Das sagte Premierminister Giuseppe Conte am Mittwoch vor der Presse in Rom. Nicht alles davon sei als Sofortmaßnahme geplant. „Wir haben eine außerordentliche Summe von 25 Milliarden eingeplant, die nicht als Ganzes sofort verwendet werden soll, aber sie könnte nötig werden, um die Probleme dieses Notfalls in den Griff zu bekommen“, sagte Conte. Diese Summe ist höher als die 10 bis 13 Milliarden Euro, die im Vorfeld erwartet worden waren.
Finanzminister Roberto Gualtieri ergänzte, dass bis Ende der Woche ein Dekret über Finanzhilfen von rund zwölf Milliarden Euro auf den Weg gebracht werden solle. Über Schulden, die für die Maßnahmen notwendig würden in Höhe von 20 Milliarden Euro, sei Rom mit Brüssel im Gespräch, hieß es.
Das Geld der Regierung soll nach Medienberichten eingesetzt werden, um das Gesundheitswesen und besonders die Intensivstationen zu stärken. Denn die Zahl der Covid-19-Kranken in Italien steigt weiter schnell. Außerdem sollen Menschen, die von Infektionen, Quarantänen und Sperrungen betroffen sind, unterstützt werden. Zudem seien Mittel für notleidende Branchen der italienischen Wirtschaft eingeplant.
Italien ist in Europa das von der Infektionswelle am stärksten getroffene Land. Infolge der Coronavirus-Welle sind bis Dienstag in Italien 631 Menschen gestorben. Die Gesamtzahl der gemeldeten Infizierten lag bei 10.149 Menschen. (dpa)

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