Das war eine Sternstunde im Triangel St.Vith: Mit Antonín Dvořáks Cellokonzert und Sergej Rachmaninows Zweiter Symphonie präsentierten das Belgian National Orchestra, Dirigent Vasily Petrenko und die Cellistin Anastasia Kobekina ein Programm von außergewöhnlicher musikalischer Intensität. Die junge russische Solistin überzeugte mit virtuoser Leichtigkeit und fein gestalteter Ausdruckskraft, während Petrenko und das Orchester Rachmaninows spätromantisches Meisterwerk in all seiner klanglichen Pracht entfalteten. Das Publikum dankte mit lang anhaltenden stehenden Ovationen.
In Aldringen gab es am Samstag Grund zum Feiern: Nach gelungener Renovierung konnte das historische Pfarrhaus seiner neuen Zweckbestimmung als offene Begegnungsstätte und Coworking-Space zugeführt werden.
Der offizielle Startschuss zur Kirmes in Bütgenbach fiel am Freitag mit der vierten Auflage der Veranstaltung „Bütgenbach lebt" mit über 700 Teilnehmern im großen Festzelt an der Seestraße. Wie bereits bei den letzten drei Ausgaben wird auch in diesem Jahr ein Teil des Erlöses an die Krebshilfe Ostbelgien gespendet.
Unaufhaltsam zum Premierensieg: Max Verstappen hat den 250. Grand Prix seiner Formel-1-Karriere mit dem erstmaligen Triumph im Nachtrennen von Singapur vergoldet. Der viermalige Weltmeister feierte in der schweißtreibenden Hitze einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg, jubelte nach Malaysia über den zweiten Erfolg nacheinander - und versprüht mit seinem Red Bull endgültig wieder die Dominanz früherer Tage.
Der Höhenflug von Sporting Charleroi unter dem Eupener Trainer Mario Kohnen geht weiter. Die „Zebras“ setzten sich am Sonntagnachmittag im wallonischen Derby bei Standard Lüttich mit 1:0 durch. In einem menschenleeren Sclessiner Stadion sorgte Cheick Keita für die Entscheidung. Charleroi liegt damit nach acht Spieltagen punktgleich mit Club Brügge auf dem zweiten Tabellenplatz.
Die ostbelgische Wirtschaft kämpft um Fachkräfte, während täglich Tausende Arbeitnehmer über die Grenze nach Deutschland oder Luxemburg pendeln. Mit der Kampagne „Pendeln neu rechnen“ wollen die DG-Regierung und Arbeitgeberorganisationen auf die Vorteile eines Arbeitsplatzes in der eigenen Region aufmerksam machen. Nun beschäftigt die Initiative auch die wallonische Politik.
Besonders in der belgischen Eifel können erhöhte Radonwerte zum Gesundheitsrisiko werden. Doch wie viele Menschen lassen ihre Wohnungen tatsächlich überprüfen? Diese Frage beschäftigte den zuständigen Ausschuss des DG-Parlaments bei der Regierungskontrolle. Gesundheitsministerin Lydia Klinkenberg (ProDG) verwies auf bestehende Infokampagnen und Fördermöglichkeiten. Radon ist unsichtbar, geruchlos und kann dennoch erhebliche gesundheitliche Folgen haben.
Nach mehreren Tagen gewaltsamer Ausschreitungen in Lüttich und bei der nationalen Demonstration am 9. Oktober in Brüssel wächst der Unmut innerhalb der belgischen Polizei. Die Polizeigewerkschaft SLFP Police wirft der Politik mangelnde Unterstützung vor. Besonders eine neue Entscheidung von Minister Bernard Quintin sorgt für Kritik.
Christie Dashiell und ihre Band machten den Alten Schlachthof am Freitag zur Bühne eines außergewöhnlichen Jazzabends. Die zweimal für einen Grammy nominierte Sängerin und ihre drei Mitmusiker begeisterten mit virtuosen Soli, blindem Verständnis und einer Spielfreude, die auch das Publikum zum Singen brachte.
Mit dem fünften Sieg im sechsten Spiel setzt sich die AS Eupen in den Top 3 der Liga fest. Gegen die U23 des RSC Anderlecht benötigten die Ostbelgier viel Geduld – und einen treffsicheren Chance Simakala. „Das macht definitiv Lust auf mehr“, so der Angreifer.
Empörung auslösen, um Aufmerksamkeit zu bekommen, das ist Ragebait. Ursprünglich ging es dabei um Posts im Internet. Gerade ist Ragebait zum Jugendwort des Jahres gewählt worden.
Seit Mai vergangenen Jahres steht Leo XIV. an der Spitze der katholischen Kirche. Beim Sonntagsgebet gibt er nun bekannt, dass er sich einer Operation unterziehen muss.
Jedes Jahr versuchen zehntausende Menschen, vom Horn von Afrika über die Meeresenge Bab al-Mandab die arabische Halbinsel zu erreichen. Für mehr als 100 endete die gefährliche Reise nun tragisch.
Nach den Ausschreitungen bei der nationalen Demonstration am 9. Oktober in Brüssel sind 16 Minderjährige, die schwerer Straftaten verdächtigt werden, wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Grund dafür ist der Platzmangel in den öffentlichen Jugendschutzeinrichtungen (IPPJ), wie die Brüsseler Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilte.
Zum traditionellen Herbstkonzert des Kgl. Musikvereins „Zur Alten Linde“ Weywertz konnte in diesem Jahr die „Fraternelle“ aus Bellevaux als Gastverein verpflichtet werden, was unweigerlich hohe Ansprüche weckte.
Die politische Sprache wird schärfer, gesellschaftliche Lager stehen sich zunehmend unversöhnlich gegenüber. Dennoch ist Belgien ideologisch weniger gespalten, als es bisweilen den Anschein hat. Zu diesem Befund kommt der Sammelband „La démocratie en mutation“, herausgegeben von den Politikwissenschaftlern Benjamin Biard (Crisp) und Nathalie Schiffino (UCLouvain).
Das Euro Space Center in Transinne ermöglicht seit 1991 Jung und Alt, das Weltall zu entdecken sowie die Welt der Astronauten und Raumfahrt kennenzulernen. Seit Anfang Oktober haben auch die bekannten Pokémon mit der „Pokémon x ESA“-Ausstellung, die noch bis Ende April läuft, Einzug gehalten. Die Ausstellung soll unter anderem ein neues Publikum anlocken.
Die jüngsten PISA-Ergebnisse haben in der DG eine Debatte über die Unterrichtsqualität ausgelöst. Besonders die schwachen Lesekompetenzen bereiten Sorgen. Bei der Regierungskontrolle im Parlament der DG gab es kritische Nachfragen. Im Mittelpunkt stand die Förderung von Jugendlichen, die erhebliche Lernrückstände haben.
Der Lütticher Appellationshof hat in der vergangenen Woche den Schuldspruch des Eupener Strafgerichts gegen einen 32-Jährigen aus der Gemeinde Raeren wegen schwerer Sittendelikte bestätigt. Den Teil der im Juni 2025 verkündeten vierjährigen Haftstrafe, die zur Bewährung ausgesetzt wird, wurde von einem Drittel auf die Hälfte erhöht. Dabei berücksichtigten die Lütticher Richter die Tatsache, dass der Mann bereits damit begonnen hat, seine Opfer finanziell zu entschädigen.