Die geplanten Investitionen des belgischen Stromnetzbetreibers Elia könnten die Transporttarife in den kommenden Jahren erheblich steigen lassen. Die föderale Energieregulierungsbehörde Creg rechnet zwischen 2028 und 2031 mit einem weiteren Anstieg um 50 bis 60 Prozent. Elia bestätigt diese Größenordnung.
Palliativpatienten können in Belgien derzeit finanzielle Unterstützung für die Pflege zu Hause erhalten, wenn ihre Lebenserwartung weniger als drei Monate beträgt. Für die CD&V greift diese Regelung zu spät. Die flämischen Christdemokraten fordern, die Frist auf ein Jahr auszuweiten, wie die Zeitung „De Morgen“ berichtet.
Eine Woche nach der Kirmes lädt der St. Hubertus Schützenverein Elsenborn traditionell zum Schützenfest ein, das in diesem Jahr am 30. August gefeiert wurde. Bereits in den frühen Morgenstunden wurden die Schützen nach alter Tradition einzeln von Mitgliedern des Musikvereins geweckt.
Der Gemeinderat von Amel hat sich am Dienstag mit einer Reihe finanzieller Angelegenheiten befasst. Neben einer Haushaltsanpassung und den Funktionszuschüssen für die Vereine stand auch die Einführung einer Übernachtungssteuer auf der Tagesordnung. Damit folgt Amel den Nachbargemeinden Büllingen und Bütgenbach: Die Steuer beträgt künftig 2,50 Euro pro Person und Nacht.
Die PS hat der N-VA und Justizministerin Annelies Verlinden (CD&V) eine Mitverantwortung für die Ausbreitung des Drogenhandels in Belgien über den Antwerpener Hafen vorgeworfen. Anlass war eine gemeinsame Sitzung der Kammerausschüsse für Justiz und Inneres zu den Schießereien, die Brüssel letzte Woche erschüttert hatten.
Belgiens Pharmaindustrie gerät nach eigenen Angaben zunehmend unter Druck. Sinkende Investitionen, weniger Exporte und eine wachsende Konkurrenz aus den USA und China bereiten der Branche Sorgen. Der föderale Wirtschafts- und Arbeitsminister David Clarinval (MR) verspricht schnellere Verfahren und vor allem steuerliche Stabilität.
Bei der flämischen Bäckereikette Aernoudt steht ein Wechsel auf Eigentümerseite bevor. Das Unternehmen sucht nach einem neuen Investor, der die weitere Expansion der Gruppe unterstützen soll. Für Beschäftigte und Kunden soll sich vorerst nichts ändern.
Belgien hat ein historisches Streikjahr hinter sich. Insgesamt kamen 2025 mehr als 1,35 Millionen Streiktage zusammen – so viele wie noch nie. Auch die Zahl der Streikenden erreichte mit knapp 821.000 einen Rekord. Das geht aus Zahlen des Europäischen Gewerkschaftsinstituts (ETUI) hervor.
Trotz einiger Widrigkeiten ist Elise Mertens der Auftakt ins letzte Grand-Slam-Turnier der Saison gelungen. Bei den US Open zog sie über ein 6:4, 6:4 gegen die Spanierin Kaitlin Quevedo in die zweite Runde ein.
Tanken wird in Belgien erneut deutlich teurer. Der offizielle Höchstpreis für Super 95 (E10) steigt am Donnerstag um 9,2 Cent auf 2,058 Euro pro Liter. Wie das föderale Wirtschaftsministerium mitteilt, war Benzin zuletzt im Juli 2022 so teuer.
Heimbatterien werden in Belgien immer beliebter. Doch wer sich einen solchen Stromspeicher anschafft, sollte nicht nur auf Leistung und Preis achten. Entscheidend ist auch, ob die Batterie ordnungsgemäß bei Bebat registriert wurde. Genau diese Pflicht kennen bislang allerdings nur wenige Verbraucher.
Mehr als eine Stunde am Tag verbringen Arbeitnehmer in Belgien durchschnittlich damit, zur Arbeit und wieder nach Hause zu kommen. Mit insgesamt 61 Minuten liegt Belgien bei der täglichen Pendelzeit sogar an der Spitze Europas. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Personaldienstleisters SD Worx hervor.
Ein Drogenfund bei einem Patienten hat in der Nacht zum Mittwoch einen Polizeieinsatz in der Notaufnahme des Eupener St. Nikolaus-Hospitals ausgelöst. Als die Beamten eintrafen, hatte der Mann das Krankenhaus allerdings bereits verlassen. Bereits am Dienstag war der Polizei zudem ein E-Bike-Diebstahl an der Herbesthaler Straße gemeldet worden.
In Lixhe bei Visé in der Provinz Lüttich ist am Dienstag der größte Batteriepark der Wallonie offiziell eingeweiht worden. Der Energieversorger Luminus hat rund 160 Millionen Euro in die Anlage investiert, die künftig überschüssigen Strom speichern und bei hoher Nachfrage wieder ins Netz einspeisen soll.
Während der Ebola-Ausbruch in Uganda für beendet erklärt werden konnte, steigen die Zahlen in der Demokratischen Republik Kongo immer weiter. Jetzt gibt es schon mehr als 3.000 Ebola-Tote.
Der Krieg zwischen den USA und dem Iran eskaliert wieder. Erneut überziehen sich beide Seiten mit Angriffen. Trump droht Teheran einmal mehr martialisch – und hat eine Botschaft für Irans Bevölkerung.
Die schweren Spannungen zwischen Berlin und Moskau haben sich infolge des gescheiterten Angriffs mit einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle nochmals deutlich verschärft. Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnete die deutschen Strafmaßnahmen gegen sein Land als „schweren Fehler“ und sprach von Beweisfälschung. Das Außenministerium in Moskau kündigte Gegenmaßnahmen an. Heute befassen sich auch Nato und EU mit dem Drohnen-Vorfall, für den die Bundesregierung Moskau verantwortlich macht. Beim EU-Außenministertreffen in Irland werden erste Beratungen zu einer möglichen europäischen Reaktion erwartet.
Auf der diesjährigen Gamescom in Köln haben sich auch einige belgische Entwicklerstudios präsentiert, um ihre Spiele zu bewerben und Kontakte zu knüpfen. Eines von ihnen ist die Lütticher Spieleschmiede N-Zone. Das GrenzEcho hat sich nach ihrem neuesten Projekt sowie der belgischen Spieleförderung erkundigt.
Mit einem 600 Quadratmeter großen Comicbild auf dem Platz vor der ehemaligen Börse feiert Brüssel am 19. und 20. September sein Comicfest, das BD Comic Strip Festival. Rund 50 Künstlerinnen und Künstler beteiligen sich an der Veranstaltung, insgesamt stehen etwa 150 Programmpunkte auf dem Plan. Schauplätze sind vor allem die Fußgängerzone und die Brüsseler Börse.