In der WM-Vorrunde kommt es in der belgischen Gruppe in Seattle zum Duell Iran gegen Ägypten – während des Pride-Wochenendes. Wegen dann geplanter LGBTQI+-Events protestiert Ägypten bei der FIFA.
KAA Gent hat einen neuen Trainer gefunden. Die „Buffalos“ bestätigten am Mittwoch, dass Rik De Mil den vakanten Posten an der Seitenlinie übernimmt. Der 44-Jährige verlässt damit Sporting Charleroi und tritt in Gent die Nachfolge von Ivan Leko an, der kürzlich zum Club Brügge gewechselt ist. De Mil unterschrieb bei Gent einen Vertrag bis 2028.
Zum Internationalen Tag der Menschenrechte haben die Vorsitzenden aller belgischen Anwaltskammern am Mittwoch landesweit Gefängnisse besucht, um auf die aus ihrer Sicht dramatischen Haftbedingungen aufmerksam zu machen. In einer abgestimmten Aktion prangerten sie massive Verstöße gegen das gesetzlich garantierte Recht auf Gesundheit an und forderten die Politik zu einem Kurswechsel auf.
Die Föderalregierung hat beschlossen, das System der sogenannten Flexi-Jobs auf sämtliche Bereiche der öffentlichen und privaten Wirtschaft auszudehnen.
Als Reaktion auf die von der Regierung De Wever geplanten „schädlichen“ Flugticketabgabe droht Ryanair, seine Aktivitäten in Brüssel und Charleroi drastisch zurückzufahren. Luftfahrtexperten zeigen sich davon jedoch unbeeindruckt. Sie sprechen von purem „Muskelspiel“ des Billigfliegers und warnen, dass ein solcher Schritt Ryanair letztlich selbst schaden könnte.
Die Gewerkschaften der DG haben am Mittwoch zu einer gemeinsamen Protestaktion des nicht-kommerziellen Sektors (NKS) aufgerufen. Rund 200 Menschen sind dem Aufruf gefolgt – und haben der Regierung ihre Forderungen mit einer Menge weihnachtlicher Symbolik dargebracht.
Auf den Giro d´Italia verzichtet er, dafür nimmt er zum dritten Mal die Tour de France in Angriff – und das erstmals im Trikot von Red Bull-Bora-hansgrohe: Olympiasieger Remco Evenepoel hat am Mittwochnachmittag sein Programm für die Saison 2026 vorgestellt.
Am Tag der Menschenrechte (10. Dezember) fällt in diesem Jahr das Feiern schwer. Die Welt wird rauer, der Schutz des Einzelnen brüchiger. Von Syrien bis Gaza, von Afghanistan bis zur Ukraine wächst die Zahl der Vertriebenen unaufhörlich. 122 Millionen Menschen sind es inzwischen, doppelt so viele wie noch vor einem Jahrzehnt. Gleichzeitig schwindet die Bereitschaft, ihnen beizustehen. Europa ringt mit sich selbst, die USA ziehen sich zurück, und ein globales Klima der Abschottung frisst sich in politische Debatten.
An Tag zwei der Haushaltsdebatte im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft standen die Themen Gesundheit, Soziales, Familie und Wohnungswesen im Mittelpunkt. Die Diskussion zeigte deutlich, wie schwer es ist, Sparzwänge und soziale Verantwortung miteinander zu verbinden. Immer wieder stand die Frage im Raum, ob Einschnitte dort erfolgen, wo sie am wenigsten Schaden anrichten – oder dort, wo der Protest am leisesten ist.
Seit 30 Jahren ist das Unternehmen Capaul, Spezialist in Präzisionsmechanik, in der Eupener Industriezone ansässig. Aktuell entstehen an diesem Standort zwei neue Produktionshallen, die weiteren Platz für Wachstum schaffen sollen.
Die Verbraucherorganisation Testachats hat im vergangenen Monat 25 Weihnachtslichterketten gekauft und in einem Labor auf ihre Sicherheit prüfen lassen. Getestet wurden unter anderem die elektrische Sicherheit, die Stabilität, die Feuerbeständigkeit sowie – bei für draußen vorgesehenen Modellen – die Wasserdichtigkeit. Genau dieser Punkt stellte sich als heikler heraus: Drei getestete Lichterketten waren nicht ausreichend gegen Feuchtigkeit geschützt und bergen dadurch ein erhöhtes Risiko von Stromschlägen.
Fast 200 Kinder in 14 europäischen Ländern sind mit dem Sperma eines dänischen Spenders gezeugt worden, der Träger einer gefährlichen Mutation des Gens TP53 ist – einer Veränderung, die das Risiko stark erhöht, im Laufe des Lebens Krebs zu entwickeln. Dies ergab eine Recherche des investigativen UER-Netzwerks, an dem auch die Sender RTBF und VRT beteiligt sind. Einige der betroffenen Kinder sollen bereits verstorben sein.
Die Menschenrechte stehen seit mehreren Jahrzehnten im Mittelpunkt des musikalischen Schaffens von Hugh Featherstone. Inzwischen kann der Künstler einen Abend mit Liedern füllen, die um dieses Thema kreisen.
Zwischen frisch geschlagenen Tannen und dem Duft von Glühwein herrscht auf dem Parkplatz eines Eupener Kaufhauses zur Adventszeit eine besondere Atmosphäre. Für Radis Radermacher und Pascal Duveau ist der Stand längst mehr als ein saisonaler Termin, sondern ein Projekt, das sie schrittweise weiterentwickeln.
Am dritten Adventswochenende (13. und 14. Dezember) steht St.Vith wieder ganz im Zeichen des „Weihnachtszaubers“. Ausrichter des Weihnachtsmarkts ist wie immer die Fördergemeinschaft St.Vith.
Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum haben längst ihren Weg in den Alltag vieler Menschen gefunden. Steuerlich jedoch bleiben digitale Vermögenswerte ein Graubereich: Für Behörden sind sie schwer zu kontrollieren und oft ohne großen Aufwand ins Ausland zu verschieben. Mit der neuen europäischen Richtlinie DAC8 will die EU dieses Schlupfloch nun schließen. Die Wallonie setzt die Vorgaben aktuell mit einem eigenen Dekret um. Die Mehrheit im wallonischen Parlament, bestehend aus MR und Les Engagés, unterstützen den Text, wie die deutschsprachige Regionalabgeordnete Christine Mauel (MR/PFF) bestätigt.
Mal war es eine Hand, ein Boot, mal eine Brücke, mal ein Regenbogen, dann ein Engel, ein Schmetterling, eine Perle, ein Herz, eine Wurzel, ein Brief oder ein Lebensbuch. Jedes Jahr wählt das Vorbereitungsteam für den Gedenkgottesdienst, der allen verstorbenen Kindern und Jugendlichen gilt, ein anderes Symbol.
Was machen Profifußballer, wenn sie nicht auf dem Platz stehen? Dieser Frage geht eine neue Videoserie der AS Eupen nach. In Zusammenarbeit mit dem GrenzEcho, dem BRF und Filmemacher Max Scholl gewährt der Klub persönliche Einblicke in das Leben seiner Spieler – fernab von Kabine, Taktiktafel und Spieltag.