Sieben belgische Tennisspielerinnen und -spieler stehen auf der am Mittwoch veröffentlichten Meldeliste für die Qualifikation der Australian Open, dem ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres. Das Hauptturnier findet vom 18. Januar bis zum 1. Februar in Melbourne statt, die Qualifikationsmatches beginnen bereits am 12. Januar im Melbourne Park.
Große Ernüchterung im belgischen Gefängniswesen: Nach der nächtlichen Sitzung des föderalen Ministerrats am Dienstag blieb eine Einigung über neue Maßnahmen gegen die massive Überbelegung der Haftanstalten aus. Sowohl die Gefängnisverwaltung als auch das Personal reagieren enttäuscht. „Uns hängt die Kinnlade runter“, sagt Kathleen Van De Vijver, Sprecherin des Gefängniswesens.
Die Klinik St. Josef in St.Vith hat eine neue Generaldirektorin: Das Verwaltungsorgan der Klinik hat Lola Van Rampelbergh einstimmig zur neuen Generaldirektorin ernannt. Sie folgt auf Gaëtan Dumoulin, der im September zum beigeordneten Generaldirektor der Groupe santé CHC berufen worden war.
Noch nie wurden in Brüssel so viele Schusswaffen-Vorfälle gezählt wie im Jahr 2025. Bis zum 15. Dezember registrierte die föderale Polizei 96 Schießereien in der Hauptstadtregion – ein neuer Negativrekord. Zum Vergleich: 2024 waren es 92 Vorfälle. Anders gesagt: Im Schnitt kam es alle zwei Wochen zu einer Schießerei, wie aus Zahlen hervorgeht, die an das Brüsseler Stadtmagazin „Bruzz“ übermittelt wurden.
Wer in Ostbelgien auf weiße Weihnachten hofft, muss sich erneut gedulden. Zwar bleibt der Schnee auch in diesem Jahr aus, doch immerhin zeigt sich das Wetter pünktlich zu den Feiertagen von seiner winterlich-freundlichen Seite – mit Sonne, Frost und trockener Kälte.
Der Preisunterschied zwischen Energieverträgen in Belgien hat den höchsten Stand seit einem Jahr erreicht. Haushalte, die ihren Strom- oder Gasvertrag im Juni 2025 oder früher zu einem festen Tarif abgeschlossen haben, zahlen aktuell oft mehrere hundert Euro zu viel – im Extremfall sogar mehr als 1.000 Euro pro Jahr. Das berichten die Wirtschaftszeitungen „De Tijd“ und „L’Echo“ unter Berufung auf Zahlen der föderalen Energieregulierungsbehörde CREG.
Die Zeit von Divock Origi bei der AC Milan ist endgültig vorbei. Der belgische Nationalspieler hat seinen Vertrag beim italienischen Traditionsklub in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst. Das teilten die Rossoneri am späten Dienstagabend mit. Der 30-jährige Stürmer besaß ursprünglich noch einen Vertrag bis zum kommenden Sommer. Wie es sportlich für ihn weitergeht, ist derzeit offen.
Ein umgestürzter Baum hat am Dienstagabend auf der Autobahn E40 bei Hognoul für einen spektakulären Verkehrsunfall gesorgt. Eine Ambulanz sowie fünf Pkw prallten gegen den Baum, wie die Feuerwehr Lüttich mitteilte.
Selten hat eines der berühmtesten Museen der Welt so viel Schlagzeilen gemacht wie der Louvre. Nach Einbruch, Streiks und baufälligen Galerien soll nun alles anders werden - auch für Besucher.
Mit der Komödie „Trouble im Eifel-Express“ feierten die Theaterfreunde Rocherath-Krinkelt am vergangenen Wochenende gleich doppelt Premiere in neuer Location. Zum ersten Mal trat der Theaterverein im Dorfsaal in Büllingen auf und füllte den Saal an beiden Abenden bis auf den letzten Platz und sorgte für zahlreiche Lacher.
Belgien hat sich offiziell der von Südafrika angestrengten Klage gegen Israel vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag angeschlossen. Das höchste Gericht der Vereinten Nationen untersucht, ob Israel im Gazastreifen einen Völkermord an den Palästinensern begeht. Der IGH bestätigte den Schritt Belgiens am Dienstag in einer Mitteilung.
In Belgien hat offiziell eine Grippeepidemie begonnen. Das teilt das Gesundheitsinstitut Sciensano auf Grundlage der jüngsten Zahlen aus Kalenderwoche 49 mit. „Die Grippeepidemie hat nun wirklich eingesetzt, gleichzeitig hält auch die RSV-Epidemie weiter an“, erklärt Yves Lafort, Arzt und Epidemiologe bei Sciensano. Die Belastung des Gesundheitssystems sei derzeit jedoch noch überschaubar.
Die AS Eupen absolviert in der Winterpause ein Trainingslager. Der ostbelgische Zweitligist ist vom 2. bis zum 10. Januar auf dem hochmodernen Trainingsgelände von Paris Saint-Germain zu Gast.
Beim Telekommunikationsanbieter Proximus ist es zu einer Datenpanne gekommen. Ein externer Mitarbeiter habe ohne Genehmigung und in großem Umfang auf Kundendaten zugegriffen, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit. Die föderale Staatsanwaltschaft hat inzwischen eine Untersuchung eingeleitet. Diese soll unter anderem klären, ob es auch zu einem Diebstahl von Daten gekommen ist.
Der KRC Genk hat am Dienstag Nicky Hayen offiziell als neuen Cheftrainer der Profimannschaft vorgestellt. Der Limburger unterschrieb am Montag bei den Blau-Weißen einen Vertrag auf unbestimmte Zeit. Viel Zeit zum Ankommen bleibt ihm allerdings nicht: Bereits am Freitag wartet mit Club Brügge ausgerechnet sein Ex-Klub – jener Verein, von dem er sich vor gut zwei Wochen trennen musste.
Wer künftig ohne gültigen Fahrschein in einen Bus oder eine Straßenbahn von De Lijn steigt, muss tiefer in die Tasche greifen. Ab dem kommenden Jahr werden die Bußgelder für Schwarzfahren spürbar erhöht. Das teilte die flämische Nahverkehrsgesellschaft zum Wochenbeginn mit.