„Ziel in Sicht“: Für die zwei Wanderfreundinnen Julia Trost und Judith Rauw aus Elsenborn waren es nur noch ein paar Schritte bis zur Herzebösch-Kulturhalle. Sie beteiligten sich in Elsenborn an der sechsten Benefizwanderung zugunsten der Mesoltheliome-Krebsforschung an der Universitätsklinik CHU Sart Tilman, Lüttich. Zahlreiche Wandervereine aus der Region nahmen an dem Wandertag teil.
Der Energieausschuss der Kammer hat am Dienstag einem Gesetzesvorschlag zur Abschaffung des Atomausstiegsgesetzes von 2003 zugestimmt. Damit ist ein bedeutender Schritt hin zu einer stärkeren Rolle der Kernenergie in Belgien gemacht. Der Entwurf wurde von den Mehrheitspartnern eingebracht und erhielt auch Unterstützung von Teilen der Opposition: Vlaams Belang und Open VLD stimmten zu. Die PS enthielt sich, Ecolo und Groen sprachen sich dagegen aus. Die PTB nahm weder an der Debatte noch an der Abstimmung teil. Die Vorlage muss abschließend im Kammerplenum behandelt werden.
Wer in Belgien am Steuer sitzt, sollte sich auf eines gefasst machen: Die Wahrscheinlichkeit, bei einem Verkehrsverstoß ertappt zu werden, war noch nie so hoch. Mit Radarfallen, Kameras und digitalen Systemen setzt die Justiz auf Effizienz – und auf Konsequenz. Die Bilanz für das Jahr 2024 zeigt: Verstöße werden nicht nur häufiger, sie werden auch schneller geahndet.
In der Kirche von Amel haben sich Conrad Offermann (89) und Marita Freches (82) am 25. April 1965 das Ja-Wort gegeben. Nun freut sich das Paar auf seine Diamanthochzeit, die mit der ganzen Familie – drei Kinder, sieben Enkel und drei kleine Urenkel – gefeiert wird.
Trotz stabiler Gesamtwerte verschlechtert sich die Gesundheit vieler Belgier schleichend. Besonders die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter kämpft zunehmend mit mehreren chronischen Leiden gleichzeitig. Das zeigt die neueste umfassende nationale Umfrage des Gesundheitsinstituts Sciensano. Es ist die erste Erhebung dieser Art, die das Institut seit Beginn der Corona-Pandemie durchgeführt hat.
Das Lütticher Stahlunternehmen Liberty Steel ist am Dienstagmorgen offiziell für insolvent erklärt worden. Das bestätigte Farouk Chennit, regionaler Sekretär der Gewerkschaft ACV-CSC Metea, gegenüber der Nachrichtenagentur Belga und bezog sich damit auf Informationen der Zeitung „Sudinfo“. Ein außerordentlicher Betriebsrat wurde einberufen, um die Belegschaft über das Urteil des Handelsgerichts in Lüttich zu informieren.
Der Energiekonzern TotalEnergies plant, seine älteste Petrochemie-Anlage im Hafen von Antwerpen bis Ende 2027 vom Netz zu nehmen. Der Grund: Zu viel Ethylen auf dem europäischen Markt, zu wenig Abnehmer. Trotz der bevorstehenden Schließung der Anlage will das Unternehmen keine Kündigungen aussprechen – alle 253 betroffenen Mitarbeitenden sollen intern versetzt oder über Ruhestand aufgefangen werden.
Die Staatsverschuldung in der Eurozone ist Ende 2024 leicht gestiegen. Laut dem europäischen Statistikamt Eurostat lag die Schuldenquote – also das Verhältnis der Bruttoschulden zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) – bei 87,4 %, verglichen mit 87,3 % im Vorjahr. In der gesamten Europäischen Union stieg der Wert ebenfalls geringfügig – von 80,8 % auf 81 %.
Eine Forschungsgruppe der Katholischen Universität Löwen (UCL) hat gemeinsam mit Wissenschaftler des Klinikums Barcelona und der Universität Santiago de Compostela nachgewiesen, dass das Gehirn in der Lage ist, innerhalb von nur zwei Stunden die Zusammensetzung der Darmflora zu beeinflussen – ganz ohne Nahrungsaufnahme. Die Studie zeigt erstmals, wie eng das Zusammenspiel zwischen Appetitregulation im Gehirn und dem Mikrobiom im Darm ist.
Kleine Preise, großer Geschmack: 15 neue Restaurants in Belgien dürfen sich 2025 über einen Bib Gourmand freuen. Der Guide Michelin Belgien & Luxemburg hat am Dienstag seine neuesten Favoriten für gutes Essen zum fairen Preis bekannt gegeben. Welche Restaurants es endgültig auf die Liste schaffen – inklusive möglicher Abwertungen – wird aber erst am 28. April bei der offiziellen Gala in Antwerpen verraten.
Die belgische Start-up-Firma Proxistore beschuldigt Google, mit einem Schreiben an den Vorsitzenden des Handelsgerichts in Wallonisch-Brabant versucht zu haben, den ordentlichen Rechtsweg zu umgehen. Das Vorgehen stelle einen Verstoß gegen grundlegende Prinzipien eines fairen Verfahrens dar, erklärte das Unternehmen am Dienstag.
Aus alt wird anders: IKEA Belgien bringt bald ein eigenes Secondhand-Portal für Möbel an den Start. Unter dem Namen „IKEA Preowned“ testet das Unternehmen aktuell eine digitale Plattform, auf der Kunden gebrauchte IKEA-Möbel direkt miteinander handeln können – ganz ohne Zwischenhändler. Damit will der Möbelriese den Einstieg in den Zweitmarkt so einfach machen wie einen Billy-Aufbau.
Die nächste Oscar-Verleihung findet am 15. März 2026 statt. Künftig soll, wer nicht alle nominierten Filme gesehen hat, nicht mehr so leicht abstimmen können.
Die Zuversicht schwindet: Im April ist das Verbrauchervertrauen in Belgien deutlich gefallen – so stark wie seit eineinhalb Jahren nicht mehr. Der Stimmungsindex der Belgischen Nationalbank (BNB) rutschte um vier Punkte ab und fiel von –10 auf –14. Einen ähnlich starken Rückgang gab es zuletzt im Herbst 2022, mitten in Energiekrise und Inflationssorgen.
Die Dienste der Polizeizone Weser-Göhl hatten am langen Osterwochenende zahlreiche Einsätze. Am frühen Samstagmorgen gegen 3.15 Uhr meldete eine Frau einen Einbruch in eine Apotheke, gelegen in der Bahnhofstraße in Hergenrath. Zwei Tatverdächtige hatten mit spitzen Gegenständen die Haupteingangstür geöffnet. Entwendet wurde die Kleingeldkasse.
Mehr Grün, mehr Pollen, mehr Beschwerden: Stickstoffdünger treibt nicht nur das Pflanzenwachstum an – sondern auch die Pollenproduktion. Eine neue belgische Studie zeigt: Gedüngte Wiesen produzieren bis zu sechsmal mehr Pollen – und was bei Menschen mit Heuschnupfen besonders starke allergische Reaktionen auslösen kann.
„Klopf, klopf, dürfen wir hereinkommen?“: Mit dieser Frage beginnt jeder Besuch der CliniClowns Ostbelgien bei Menschen in Krankenhäusern, in Seniorenheimen und therapeutischen Einrichtungen.
Nach gut einem Jahr biegen die Arbeiten am Walhorner Kirchturm auf die Zielgerade ein. Ob deshalb auch bald der „grüne Schleier“ an St. Stephanus gelüftet wird, ist aktuell noch unklar. Im Zuge der Sanierung wurden an anderer Stelle des Gebäudes Probleme entdeckt, die man nun am liebsten auch gleich beheben möchte.