Wer gerne Kölsche Musik hört, ist in den vergangenen Jahren nicht an Cat Ballou vorbeigekommen. 2012 veröffentlichte die Band „Et jitt kei Wood“. Der Song genießt inzwischen in der Domstdt und darüber hinaus Kultstatus. Weitere Hits waren „Hück steht die Welt still“, „Die Stääne stonn jott“ oder „Liebe deine Stadt“.
Vor 25 Jahren trat „Jedermann“ erstmals in Erscheinung. Pointiert beleuchtet die Kabarettgruppe seitdem die Geschehnisse in Ostbelgien und knöpft sich vor allem die politischen Entscheidungsträger vor. Zweifel zu Beginn, ob die Region auf Dauer überhaupt genügend Stoff für regelmäßige Aufführungen liefert, bewahrheiteten sich nicht. Vor allem nach Wahlkämpfen ist viel Material vorhanden. So wie in diesem Jahr. Am Freitag feiert das 18. Programm im Foyer des Eupener Jünglingshauses Premiere. Es trägt den Titel „Verschiebung“.
Mit „Mon coeur“ oder „Mon Amour“ soll er verschiedene Kolleginnen angesprochen und ihnen auch anzügliche Angebote unterbreitet haben. Am Montag musste sich der in Eupen lebende 42-Jährige vor dem Gericht Erster Instanz in Eupen wegen Belästigung am Arbeitsplatz verantworten. Er bestreitet die Vorwürfe vehement und sieht sich als Opfer einer Inszenierung.
Vor dem Eupener Strafgericht wurde am Montag der Einspruch eines deutschen Staatsbürgers verhandelt, der nach einer Schlägerei in der Eifel Anfang April in Abwesenheit zu zwei Jahren Haft verurteilt worden war. Während sein Verteidiger einen glatten Freispruch forderte, will die Staatsanwaltschaft aufgrund der Brutalität das erste Urteil bestätigt sehen.
Nach 57 Monaten Besetzung durch die deutschen Truppen wurde Belgien vor 75 Jahren befreit. Am Abend des 2. September 1944 rückte eine Vorhut der dritten US-Panzerdivision in Mons ein. Für Eupen war es der 11. September 1944, der als Tag der Befreiung in die Geschichtsbücher einging. Sechs Zivilisten starben, und falsch verstandener Heldenmut brachte fünf Familien um ihr Hab und Gut. Während der Rundstedtoffensive und der folgenden Kämpfe um den Kamm von Elsenborn blieb Eupen in amerikanischen Händen nahezu unversehrt. Die letzten Deutschen verließen schließlich am 3. Februar 1945 das Land.
Weil er sein Arbeitslosengeld durch illegale Taxifahrten aufbessern wollte, musste sich Ende Juni ein Brüsseler vor dem Strafgericht am Eupener Rathausplatz verantworten.
Das Eupener Strafgericht verhängte am Montagmorgen Gefängnisstrafen im oberen Bereich des gesetzlichen Strafrahmens für fünf Männer albanischer Herkunft, denen rund 50 (versuchte) Einbruchsdiebstähle sowie die Mitgliedschaft in einer Vereinigung von Missetätern zur Last gelegt wurden.
Die Neutralstraße wird auf einem 1,8 Kilometer langen Teilstück erneuert und auch unterhalb der Asphaltschicht auf den neuesten Stand gebracht. Der ursprünglich für September anberaumte Arbeitsbeginn wurde nun auf das Frühjahr 2020 verschoben. Rund sechs Millionen Euro werden dort in zwei Jahren investiert. Der Verkehr in den Anrainergemeinden Lontzen und Welkenraedt wird von diesem Projekt stark betroffen sein, doch sollen die Auswirkungen für Geschäftsleute und Anwohner so weit wie möglich reduziert werden.
Der Eupener Internist, der bei einem Eingriff im Behandlungszimmer mit einem Narkosearzt verbal und körperlich aneinandergeraten war, scheiterte mit seinem Anlauf vor dem Lütticher Appelllationshof, einen glatten Freispruch zu erreichen.
Nach mehr als einstündiger Verlesung des Entscheids stand am Donnerstagmittag im Lütticher Gerichtspalast fest: Der Appellationshof kam zu milderen Urteilen im sogenannten „Raupe-Prozess“ als das Gericht Erster Instanz in Eupen.