Pro & Contra: Ist der Radsport zu gefährlich geworden?
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Der technische Fortschritt… macht den Schutz für Fahrer besser?
Das Gegenteil ist der Fall. Der technische Fortschritt hat -wie beschrieben- das Durchschnittstempo im Fahrerfeld in den vergangenen Jahrzehnten um rund 10 km/h erhöht. Und dieses Tempo ist einer der Hauptursachen für Stürze.
Bis auf die Helmpflicht hat die Technik kaum etwas geleistet, um Stürze zu verhindern oder deren Folgen abzumildern. Die Fahrer tragen keinerlei Protektoren (die zugegebenermaßen bei Straßenrennen hinderlich sein können), die die Schwere von Sturzverletzungen zumindest reduzieren könnten.
So wie im Straßenverkehr ist die Geschwindigkeit eine der Hauptursachen für Unfälle.
Der Unfalltod der beiden portugiesischen Fußballprofis ist nach letzten Erkenntnissen der untersuchenden Behörden nicht wie anfangs vorgeschoben, auf einen geplatzten Reifen, sondern überhöhte Geschwindigkeit zurück zu führen. Wer hätte das bei einem Lamborghini vermutet?
In Eupen ist letzte Woche ein Quadfahrer in der Innenstadt gegen… eine Mauer gefahren. Warum wohl? In der Eifel übersah ein Motorradfahrer eine Verkehrsinsel mit tödlicher Folge. Nach dem 24-Stunden Rennen in Francorchamps verwandelte sich die Vennstraße erneut zu einer Rennstrecke für Möchtegernrennfahrer. Tempolimit? Von wegen…
Der Geschwindigkeitsrausch führt zu hemmungslosem und unverantwortlichem Verhalten und kostet Menschenleben.
Im Radsport wäre es an der Zeit, die Technik dafür zu nutzen, die Rennen sicherer zu machen und die Fahrer (u.a. vor sich selber) zu schützen. Aber da sich auch hier anscheinend mit Spektakel am meisten verdienen lässt, wird es soweit wohl nicht kommen.
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