Vorsicht beim Silvester-Dinner: Rohes Fleisch beim Fondue oder Raclette kann Keime übertragen. Mit einfachen Hygienetipps lässt sich das Risiko beim gemeinsamen Essen deutlich senken.
Armut und soziale Benachteiligung kosten in Belgien jedes Jahr zehntausende Menschen das Leben. Das zeigt eine in der vergangenen Woche veröffentlichte Studie des Gesundheitsinstituts Sciensano, die einen klaren Zusammenhang zwischen dem Wohlstand eines Wohnviertels und der Sterblichkeit seiner Bewohner herstellt. Demnach wäre fast jeder fünfte Todesfall vermeidbar, wenn alle Menschen unter vergleichbaren sozioökonomischen Bedingungen leben würden.
Der Umgang mit Erwerbslosigkeit und Sozialhilfe steht seit Monaten im Zentrum der gesellschaftspolitischen Debatten im Land. Zwischen Missbrauchsbekämpfung und sozialer Absicherung wird neu ausgelotet, wie weit der Staat gehen darf. In diesem Klima verschärft nun auch die flämische Regionalregierung ihren Kurs – konkret im sozialen Wohnungswesen.
Im GrenzEcho-Jahresrückblick folgt auf den Januar der Februar 2025 – ein Monat, der in der Region ebenfalls von zahlreichen Themen und Entwicklungen geprägt war.
Das Atomium wird in der Silvesternacht zur Bühne eines großen visuellen Spektakels. Wie die Stadt Brüssel am Freitag ankündigte, dürfen sich Besucher beim Jahreswechsel auf DJ-Musik, eindrucksvolle Laserprojektionen und ein Feuerwerk freuen.
Mit einem ungewöhnlichen, aber wirkungsvollen Ansatz wollen Forscher der Universität Antwerpen der Abholzung in der Demokratische Republik Kongo entgegenwirken: In den kommenden drei Jahren sollen 50.000 elektrische Schnellkochtöpfe an Haushalte verteilt werden. Ziel ist es, den Verbrauch von Holz und Holzkohle deutlich zu senken, wie die Universität am Freitag mitteilte.
Die Föderalregierung hat die steuerpolitischen Maßnahmen des Ende November erzielten Haushaltsabkommens endgültig gebilligt. Wie bereits angekündigt, werden ab kommendem Jahr mehrere Mehrwertsteuersätze angehoben, bestätigte am Mittwoch das Kabinett von Finanzminister Jan Jambon (N-VA).
Torfestival am zweiten Weihnachtstag: Mit 5:3 hat Club Brügge das Topspiel des „Boxing Day“ in der 1. Division gegen Genk für sich entschieden und seinem ehemaligen Trainer Nicky Hayen damit den Einstand in Limburg gehörig vermiest.
Pommelien Thijs ist die klare Nummer eins des belgischen Musikjahres 2025. Mit ihrer Single „Atlas“ und dem Album „Gedoe“ belegt sie gleich zwei Spitzenplätze in den flämischen Ultratop-Jahrescharts. Besonders beeindruckend: „Atlas“ hielt sich 22 Wochen auf Platz eins – ein absoluter Rekord.
In der Brüsseler Gemeinde Ganshoren sind Polizeibeamte am Donnerstagabend während eines Einsatzes mit Feuerwerkskörpern beworfen worden. Das bestätigte die zuständige Polizeizone am Freitag. Verletzt wurde demnach niemand, der Täter konnte jedoch entkommen.
Immer wieder kam es seit dem Sturz des Machthabers Assad in Syrien zu Gewalt gegen Minderheiten. Jetzt explodiert in Homs ein Sprengsatz in einer von Alawiten besuchten Moschee.
2025 ist beinahe Geschichte. Zeit für den traditionellen GrenzEcho-Jahresrückblick. Zum Auftakt blicken wir auf den Januar 2025 und die Ereignisse, die die Region zu Beginn des Jahres beschäftigt haben.
Der Wettskandal im türkischen Fußball weitet sich immer mehr aus. Jetzt kommt es zu weiteren Inhaftierungen. Auch ein früherer Spitzenfunktionär von Galatasaray ist darunter.
„Das Gas kommt nach St.Vith“, leitete Energieschöffin Gaby Schröder (Jetzt) ihre Ausführungen im Stadtrat ein. Demnach plant der Gasverteilnetzbetreiber Resa den Aufbau eines Gasverteilernetzes auf dem Gebiet der Stadt St.Vith.
Japans konservative Regierung will mit Blick auf den Rivalen China die Verteidigungsfähigkeit des Landes massiv ausbauen. Dafür sind Rekordausgaben geplant – ungeachtet der hohen Staatsverschuldung.
Die USA und die Ukraine haben lange über eine Friedensregelung gesprochen. Nun könnte es schnell Entscheidungen geben. Doch die Frage bleibt, ob Moskau mitmacht.
Das US-Militär tötet islamistische Terroristen in Nigeria, die Christen ermordet haben sollen. Nigerias Regierung sagt nun, der Angriff sei gemeinsam beschlossen und durchgeführt worden.
Das ambitionierte Digitalisierungsprojekt „i-Police“ wird gestoppt. Der föderale Innenminister Bernard Quintin (MR) hat den französischen Entwickler wegen ausbleibender Ergebnisse abgemahnt und den Millionenvertrag aufgekündigt. Das berichten die Zeitungen „De Standaard“ und „Le Soir“.