Die strafrechtlichen Auswirkungen einer Dreiecksbeziehung haben in dieser Woche das Eupener Strafgericht beschäftigt. Vor der Richterin erschienen waren als Angeklagte eine Frau aus Gemmenich und als mutmaßliche Geschädigte eine in Eupen wohnhafte Frau.
An diesem Samstag (13. September) findet das erste Treffen der Bürgerversammlung „soziale Teilhabe von Senioren“ im Parlament in Eupen statt. Dann kommen wieder rund 30 ausgeloste Bürger zusammen, um Empfehlungen zum Thema an die Politik auszuarbeiten. Für die siebte Bürgerversammlung hat der zuständige Bürgerrat das Diskussionsthema ausgewählt und folgende Fragestellung formuliert: „Senioren von morgen: Wie können unsere Politiker gewährleisten, dass das Leben im Alter in Ostbelgien attraktiv und bereichernd ist?“.
In der Herbesthaler Straße wird ab Montag, 15. September, der Straßenbelag erneuert. Das teilt die Stadt Eupen am Mittwoch in einer Mitteilung mit. Betroffen ist der Abschnitt zwischen dem Kreisverkehr an der Autobahnauffahrt und der Kreuzung mit der Gewerbestraße.
Gleich am Tag seiner Amtseinführung erwarten Frankreichs neuen Premier Protestblockaden im ganzen Land. Die französischen Behörden sind in Alarmbereitschaft. Gleichzeitig muss ein Sparhaushalt her.
Ganz frische Zahlen, zentrale Debatten und ein Blick hinter die Kulissen – das Parlament der DG (PDG) hat seinen Tätigkeitsbericht für die abgelaufene Sitzungsperiode 2024–2025 präsentiert.
Luxemburg rügt die Gebührenbeschlüsse der EU-Kommission zu Facebook, Instagram und Tiktok. Es geht jedoch nur um einen formellen Fehler. Die Plattformen müssen vorerst weiter zahlen.
Ab dem Jahr 2026 übernimmt die KPVDB (Berufsvereinigung für Krankenpflege und Pflegehilfe in Belgien) die Organisation und Durchführung der Ausbildung zum Alltagsbegleiter in der DG. Die Ausbildung zur Alltagsbegleitung wurde im Rahmen eines Pilotprojekts 2022 eingeführt, um dem steigenden Bedarf an qualifizierten Unterstützungsangeboten gerecht zu werden. Sie richtet sich an Personen, die in sozialen, pflegerischen oder betreuenden Einrichtungen in der nicht-medizinischen Begleitung und Betreuung tätig sein möchten.
Die Ankündigung, dass Rallye-Weltmeister Thierry Neuville mit Copilot Martijn Wydaeghe im Werks-Hyundai i20 N Rally1 am Wochenende des 25. bis 27. September bei der East Belgian Rally (EBR) starten wird, löst Begeisterung aus.
Die DG-Regierung hat im Zuge der Umsetzung des integrierten Energie- und Klimaplans weitere acht Pilotprojekte von Gemeinden genehmigt. Insgesamt stellt die Regierung hierfür Zuschussbeträge von mehr als 225.000 Euro zur Verfügung, wie es in einer Mitteilung aus dem Kabinett Paasch heißt. Seit der Einführung des entsprechenden Bezuschussungssystems im Januar 2022 habe die Regierung acht Projektaufrufe gestartet, in deren Folge sie 60 Pilotprojekte der Gemeinden mit einem Gesamtbudget von 2,19 Millionen Euro guthieß. Die Projekte werden zu 87 Prozent in Höhe von 1,9 Millionen Euro von der DG kofinanziert.
In Belgien werden künftig 800 Unternehmen den europäischen Klimazoll auf CO₂-intensive Importe entrichten müssen. Eine Vereinfachung der Regelung sorgt dafür, dass rund 89 Prozent der ursprünglich betroffenen Firmen von der Abgabe befreit werden. Das berichtet die Zeitung „De Tijd“ am Mittwoch.
Eine Spaziergängerin hat am Dienstagmorgen auf einem Fußweg in Haaren (Aachen) verdächtige Aufkleber mit der Aufschrift „Fck Antifa“ festgestellt und die Polizei informiert.
Eine Studentengruppe der KU Löwen hat den ersten belgischen Rennwagen auf Wasserstoffbasis entwickelt. Das sogenannte Hydro Team stellte am Dienstag sein erstes Prototyp-Modell vor. Ziel der jungen Ingenieurinnen und Ingenieure ist es, 2030 mit ihrem Wagen beim legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans an den Start zu gehen.
Die Polizeizone Weser-Göhl meldet einen Wohnungseinbruch in Raeren, mehrere Betrugsfälle in Eupen und Raeren sowie alkoholisierte Autofahrer, die in Eupen gestoppt wurden.
Unter anderem wegen des Widerstandes der Bundesregierung kann sich die EU bislang nicht auf Strafmaßnahmen gegen Israel einigen. Nun kommt es zu einem Alleingang der Europäische Kommission.
Die Rüstungsexporte aus der Wallonie sind 2024 deutlich eingebrochen. Laut einem Bericht der Zeitung „L’Echo“ sanken sie im Vergleich zum Vorjahr um 32 Prozent auf 860,7 Millionen Euro. Insgesamt wurden 1.618 Exportlizenzen erteilt, davon 985 für private Empfänger.
An dieser Stelle beleuchtet die GrenzEcho-Redaktion das aktuelle Zeitgeschehen aus zwei gegensätzlichen Blickwinkeln. Diesmal geht es um die Frage, ob das Militär aus Sicherheitsgründen in Belgiens Großstädten patrouillieren sollte – wie von Innenminister Bernard Quintin (MR) vorgeschlagen. GE-Chefredakteur Christian Schmitz (Pro) spricht sich dafür aus. Sein Redaktionskollege Sascha von Montigny (Contra) hält dagegen.