Weil Betriebsleitung und die Mitarbeiter, die „Food Heroes“, an einem Strang ziehen, läuft die Produktion in der Raerener Conserverie et Moutarderie Belge SA trotz Coronakrise noch relativ normal, wenn auch auf Abstand wie überall.
Die Zeiten, dass an den Ufern der Amel in Montenau Gold geschürft wurde, sind lange vorbei. Dafür treibt die Angst vor einer Rezession und einer Geldentwertung die Menschen in den sicheren Hafen namens Gold. Auch in Montenau ist die Nachfrage nach dem Edelmetall in diesen Tagen groß: „Mein Telefon steht seit Wochen nicht mehr still“, berichtet der ortsansässige Goldschmied Marc Siquet.
Während Hausärzte längst auf telefonische Sprechstunden umgestiegen sind, fahren die mobilen Krankenpfleger weiterhin raus, um Patienten zu versorgen. „Der Druck ist enorm“, sagt Myriam Brockhans. Die Angst vor einer Ansteckung wiegt schwer. Und: Vieles, was sonst Kinésitherapeuten und Familienhelferinnen leisten, bleibt nun an der 59-jährigen Eupenerin und ihren Kollegen hängen. Ein Arbeitsalltag zwischen Frust und Fürsorge.
Eigentlich kennen Autofahrer die Warnungen vor Wildwechsel aus dem Herbst. Aber auch in diesen Frühlingstagen ist an den Straßenrändern beispielsweise der Vennstraße jede Menge Wild zu sehen. Der Grund ist das frische, satte Grün, das derzeit überall sprießt.
In diesen Zeiten der Ausgangssperre bietet die Kgl. Oper der Wallonie den Freunden des lyrische Theaters jeweils samstags unter www.operaliege.be Aufzeichnungen von Opern-Produktionen der vergangenen Jahre auf dem heimischen Computer an.
Die Hochkonjunktur auf dem belgischen Arbeitsmarkt ist vorbei. Die Coronakrise wird die Arbeitslosigkeit in die Höhe schnellen lassen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet, dass die Arbeitslosenquote von durchschnittlich 5,4 Prozent im Jahr 2019 auf 7,3 Prozent im Jahr 2020 steigen wird. Die Zahl der Arbeitslosen würde demnach um etwa 100.000 steigen.
Belgien verlängert die Ausgangssperre bis 3. Mai. Massenveranstaltungen sind bis 31. August verboten. Gartenzentren und Heimwerkerläden dürfen öffnen. Altenheimbewohner und alleinlebende Senioren dürfen Besuch von einer Person erhalten. Das hat der Nationale Sicherheitsrat am Mittwochnachmittag beschlossen.
Ehrentag in der Krise: König Philippe hat am Mittwoch seinen 60. Geburtstag gefeiert - die geplante Party wurde wegen der Coronavirus-Pandemie allerdings abgesagt.
Am ersten Jahrestag des Brands von Notre-Dame hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron seinen ehrgeizigen Fünf-Jahres-Plan für den Wiederaufbau der Kathedrale bekräftigt.
Das Unternehmen Schreiber hat mehrere Zelte an unterschiedliche Krankenhäuser in der Provinz Namur und in Lüttich geliefert. Rund 30 seiner Produkte sind während der Coronakrise im Einsatz.
Nachdem der Polizei wieder Meldungen über Anrufe angeblicher Microsoft-Mitarbeiter zugetragen wurden, möchte die Polizeizone Weser-Göhl nachdrücklich vor dieser Betrugsmasche warnen.
Das Krisenzentrum hat am Mittwochmorgen die neuen Corona-Zahlen (von Dienstag) für Belgien präsentiert. Nach Angaben von Experten wurde der Höhepunkt der Epidemie in Belgien Anfang April erreicht. Ein Wiederaufflammen sei aber nicht auszuschließen.
Die Belgier sollten nicht vergessen, dass Krankenhäuser auch in Zeiten von Covid-19 immer noch Patienten mit (anderen) schweren Erkrankungen aufnehmen können. Daran erinnert die belgische Kardiologie-Liga in einer Pressemitteilung, in der sie auffordert, sofort medizinische Hilfe zu suchen, wenn jemand glaubt, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden.
Die Chancen des deutschen Bundesligist Borussia Dortmund auf einen Transfer von Fußball-Nationalspielers Thomas Meunier von Paris Saint-Germain sind nach Informationen der spanischen Zeitung „AS“ gestiegen.
Der Nationale Sicherheitsrat wird am heutigen Mittwoch um 14.30 Uhr zusammenkommen, um die derzeit in Belgien geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu bewerten. Es wird erwartet, dass die Ausgangssperre um zwei Wochen verlängert wird.
Auszüge aus dem Strafregister werden fortan mit einem QR-Code versehen sein. Auf diese Weise lasse sich überprüfen, ob ein Auszug echt ist. Das berichtet die Zeitung „De Tijd“ am Mittwoch.
Jeder dritte Belgier kennt die neuen Regeln der Straßenverkehrsordnung nicht oder nur unzureichend. In einem Online-Quiz des Verkehrssicherheitsinstituts Vias können Verkehrsteilnehmer nun ihr Wissen auf den Prüfstand stellen.