Ursprünglich sollte das Festival vom 25. bis 27. September im Gare Maritime stattfinden. Wegen der Sparmaßnahmen der Brüsseler Region wurde die Veranstaltung jedoch im März abgesagt. Händler und Kultureinrichtungen aus der Innenstadt setzten sich daraufhin dafür ein, das Comicfest doch noch stattfinden zu lassen. Gemeinsam mit weiteren Partnern entstand eine kompaktere Ausgabe des Festivals.
Einer der Blickfänge wird vor der Börse zu sehen sein: Dort wird eine 600 Quadratmeter große Comicseite zu bestaunen sein, die von sieben belgischen Comiczeichnern entworfen wurde. Von dort aus können Besucher auch zu geführten Rundgängen aufbrechen, bei denen die zahlreichen Comic-Wandbilder im Brüsseler Stadtzentrum vorgestellt werden.
Am Samstag, 19. September, findet rund um die Börse zudem ein großer Trödelmarkt mit Comicbörse statt, bei dem Liebhaber nach gebrauchten Alben stöbern können. Am selben Tag werden die Atomium-Comicpreise verliehen, mit denen Comic-Autoren und -Zeichner auch finanziell unterstützt werden sollen. Zum Programm gehören außerdem Begegnungen und Signierstunden, u.a. mit dem belgischen Zeichner Philippe Geluck und dem Rechtsmediziner und Bestsellerautor Philippe Boxho. Im Kino Palace sind zudem mehrere Filmvorführungen geplant, außerdem werden während des Comicfests zwei Ausstellungen gezeigt. Der zweite Festivaltag, 20. September, fällt mit dem traditionellen autofreien Sonntag in Brüssel zusammen. Das passt zum Konzept der diesjährigen Ausgabe: Statt sich auf einen einzigen Veranstaltungsort zu konzentrieren, ist das Comicfest als Parcours durch die Innenstadt angelegt. (belga/nico)

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