Der Countdown läuft: In zweieinhalb Monaten startet in Lüttich die 18. Ausgabe des Urban-Music-Festivals Les Ardentes – und das komplette Line-up steht jetzt fest. Über 150 Acts treten vom 3. bis 6. Juli auf den fünf Festivalbühnen auf. Mit dabei sind große Namen wie J Balvin, David Guetta, Gims und Damso.
Dutzende Polizisten aus mehreren Brüsseler Polizeizonen sprechen sich grundsätzlich für die geplante Fusion der sechs Zonen aus. Gleichzeitig fordern sie strukturelle Reformen, etwa eine Überarbeitung der KUL-Norm, die regelt, wie viele föderale Mittel den einzelnen Polizeizonen zustehen. Die Beamten äußern sich anonym in einem Schreiben an die Nachrichtenagentur Belga. Sie geben an, die Mehrheit ihrer Kollegen vertrete dieselbe Position – und machen zugleich auf Missstände und problematische Entwicklungen im Polizeialltag aufmerksam.
Nach dem Cyberangriff vom vergangenen Donnerstag arbeitet der öffentliche Dienst der Wallonie (SPW) derzeit an einem Notfall- und Weiterbetriebsplan, der laut Verwaltung noch am Montag finalisiert werden soll. Während kritische Dienste wie Zahlungen, Straßenverwaltung, Staudämme und Flughäfen normal funktionieren, sind andere Angebote weiterhin eingeschränkt – etwa das Bürgerportal MonEspace oder Anträge auf Wohnprämien.
Par Christoph Sator, Robert Messer und Manuel Schwarz
Jetzt beginnt das Abschiednehmen. Noch liegt der Leichnam des Kirchenoberhaupts aufgebahrt in seiner Residenz. Am Mittwoch wird er in den Petersdom überführt. Die Beisetzung ist am Samstag.
Bei Galapagos, einem der bekanntesten Biotechnologieunternehmen Belgiens, steht ein bedeutender Führungswechsel bevor: CEO Paul Stoffels, der das Unternehmen seit 2022 leitet, kündigte am Montagabend seinen schrittweisen Rückzug in den Ruhestand an. Gleichzeitig gab der Konzern bekannt, dass der Deutsche Henry Gosebruch künftig die Leitung der neuen Ausgründung SpinCo übernimmt – ein ehrgeiziges Projekt, das mit Milliardenbudget auf Innovationskurs geht.
Die 147. Ausgabe der Cavalcade von Herve, die von Donnerstag bis einschließlich Ostermontag stattfand, war ein voller Erfolg. Das teilte der örtliche Verkehrsverein (Syndicat d’initiative) am Montag mit. Laut Veranstaltern wurden über 50.000 Besucherinnen und Besucher in der Stadt gezählt.
Seit Montagabend steht der belgische Bahnverkehr wieder teilweise still: Um Punkt 22 Uhr begann ein neuer 24-stündiger Streik, der spürbare Auswirkungen auf Pendler und Reisende hat. Nur etwa drei von fünf Intercity-Zügen (IC) sowie drei von fünf Nahverkehrszügen (L und S) sind unterwegs. Wer auf die P-Züge angewiesen ist – also jene, die speziell für den Berufsverkehr morgens und abends fahren – muss mit starken Einschränkungen rechnen: Viele dieser Züge bleiben schlicht im Depot.
Nach dem Triumph zum Saisonauftakt in Katar hat Ferrari auch beim zweiten Lauf der Sportwagen-Langstrecken-WM (WEC) in Imola den Sieg errungen. Es gewannen beim 6h-Heimspiel Guidi-Calado-Giovinazzi vor Rast-Frijns-van der Linde im BMW des Teams WRT (B) und dem Alpine von Schumacher-Gounon-Makowiecki.
Amel und Elsenborn tüten den Klassenerhalt ein, im P2-Endrundenrennen gibt es keine Vorentscheidung, und zwei Spieler feiern am vorletzten Spieltag ihr Debüt: Die Randnotizen zum Osterwochenende.
Während der Osterferien im flämischen Landesteil war an der belgischen Küste einiges los: Rund 1,6 Millionen Übernachtungen zählte das Tourismusbüro Westtoer in nur zwei Wochen – zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Und nicht nur Hotelgäste strömten ans Meer: Auch rund 1,3 Millionen Tagesausflügler nutzten das schöne Frühlingswetter für einen Abstecher an den Strand.
Die Ankündigung des wallonischen Wirtschaftsministers Pierre-Yves Jeholet (MR), die Programme zur beruflichen Neuorientierung künftig an private Anbieter zu übertragen, sorgt für scharfe Kritik bei der FGTB. Die sozialistische Gewerkschaft spricht in einer Mitteilung vom Dienstagmorgen von einem „offenen Affront“ und wirft dem Minister vor, die vorgelegten Zahlen bewusst zu manipulieren. Ziel sei nicht eine Reform, sondern die Schwächung eines unliebsamen Instruments.
Die Zeit nach dem Tod eines Papstes folgt in der katholischen Kirche strikten Regeln. Jetzt müssen viele Entscheidungen getroffen werden. Zur Beisetzung kommt auch US-Präsident Donald Trump.
Präsident Donald Trump will eine Zinssenkung - damit sein Zoll-Rundumschlag nicht die US-Wirtschaft abwürgt. Doch Fed-Chef Jerome Powell bleibt standhaft. Trumps wachsender Druck verschreckt Anleger.
Die Elite-Uni Harvard lehnt es ab, sich weitreichenden Forderungen der US-Regierung zu unterwerfen. Präsident Trump ließ daraufhin Milliarden an Fördergeld einfrieren. Die Uni aber kämpft weiter.
Am Samstagnachmittag waren in Kelmis viele Kinder mit einem Zettel in der Hand unterwegs. Gemeinsam mit ihren Familien suchten sie nach bestimmten Motiven im Dorf – von der Bank bis zum Denkmal. Die Gemeinde hatte statt einer klassischen Ostereiersuche zu einer Rallye eingeladen.
Wenn die Belgier in den kommenden Wochen ihren Sommerurlaub buchen, entscheiden viele von ihnen aus Gewohnheit – und oft ohne viel Überlegung –, mit welcher Kreditkarte sie bezahlen. Dabei kann die Wahl des richtigen Zahlungsmittels große Auswirkungen haben, insbesondere, wenn unterwegs etwas schiefläuft. Viele Gold- und Premium-Kreditkarten bieten nämlich ein ganzes Paket an Reiseversicherungen – von der Stornierung bis zum verlorenen Gepäck. Doch nicht jede Karte hält, was sie verspricht.
Immer mehr Arbeitgeber möchten ihre Angestellten auch sonntags einsetzen – obwohl das grundsätzlich verboten ist. Vor allem im Einzelhandel nimmt der Sonntagsdienst zu: Franchise-Märkte wie Delhaize, Intermarché und Carrefour haben ihre Türen längst für den siebten Wochentag geöffnet. Nun plant Carrefour, dies auf alle Filialen auszuweiten, Colruyt zieht mit seinen Okay-Märkten nach. Doch was bedeutet das für die Beschäftigten? Was ist erlaubt - und was sind ihre Rechte?
Im Machtapparat der katholischen Kirche sind die Sitten nicht unbedingt besser als anderswo. Über die Nachfolge von Papst Franziskus wurde in den vergangenen Wochen auch schon spekuliert, als er noch am Leben war.
In Belgien nimmt die Zahl radikaler Protestaktionen deutlich zu – doch anders als früher scheinen viele dieser Aktionen weniger gesteuert und zunehmend unabhängig von etablierten Gewerkschaftsstrukturen zu sein, wie die flämische Tageszeitung „De Morgen“ am Samstag, 19. April, berichtete.