Zwei Wochen vor Beginn der Sommerpause steht Premierminister Bart De Wever (N-VA) vor einem politischen Kraftakt: Vier zentrale Reformvorhaben – die Kapitalgewinnsteuer, die Begrenzung der Arbeitslosenunterstützung, der milliardenschwere Verteidigungsplan sowie zusätzliche Mittel für die ÖSHZ – sind miteinander verknüpft und drohen sich gegenseitig zu blockieren. Auslöser der Blockade ist der jüngste Widerstand von Vizepremier Maxime Prévot (Les Engagés), der deutlich mehr Mittel für die Sozialhilfezentren fordert als bislang zugesagt.
Nach Vooruit-ChefRousseau setzt jetzt Maxime Prévot (l.) Premier De Wever (r.) unter Druck.
| Foto: belga
Les Engagés stellt ihre Unterstützung für die geplante Arbeitsmarktreform unter eine klare Bedingung: Der finanzielle Mehraufwand, den die ÖSHZ (Öffentliche Sozialhilfezentren) durch die Reform tragen müssten, soll vollständig vom Föderalstaat kom
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