Polizisten schlagen Alarm: Zu viel Politik, zu wenig Sicherheit
Fusion
Lesedauer: 3 min
Dutzende Polizisten aus mehreren Brüsseler Polizeizonen sprechen sich grundsätzlich für die geplante Fusion der sechs Zonen aus. Gleichzeitig fordern sie strukturelle Reformen, etwa eine Überarbeitung der KUL-Norm, die regelt, wie viele föderale Mittel den einzelnen Polizeizonen zustehen. Die Beamten äußern sich anonym in einem Schreiben an die Nachrichtenagentur Belga. Sie geben an, die Mehrheit ihrer Kollegen vertrete dieselbe Position – und machen zugleich auf Missstände und problematische Entwicklungen im Polizeialltag aufmerksam.
Aus Sicht der Polizisten bietet die Fusion eine echte Chance, die Effizienz der Polizeiarbeit zu verbessern.
| Foto: Belga
„Nach der Ankündigung der Polizeifusion haben viele politische Verantwortliche und Führungskräfte der lokalen Polizei das Wort ergriffen – oft im Namen der Einsatzkräfte vor Ort“, heißt es in dem Brief.
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