Erst Klinik, dann Schulen: Warnstreikwoche auch in Aachen spürbar

<p>Ein Blick von außen auf die Uniklinik Aachen</p>
Ein Blick von außen auf die Uniklinik Aachen | Foto: picture alliance/dpa

Betroffen sind unter anderem Pflegekräfte, Laborpersonal, Beschäftigte in Verwaltung und Service. Ärzte beteiligen sich nicht an den Streiks, da sie unter einen eigenen Tarifvertrag fallen. Patienten werden von der Klinik über mögliche Auswirkungen informiert, einzelne planbare Eingriffe könnten verschoben werden.

Die Warnstreiks beschränken sich nicht nur auf die Universitätskliniken. Für Mittwoch sind zudem Aktionen an Hochschulen angekündigt. Am Donnerstag sollen die Proteste auf die Schulen ausgeweitet werden. Dann ruft die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) auch in Nordrhein-Westfalen zu Warnstreiks an allen Schulen auf. Betroffen sein können neben angestellten Lehrkräften auch Sozialpädagogen und Schulsozialarbeiter. Das Schulministerium rät Eltern, die Informationen der jeweiligen Schulen zu beachten; eine Betreuung der Schüler soll – soweit möglich – sichergestellt werden.

Hintergrund der Aktionen ist der laufende Tarifstreit zwischen den Ländern und den Gewerkschaften. Gefordert werden sieben Prozent mehr Lohn, mindestens jedoch 300 Euro monatlich. Die Länder verweisen auf angespannte Haushaltslagen, rechnen aber mit der Möglichkeit einer Einigung in den kommenden Wochen. (dpa/calü)

Kommentare

Kommentar verfassen

0 Comment