Immer mehr Belgier sind für eine allgemeine Impfpflicht

<p>Sieben von zehn Belgiern sind für eine allgemeine Impfpflicht.</p>
Sieben von zehn Belgiern sind für eine allgemeine Impfpflicht. | Illustrationsfoto: afp

Das „Große Barometer“, das in einem dreimonatigen Rhythmus die Meinung der Belgier zu politischen und gesellschaftlichen Themen hinterfragt, legt in der jüngst veröffentlichten Dezemberausgabe einen deutlichen Trend dar.

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Kommentare

  • Soviel zur fast täglichen Hinweis das es keine Übersterblichkeit 2021 zu 2020 geben würde. Wieder ein klarer Widerspruch zu dem was uns Herr Schmitz fast täglich weismachen will. (Quelle: Spiegel Wissenschaft v. 15.12.2021)

    Im November 2021 gab es in Deutschland 92.295 Todesfälle. Dieser Wert liegt 20 Prozent über dem mittleren Wert, dem sogenannten Median, aus den Jahren 2017 bis 2020. In absoluten Zahlen heißt das: 15.612 Todesfälle mehr. Im Oktober lag die Übersterblichkeit noch bei etwa 9 Prozent. Das geht aus einer Hochrechnung des Statistischen Bundesamtes hervor.

    Bevor man auch nur ansatzweise Herrn Schmitz glaubt, immer selber nachschauen und jeder kann sehen wie dieser selbsternannte Corona-Dr. tickt.

  • Sehr geehrter Herr Kniepen,

    Ich sprach von der fehlenden Übersterblichkeit seit Mitte Dezember 2020 bis heute in Belgien.
    Laut Sciensano hat die Sterblichkeitsrate in Belgien in der Tat das letzte Mal das erwartete Toleranzband (99% Prediction interval) am 22. Dezember 2020 überschritten, und seitdem nicht mehr.

    Und bitte nicht vergessen, auch in Deutschland sind nicht alle überschüssigen Sterbefälle COVID-19 geschuldet. Letztendlich zählt niemand die Impftoten (lediglich freiwillige Meldung von Verdachtsfällen) und die Toten, die dem Lockdown geschuldet sind (verschobene OPs, Vereinsamung, etc.).

  • Herr Gerhard Schmitz

    Sie können es drehen und wenden wie sollen, spätestens Ostern sind sie Mitglied im großen Verein

  • Wie jetzt zu erfahren ist, hat auch Trump sich seine dritte Impfdosis abgeholt, was manchen seiner Anhänger gar nicht gefallen hat: Sie buhten ihn aus.
    (SPON u.a.)

    Was Trump so im Laufe der Pandemie an Skurrilem von sich gegeben hat, wurde hier aufgelistet:

    "Ich denke irgendwann wird es irgendwie einfach verschwinden, hoffe ich"
    (Sueddeutsche - 2.10.2020)

    Diese Voraussage ist jedenfalls nicht eingetroffen.
    Und letztendlich ist Boostern doch wohl wirksamer als als das Spritzen von Desinfektionsmitteln, wozu Trump im April 2020 geraten hat.

  • Einige Querdenker - unter ihnen wohl auch G. Schmitz aus St. Vith - halten Schweden nach wie vor für das Corona-Paradies schlechthin, weil das Land (vermeintlich) die Pandemie (die es ihren Aussagen zufolge ja nicht mehr gibt oder nie gegeben hat) „ohne Zwangsmaßnahmen“ in den Griff bekommen hat.

    Ernüchternd werden die Querdenker feststellen müssen, dass das Land (das in allen Pandemieparametern übrigens schlechter abschneidet, als seine skandinavischen Nachbarn) jetzt für Besuche einer Indoorveranstaltung mit mehr als 100 Personen, eine 1G-Regel erlassen hat. Nur noch Geimpfte haben Zutritt.

    Ups… über dem Paradies braut sich was zusammen.

    Auch bisher war es nicht so, dass in Schweden keinerlei „Zwangsmaßnahmen“ ergriffen wurden. Größtenteils handelte es sich jedoch um Empfehlungen, die ausreichten, um die Schweden zu einem verantwortungsbewussten Verhalten zu bewegen. Und Immerhin sind in Schweden mehr Menschen geimpft als in Deutschland. Und - doch Herr Schmitz - geboostert sind mittlerweile über 20%.

    Warum dies in Schweden funktioniert und in anderen Ländern nicht, darüber gibt es vs. Vermutungen. Die trivialste betrifft das größere Vertrauen in die Politik und… dass die Schweden eben anders ticken.
    Die genauen Gründe scheint - wenn man den Aussagen des Staatsvirologen Anders Tegnell Glauben schenken darf - jedoch niemand so genau zu wissen.

    Nun gibt es aber Querdenker (nachzulesen auf dem einschlägigen Verschwörungsportal „reitschuster.de“), denen es auch völlig egal zu sein scheint, ob Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie nun staatlich verordnet oder nur empfohlen werden. Alle Bürger, die den Maßnahmen folgen sind - deren Beurteilung zufolge - Schlafschafe, die gezwungen oder freiwillig der „Plandemie“ auf den Leim gehen. Ist doch auch ganz einfach zu verstehen.

    Damit verliert auch Schweden endgültig sein Paradiesstatus, denn im Paradies grasen keine Schlafschafe.

    Neben Schweden bliebe dann ja noch Großbritannien und Dänemark, die im Spätsommer mit dem Ausrufen ihres Freedomdays - zur Freude von Herrn Schmitz - die Pandemie in ihrem Land für beendet erklärt hatten. Es erübrigt sich wohl, Teil 2 der Freiheitsstory zu erzählen.

    Last but not least der schmitz’sche Rettungsanker, das wehrhafte Texas, wo ein durchgeknallter republikanischer Gouverneur, die Impfung boykottiert und vor wenigen Tagen in bester Trump Manier seinen Landsleuten empfahl, stattdessen ihre Münder zu desinfizieren. Wie ein Staat, dessen Impfquote um die 55% dümpelt mit der auch in den USA grassierenden Omikron-Variante zurecht kommen wird, werden die kommenden Wochen zeigen.

    Schlafschafe gibt es dort nicht so viele, dafür aber umso mehr Rindviecher.

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