Keine Perspektive mehr: AC Milan und Divock Origi gehen getrennte Wege

<p>Divock Origi löst Vertrag bei AC Milan auf.</p>
Divock Origi löst Vertrag bei AC Milan auf. | Foto: Photo News

Origi stand seit dem Sommer 2022 bei Milan unter Vertrag, nachdem er vom englischen Spitzenklub Liverpool FC gewechselt war. Wirklich Fuß fassen konnte er in Norditalien jedoch nie. In der Saison 2023/24 wurde er an Nottingham Forest ausgeliehen, doch auch dort blieb ihm der sportliche Durchbruch verwehrt. Nach seiner Rückkehr nach Mailand spielte er in den Planungen des Vereins keine Rolle mehr. Eine endgültige Lösung ließ lange auf sich warten – mit der Folge, dass Origi seit dem Frühjahr 2024 kein Pflichtspiel im Profifußball mehr bestritten hat.

Seinen internationalen Durchbruch feierte Origi zu Beginn seiner Karriere beim OSC Lille. 2014 wurde er überraschend von Ex-Nationaltrainer Marc Wilmots in den Kader für die Weltmeisterschaft in Brasilien berufen – und sorgte dort mit starken Auftritten für weltweites Aufsehen. Der ganz große internationale Durchbruch blieb jedoch aus.

Nach dem WM-Turnier wechselte Origi zu Liverpool, wurde zwischenzeitlich aber erneut an Lille sowie an den deutschen Bundesligisten VfL Wolfsburg ausgeliehen. Ab dem Sommer 2018 erhielt er beim FC Liverpool unter Trainer Jürgen Klopp regelmäßig Einsatzzeiten. Auch wenn ihm ein dauerhafter Stammplatz verwehrt blieb, schrieb er Klubgeschichte: Mit entscheidenden Treffern im Halbfinale der Champions League 2019 gegen den FC Barcelona sowie im Finale gegen Tottenham Hotspur wurde er zum Kultspieler an der Anfield Road.

Für die Roten Teufel absolvierte Origi insgesamt 32 Länderspiele und erzielte drei Tore. Sein letztes Spiel für die Nationalmannschaft datiert aus dem März 2022, als Belgien in einem Testspiel Burkina Faso mit 3:0 besiegte. (belga/calü)

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