Die Föderalregierung rät wegen des sich ausbreitenden Coronavirus belgienweit von Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 1.000 Besuchern ab, wie Premierministerin Sophie Wilmès (MR) am Dienstag mitteilte. Dies gilt jedoch lediglich als Empfehlung, denn es sei letztlich Sache der Bürgermeister, diese Empfehlung vor Ort umzusetzen. Den Verantwortlichen in Ostbelgien liegen jedoch derzeit noch keine Informationen vor, die sie zum Verbot größerer Events veranlassen könnten.
Für das Gericht war es nach zwei öffentlichen Verhandlungen eine Vergewaltigung, was sich im September 2017 in einer Wohnung in der Gemeinde Burg-Reuland abgespielt hatte. Der Angeklagte, ein Kampfsportler aus der Provinz Hennegau, erhielt dafür am Mittwoch die schonungslose Quittung: vier Jahre Haft ohne jeglichen Aufschub.
Die Buschbrände in Australien haben einer Schätzung zufolge allein im Tourismus einen Schaden von umgerechnet mindestens 2,6 Milliarden Euro ausgelöst.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat das Vorgehen der griechischen Behörden gegen Migranten an der Grenze mit den Verbrechen der Nazis verglichen.
Rund anderthalb Wochen nach dem Abkommen zwischen den USA und den Taliban hat die afghanische Regierung einem Gefangenenaustausch mit der militant-islamistischen Gruppe zugestimmt.
Die Übernahme von Fußball-Erstdivisionär KV Oostende durch eine amerikanische Investorengruppe wackelt. Sollte der Deal tatsächlich noch platzen, gerät auch die Lizenz der „Küstenstädter“ für die kommende Saison in Gefahr. Das meldet „Het Laatste Nieuws“.
Nachdem die Wallonische Region alle Besuche in den 602 Seniorenheimen im Süden des Landes und Ausflüge ihrer Bewohner untersagt hat, folgt die Deutschsprachige Gemeinschaft dem Beispiel und verbietet ebenfalls jeglichen Besuch in allen ostbelgichen Altenheimen. Das bestätigte DG-Gesundheitsminister Antonios Antoniadis (SP) dem GrenzEcho auf Nachfrage.
In Lüttich soll aufgeräumt werden. Auf Ehrenamt bauen die Stadtverantwortlichen bei diesem ambitionierten Projekt aber nicht – dafür aber auf Zwangsarbeit.
Der letzte Spieltag der 1. Division wird am kommenden Wochenende wie geplant ausgetragen. Heißt: Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit wird es (vorerst) nicht geben.
Der Coronavirus fordert das erste Todesopfer in Belgien. Außerdem darf ein Schiff mit einem Coronavirus-Patienten nicht an der belgischen Küste anlegen. Darüber hinaus finden in den großen Hallen des Landes in den kommenden Wochen keine Konzerte mehr statt.
Es besteht ein dringender Bedarf an einem neuen „Krisen-Krankenhaus“ in Belgien. Das belegen Dokumente des nationalen Krisenzentrums, die Journalisten des flämischen Rundfunks einsehen konnten und die bereits vor der Coronavirus-Krise verfasst worden sind.
Auch das für diesen Mittwochabend (20.30 Uhr) angesetzte Spiel in der englischen Premier League zwischen Manchester City und dem FC Arsenal ist dem Coronavirus zum Opfer gefallen.
Ein ständiger Piepton im Ohr senkt die Lebensqualität vieler Menschen ungemein. Jene Tinnitus-Erkrankte können nun neue Hoffnung schöpfen, denn die Universität Antwerpen hat erfolgreich einen neuen Therapieansatz getestet. Dabei wird der Strom mithilfe kleiner Elektroden sehr genau auf eine bestimmte Hirnregion fokussiert.
Die größte jährliche Veranstaltung der LGBTQI+-Gemeinschaft in Belgien, die Belgian Pride, wird am 23. Mai ein „Diversitäts-Screening“ für Unternehmen und Parteien durchführen, die bei dem Event teilnehmen oder es unterstützen wollen. Das berichteten die Zeitungen „Le Soir“ und „De Morgen“ in ihren Mittwochsausgaben.
Das Finale des Algarve Cups zwischen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Frauen um die Ketteniserin Kathrin Hendrich und Italien am Mittwoch im portugiesischen Parchal ist wegen des sich ausbreitenden Coronavirus abgesagt worden.
Nach dem „Super Tuesday“ die nächste größere Vorwahlrunde der US-Demokraten, und wieder räumt Joe Biden ab. Noch ist das Rennen um die Präsidentschaftskandidatur nicht entschieden - für Bidens linken Konkurrenten Bernie Sanders wird es aber eng.