Über 5.000 Tote sind in Belgien an Corona oder mit Symptomen der heimtückischen Erkrankung verstorben. Aber: Mittlerweile steckt eine infizierte Person weniger als eine weitere Person an. Zeit, auf den gesunden Menschenverstand und auf Vertrauen in die Disziplin der eigenen Bevölkerung statt auf staatliche Gewalt und Strafen zu setzen. Vor allem auch, weil die Regeln immer undurchsichtiger werden. Gerade in einer Grenzregion.
Dr. Marc Franckh blickt zufrieden auf die ersten Wochen des von ihm initiierten mobilen Interventions-Teams für den Norden der DG (das GrenzEcho berichtete) zurück. Die Dienstzeiten sind mittlerweile auf das Wochenende ausgedehnt. Nun zieht der Arzt ein erstes Fazit und äußert sich zu Corona-Tests in Ostbelgien.
Seit dieser Woche säumt eine Kameravorrichtung die Regionalstraße N62 in Grüfflingen. Es ist das erste Gerät dieser Art entlang einer Landstraße in den Eifelgemeinden. Die Initiative haben allerdings nicht die lokalen Behörden ergriffen.
Im Eupener St.Nikolaus-Hospital konzentriert man sich in diesen Wochen auf die Versorgung von Covid-19-Patienten. Auf der Intensivstation stellt diese außergewöhnliche Situation eine besondere Herausforderung für Ärzte und Pflegepersonal dar. Der Leiter der Abteilung, Dr. Marco Miribung, und die leitende Pflegerin, Jacqueline Neulens, berichten aus ihrem Alltag in Zeiten der Coronakrise.
Der Konzertierungsausschuss, in dem alle Regierungen des Landes vertreten sind, fand sich am Freitagnachmittag zu einer Videokonferenz ein, um die Situation in den Wohn- und Pflegezentren für Senioren, insbesondere das vom Nationalen Sicherheitsrat beschlossene, aber umstrittene Besuchsrecht, zu besprechen.
Der russische Fußball-Erstligist Spartak Moskau wird die Kaufoption für Leihspieler Andre Schürrle nicht ziehen. Der deutsche Weltmeister von 2014 wird somit zunächst wieder zum Bundesligisten Borussia Dortmund zurückkehren. „Wir sind mit Andre einvernehmlich übereingekommen, die vertraglich vereinbarte Kaufoption nicht zu ziehen“, sagte Moskaus Sportdirektor Tomas Zorn der „Bild“.
Die Landwirtschaftsmesse von Libramont, deren 86. Ausgabe für Juli geplant war, findet dieses Jahr wegen der Coronakrise nicht statt. Das teilten die Organisatoren am Freitag mit.
Die meisten Belgier werden ihren Sommerurlaub wohl im eigenen Land verbringen müssen. Am liebsten vielleicht an der Küste… Aber es ist durchaus denkbar, dass man eventuell nur mit einem „Strandpass“ zugelassen wird. Eine solche „Eintrittskarte“ könnte eingeführt werden, um einen Ansturm der Massen zu vermeiden. Allerdings sehen nicht alle Küstengemeinden darin eine Lösung.
Kein Rock Werchter, Pukkelpop oder Tomorrowland in diesem Sommer. Die Enttäuschung bei den Musikfans ist groß, aber hinter diesen Großveranstaltungen, die weit über die Landesgrenzen bekannt sind, stehen auch zahlreiche Unternehmen, die durch das Verbot in große finanzielle Schwierigkeiten geraten.
In der 1. belgischen Handballdivision spielen in der kommenden Saison nur neun Mannschaften. Nachdem der HC Visé seine zweite Garde abgemeldet hatte, ließ sich kein Verein finden, der aus der 2. Division nachrücken wollte.
Ab nächster Woche öffnen der Wertstoffhof Eupen-Oberstadt und die Kompostierungsanlage BISA wieder ihre Türen. „Diese Wiedereröffnungen sind jedoch mit Einschränkungen und besonderen Regeln verbunden“, teilt die Stadt Eupen am Freitag mit und betont mit Nachdruck: „Die Entsorgung von Müll und Wertstoffen über die Abholdienste (BISA und Intradel) muss bevorzugt werden. Besuchen Sie den Wertstoffhof und die Kompostierungsanlage nur, wenn Sie keine andere Möglichkeit zur Entsorgung haben. Sollte die Warteschlange zum Wertstoffhof groß sein, dann warten Sie nicht auf der Straße, sondern kommen zu einem anderen Zeitpunkt nochmals zurück.“
Die Wertstoffhöfe der Interkommunalen Idelux Umwelt, zu denen auch alle Einrichtungen dieser Art in der Eifel gehören, sind ab Donnerstag unter strengen Auflagen wieder für die Bevölkerung geöffnet.
Die Gemeinde Bütgenbach lässt in Nidrum alte Gussleitungen ersetzen. Betroffen ist die „Zubringerleitung“, wie Wasserschöffe Charles Servaty (FBL) das Teilstück vom Hochbehälter, unweit der Trinkwasseraufbereitungsanlage, bis zur Bebauung an der Feldstraße und der Dellenstraße nennt.
Im Regionalfußball blicken der KFC Weywertz und die RUS Emmels weiterhin gespannt auf die Entscheidungen, die unweigerlich in naher Zukunft vom Provinzialkomitee oder dem Fußball-Landesverband getroffen werden. Am vergangenen Mittwoch endete die Frist, in der Vereine ihre Fusionswünsche vortragen dürfen. Diese werden nun vom Verband überprüft und bewertet. Bis zum 15. Mai haben die Klubs derweil noch Zeit, ihre A- und B-Mannschaften anzumelden.
Christa Jousten ist Schriftführerin der Vereinigung der Tagesmütter Ostbelgiens (VTO). Sie berichtet, welche Schwierigkeiten sie und ihre Kolleginnen während der Coronakrise erleben.
Die Postämter im Land werden nach und nach samstags wieder ihre Türen öffnen; insgesamt fast 350 von ihnen sind schon an diesem Samstag zugänglich. Dies teilt Bpost mit.
Nach einer recht kurzen Schockphase nach der Bekanntgabe der Verlegung der Olympischen Spiele in Tokio in den Sommer 2021 laufen die Vorbereitungen beim Belgischen Olympischen und Interföderalen Komitee (BOIK) mit fast unveränderter Intensität weiter. Den BOIK-Machern bleiben 15 Monate bis zur Eröffnungsfeier in der japanischen Hauptstadt, während einige Fragen auf Antworten warten.