Die Demokraten sehen ihn als Kronzeugen, für die Republikaner ist er ein rotes Tuch. Im Amtsenthebungsverfahren gegen US-Präsident Trump wird dessen früherer Sicherheitsberater Bolton zur Schlüsselfigur. Seine Aussage könnte Sprengstoff bergen.
Wie schon zuvor die Verantwortlichen der Klinik St. Josef hat sich am Mittwochabend auch der gesamte St.Vither Stadtrat für eine enge Zusammenarbeit aber gegen eine Fusion des St.Vither Krankenhauses mit dem Eupener St. Nikolaus-Hospital ausgesprochen.
Allein schon der Zeitpunkt ist eine Frechheit: An dem Tag, an dem die Welt sich an den Holocaust erinnert, kündigt Trump einen Friedensplan für Israel und Palästina an. Pietät kennt der Mann nicht, politische Sensibilität genauso wenig: Benjamin Netanjahu wird den Plan mit ihm vorlegen, als langjähriger israelischer Premier. Auf diese Weise nimmt Trump Stellung für eine der Konfliktparteien, nämlich Israel. Die Palästinenser waren in der Erarbeitung des Planes nicht eingebunden.
Tipps für zauberhafte Ausflugsziele und paradiesisches Schlemmen verspricht die Neuveröffentlichung „Lieblingsplätze von der Eifel bis in die Ardennen“, die Mitte Februar im Gmeiner Verlag erscheint. Damit wird die Buchserie um 88 Freizeittipps zwischen Udenbreth und Bastogne erweitert.
Das föderale Expertisezentrum für das Gesundheitswesen (KCE) und die Uni Löwen haben festgestellt, dass eine Pflegekraft in einem belgischen Krankenhaus durchschnittlich 9,4 Patienten versorgen muss. Der internationale Standard für ein sicheres Pflegeumfeld liegt jedoch bei maximal acht Patienten. Das KCE plädiert für zusätzliche Investitionen, damit die Zahl der Patienten pro Pflegekraft reduziert wird.
Ein Halbzeit gut, eine Halbzeit schwach: Club Brügge hat am Mittwochabend im Nachholspiel bei Charleroi ein 0:0 erzielt. Für den Tabellenführer war es das dritte Unentschieden in Serie.
Mit einem neuen, phänomenalen Rekordergebnis ist am Mittwochabend die Jubiläumsausgabe des Schwimmmarathons zu Ende gegangen. 173.923 Längen wurden im Kampf gegen die Neue Armut zurückgelegt.
Am Mittwochabend ist die ikonische Transithalle des Brüsseler Flughafens (Skyhall) nach ihrer Rundum-Renovierung feierlich ihrer Bestimmung übergeben worden.
Sie haben ihr etwas verrücktes Vorhaben „25 Kilometer zur 25. Auflage“ geschafft: Patrick Godesar, Michael Kirch und Andreas Schlembach haben jeder 1.000 Längen zum Schwimmmarathon beigesteuert. Dabei haben die drei Eupener Triathleten eine Tournee durch die ostbelgischen Hallenbäder in Eupen, Kelmis, Bütgenbach und St.Vith absolviert.
Die EU-Abgeordneten haben am Mittwoch das historische Abkommen zum Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU verabschiedet. Der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP-EVP) stimmte wie viele seiner Kollegen für das Austrittsabkommen.
Was lange währt, wird endlich gut. Nach diesem Prinzip handelte auch die VoG Dorfsaal Oudler in Bezug auf den seit Jahrzehnten geplanten Neubau. Ende 2018 schließlich erhielt die Dorfgemeinschaft vonseiten der Regierung und der Gemeinde grünes Licht, sodass im Frühjahr vergangenen Jahres mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden konnte.
Der König war am Dienstag – wieder einmal – nicht zu beneiden: Die Informatoren Joachim Coens (CD&V) und Georges-Louis Bouchez (MR) brachten den Kladderadatsch, den sie mit ihrem Auftrag verursacht haben sowie ihre eigenen Meinungsverschiedenheiten mit ins Palais. Vier Stunden saßen sie beim Staatsoberhaupt, das ihren Auftrag um eine weitere Woche verlängerte: eine Kamikaze-Mission aus Mangel an Besserem. Niemand weiß, was die Verlängerung genau beinhaltet. Nur, dass der König nächsten Dienstag „endgültige Schlussfolgerungen" erwartet.
„Die Position der belgischen Regierung ist eindeutig: Die PKK ist eine terroristische Organisation.“ Das betonte Außenminister Philippe Goffin (MR), nachdem der Kassationshof ein früheres Appellationsurteil bestätigt hatte, das besagt, dass die Kurdische Arbeiterpartei nicht auf der Grundlage der Antiterrorgesetzgebung strafrechtlich verfolgt werden könne.
Viel zu tun hatte am Mittwoch der Eupener Renten- und Sozialdienst. Denn unser Bericht in der Mittwochsausgabe über Postboten, die für das Pensionsamt eine Aufenthaltskontrolle durchführen, hat für Verwirrung gesorgt.