Die wallonische Regionalregierung hat am Dienstag einen erstes Hilfspaket in Höhe von 2 Milliarden Euro für den Wiederaufbau in den Gebieten vorgestellt, die von den Überschwemmungen betroffen sind. 800 Millionen kommen aus dem wallonischen Konjunkturprogramm („plan de relance wallon“), sodass daraus einige – noch zu bezeichnende – Projekte aufgegeben werden müssen.
Nach dem derzeitigen Stand der Planungen soll in der Gemeinde Amel ab 2023 ein Bestattungswald im Bambusch eingerichtet werden. Der Gemeinderat hatte im Mai einen entsprechenden Prinzipbeschluss gefasst. Nun wurde der Standort nach mehreren Ortsbesichtigungen festgelegt.
Auch im zweiten Pandemie-Jahr konnte der beliebte St.Vither Sommermarkt nur in einer besonderen, abgespeckten Form stattfinden. Das tat dem Erfolg des Marktes jedoch keinen Abbruch, wurde doch der Optimismus sowohl bei den Händlern als auch bei den Besuchern deutlich, endlich das Licht am Ende des langen Covid-Tunnels zu sehen.
Papst Franziskus hat für seine Reise nach Ungarn im September auch ein kurzes Treffen mit dem dortigen Ministerpräsidenten Viktor Orban eingeplant. Dies geht aus einem am Mittwoch vom Vatikan veröffentlichen Programm zur Reise des katholischen Kirchenoberhauptes nach Ungarn und in die Slowakei (12. bis 15. September) hervor.
Der österreichische Fußball-Nationalspieler David Alaba tritt beim spanischen Rekordmeister Real Madrid in große Fußstapfen. Der 29-Jährige, der im Sommer vom FC Bayern nach Spanien gewechselt war, zeigte am Mittwoch während seiner offiziellen Vorstellung stolz das Trikot mit der Nummer 4 in die Kameras. Diese Rückennummer trug bei Real jahrelang der frühere Welt- und Europameister Sergio Ramos, der zu Paris Saint-Germain wechselte.
Zum dritten Mal in der Geschichte der Welterbekonvention büßt eine Stätte die begehrte Auszeichnung ein: Die Hafenstadt Liverpool. Australien pokert um das vom Klimawandel bedrohte Great Barrier Reef.
Im Königlichen Athenäum St.Vith wurden am vergangenen Wochenende erneut Fenster mutwillig beschädigt. Die Polizei hat ein Protokoll erstellt und bittet um sachdienliche Hinweise.
Die Fahrt der italienischen Fußball-EM-Helden im offenen Bus durch Rom nach dem EM-Triumph von Wembley scheint Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit gehabt zu haben. Nachdem Zehntausende Römer am 12. Juli im Stadtzentrum die EM-Stars der Azzurri gefeiert hatten, wird in Rom ein starker Anstieg der Corona-Infektionszahlen gemeldet.
Im Kampf gegen eine neue Corona-Welle gelten in Frankreich verschärfte Corona-Regeln. Im Kino, Theater oder Museum ist vom Mittwoch an ein negativer Corona-Test oder ein Impf- oder Genesungsnachweis notwendig.
Schon elf Jahre vor den Olympischen Spielen 2032 schafft das IOC Klarheit über den Gastgeber. Brisbane erhält wie erwartet den Zuschlag. Zum dritten Mal finden damit Sommerspiele in Australien statt.
Der wallonische Vize-Ministerpräsident und Minister für Wirtschaftsfragen, Willy Borsus (MR), hat sich am Dienstagmorgen ein Bild vom Ausmaß der Unwetterkatastrophe im Eupener Kabelwerk sowie in der Druckerei Kliemo gemacht. Das Ergebnis seines Besuchs: Es soll eine Task Force gebildet werden, die sich mit der Zukunft des Kabelwerks beschäftigt.
Die britische Band Coldplay hat ihr neuntes Studioalbum angekündigt. „Music Of The Spheres“ erscheint am 15. Oktober, wie die Band am Dienstag (Ortszeit) mit einer handgeschriebenen Notiz auf Instagram bekanntgab.
50 Jahre mussten die Milwaukee Bucks auf den zweiten Titel in der NBA warten. Nach dem sechsten Final-Spiel gegen die Phoenix Suns werden sie mit der begehrten Trophäe belohnt - dank einer herausragenden Vorstellung ihres besten Spielers Giannis Antetokounmpo.
Es gab Reiterlager, eine Flotte und Fußtruppen: Der Rhein war vor 2.000 Jahren eine militärisch gesicherte Außengrenze des Römischen Reichs. Der „Nasse Limes“ soll nun Unesco-Weltkulturerbe werden.
Organisierte Kriminalität, Korruption, Schwarzarbeit: Jährlich werden gewaltige Summen illegalen Ursprungs in die reguläre Wirtschaft geschleust. Mit einem Barzahlungslimit will Brüssel nun Geldwäsche erschweren. Der Vorstoß ist allerdings nicht umstritten.
Knapp eine Woche nach der Flutkatastrophe gehen Aufräumarbeiten und Schadensprüfungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz weiter. Derweil sinkt bei den professionellen Helfern die Hoffnung, noch Lebende retten zu können.
Die Ausstellung „Dürer war hier. Eine Reise wird Legende“ ist seit Dienstag für das Publikum zugänglich. Sie wurde am Wochenende mit einem Festakt im historischen Krönungssaal des Aachener Rathauses eröffnet.
Manches Hochwasser hatte „Vöschtesch Drüttje“, die ihr ganzes Leben lang „ounder Duyvelscheedt“ gewohnt hatte, erlebt. Doch solche Wassermassen, wie die, die letzte Woche durch das Haasviertel strömten, hatte sie noch nie gesehen.
Rasche, unkomplizierte Hilfe versprechen die König-Baudouin-Stiftung und der Vinzenz Verein den Opfern der Flutkatastrophe. Wer betroffen ist und dringend finanzielle Unterstützung benötigt, solle sich ohne Zögern melden.