Die „Christchurch Attacks“ bedeuteten für Neuseeland das Ende einer Idylle. Bis zum 15. März 2019 lebten die Einwohner in der Illusion, dass Terror nur anderswo passiert. Dann griff ein Rechtsextremist zur Waffe. Jetzt machen vor Gericht die Opfer Trauer und Ärger Luft.
Eine abermalige Neuwahl in Israel ist vorerst abgewendet. Kurz vor Ablauf einer Frist billigte das Parlament in Jerusalem am Montagabend eine Gesetzesinitiative, die weitere Zeit für die Verabschiedung des Haushalts einräumt.
Die Absage hing seit einigen Tagen in der Luft: Die ADAC Rallye Deutschland, die wegen der Coronakrise am Ersatzdatum des 15. bis 18. Oktober ausgetragen werden sollte, wird nicht stattfinden.
Weil er am Sonntag die Kontaktblase verlassen hat, musste Nationaltrainer Rik Verbrugghe bereits am Sonntagabend die belgische Mannschaft bei der Rad-Europameisterschaft im französischen Plouay verlassen.
Die Haftunterbrechung, von der 508 vorübergehend entlassene Gefängnisinsassen wegen des Coronavirus profitierten, muss auf die Gesamthaftzeit angerechnet werden. So entschied es zumindest der Kassationshof für einen bestimmten Fall, für den es angerufen worden war. Das berichteten am Dienstag die Zeitungen von „Sudpresse“ und „Le Soir“.
Brasiliens früherer Fußball-Weltstar Ronaldinho ist nach fünf Monaten Arrest in Paraguay wieder auf freiem Fuß. Richter Gustavo Amarilla stimmte am Montag einem entsprechenden Antrag zu, mit Ronaldinho wurde auch dessen Bruder Roberto Assis aus der Haft entlassen.
Wegen der Corona-Krise sind in diesem Jahr UN-Generalsekretär António Guterres zufolge weltweit rund 120 Millionen Jobs im Tourismus bedroht. „Die Krise ist ein massiver Schock für entwickelte Ökonomien aber für Entwicklungsländer ist es ein Notfall“, sagte Guterres in einer Video-Botschaft.
Auf dem Video ist zu sehen, wie ein Polizist einem Mann auf den Rücken zielt, dann fallen Schüsse: Bei einem Polizeieinsatz in den USA wird ein Schwarzer schwer verwundet. Drei Monate nach dem Tod von George Floyd ist das für viele Amerikaner ein weiterer Beweis für die Ungerechtigkeit im Land.
Mehr als 300.000 Belgier hätten bisher theoretisch bei ihrer Rückkehr von ihrer Reise in einer „roten Zone“ eine Quarantänezeit einhalten müssen, schreibt die Zeitung „De Standaard“ am Dienstag. Allerdings lassen sich nicht genügend Personen – wie gesetzlich vorgeschrieben – testen.
US-Präsident Trump stellte einen positiven Parteitag seiner Republikaner in Aussicht. Stattdessen zeichneten die Redner am ersten Abend ein düsteres Szenario für den Fall eines Sieges der Demokraten. Viel Lob gibt es für Trump - auch für sein Corona-Krisenmanagement.
Aufgrund der anhaltenden Trockenphase müssen sich die Landwirte zum wiederholten Mal auf beträchtliche Ernte- und Ertragsverluste einstellen. „Wir gehen davon aus, dass die Verluste in manchen Regionen mehr als 30 Prozent betragen werden“, erklären Marc Schröder und Helmuth Veiders vom belgischen Bauernbund.
Vor 33 Jahren zog es ein Mädchen vom Niederrhein nach Paris. Dort wurde die 17-Jährige zu einer der meistfotografierten Frauen der Welt. Nun wird Claudia Schiffer 50. Was die wenigsten wissen: Sie hat auch familiäre Verbindungen nach Ostbelgien.
Gute Nachrichten für die Fußballfans des Landes: Ab September dürfen die Stadien wieder gefüllt und die Mannschaften vor Ort angefeuert werden. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, die die Pro League am Montagabend nach einer Zusammenkunft der zuständigen Minister veröffentlichte.
Mit den Gästen in der Küche sitzen: Thomas Troupin, zuvor Sternekoch im Restaurant „La Menuiserie“ in Champagne (Weismes), präsentiert ein erfindungsreiches Konzept für sein neues Restaurant „Toma!“, mit dem der 32-Jährige in Lüttich punkten möchte. Als Unterstützer und Geschäftspartner konnte er den Weismeser Unternehmer Roger Gehlen für sich gewinnen.
Beim Einzelzeitfahren zum Auftakt der Rad-Europameisterschaft in Plouay ist es Victor Campenaerts (NTT) nicht gelungen, seinen Traum von der Goldmedaille wahrzumachen. Unter dem Strich reichte es nur zum dritten Platz.
Ärzte der Berliner Charité gehen davon aus, dass der Kremlkritiker Alexej Nawalny vergiftet wurde. Darauf wiesen klinische Befunde hin, teilte eine Sprecherin der Klinik am Montag in Berlin mit. Der Gesundheitszustand Nawalnys sei ernst, es bestehe aber keine akute Lebensgefahr.