Bemerkenswert ist der Rückgang vor dem Hintergrund des anhaltenden Krieges in der Ukraine und der wachsenden Debatte über eine Aufrüstung in Europa. Während die Wallonie ein Minus verzeichnete, stiegen die Exportlizenzen in Flandern deutlich: Dort kletterte ihr Wert 2024 auf 140 Millionen Euro – rund 60 Prozent mehr als im Jahr zuvor (87,4 Millionen).
Von den in der Wallonie vergebenen Lizenzen gingen 633 an öffentliche Stellen, fast 1.000 jedoch an private Abnehmer. Wichtigste Zielländer waren Frankreich (97,6 Millionen Euro), Italien (83,2 Millionen), Deutschland (77,8 Millionen) und das Vereinigte Königreich (52,4 Millionen). Auf Platz fünf folgen die USA mit Bestellungen im Wert von 47,6 Millionen Euro. (belga/rt)

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