Die Corona-Pandemie zwingt auch die europäischen Königshäuser zum Rückzug hinter die Schlossmauern. Doch ihr Nachwuchs wirkt in schweren Zeiten hier und da durchaus als Stimmungsaufheller. Auch in Belgien.
Auch in Ostbelgien arbeiten die beiden Krankenhäuser derzeit unter Ausnahmebedingungen. Sie müssen Kapazitäten zur Behandlung von Covit-19-Patienten vorhalten, auf der anderen Seite sind manche Abteilungen unterbelegt. Die Klinik-Verantwortlichen weisen auf die hohen Sicherheitsstandards und auf die Verfügbarkeit ihrer Notaufnahme rund um die Uhr an 365 Tagen hin.
Am Montagabend tagte der Kelmiser Gemeinderat zum zweiten Mal unter Ausschluss der Öffentlichkeit in der Patronage. Ein Thema wurde besonders hitzig diskutiert: die neuen Überwachungskameras für die Göhlgemeinde.
Bevor der Sportgerichtshof CBAs ab der kommenden Woche die Einsprüche gegen die Entscheidungen der Lizenzkommission des Fußball-Landesverbands behandelt, sind Vereine wie Standard Lüttich, Excelsior Mouscron oder der KV Oostende dabei, ihre Ausgangsposition zu verbessern.
Im regionalen Volleyball kommen die Transfermühlen nur sehr allmählich auf Touren. Bevor am Freitag die offizielle Transferperiode beginnt, tun sich die Vereine schwer, weil möglichen Neuzugängen nicht wie üblich bei Probetrainings auf den Zahn gefühlt werden kann. Stabilität ist indes in den Reihen der Trainer angesagt.
Das angestammte Hotel-Restaurant „Wisonbrona“ in St.Vith-Wiesenbach hat in dieser Woche den Besitzer gewechselt: Der Ameler Geschäftsmann Horst Mertes hat das Traditionshaus von der Familie Henkes-Struck übernommen.
Die erste Phase der Lockerungen der Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus tritt zum 4. Mai in Kraft. Das hat Premierministerin Sophie Wilmès (MR) am Mittwochabend bekannt gegeben.
Erstmals hat das Parlament der DG (PDG) einen Geschäftsführungsvertrag mit dem Zentrum für Ostbelgische Geschichte (ZOG) verabschiedet. Dieser läuft über vier Jahre und tritt an die Stelle der Jahresverträge. Im PDG gab es bei der jüngsten Plenarsitzung am Montag viel Anerkennung für die Arbeit des Zentrums. Für die Identitätsbildung der Menschen in Ostbelgien spiele das Geschichtsbewusstsein eine wichtige Rolle, hieß es.
In Süditalien hat die Polizei einen Mann festgenommen, der 1991 an der Ermordung des einstigen PS-Chefs und Vizepremierministers André Cools beteiligt war. Das melden italienischen Medien.
Verschlechterter Gesundheitszustand, angespannte soziale Beziehungen, gestörte Arbeit, weniger Einkommen: Das föderale Planbüro erwartet, dass das Wohlbefinden der Belgier infolge der durch das neue Coronavirus verursachten Gesundheitskrise und der Ausgangsbeschränkungen sich mehr verschlechtern wird als im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008.
Belgien wird in diesem Jahr mindestens 10,2 Milliarden Euro ausgeben, um die Wirtschaft im Zuge des Ausbruchs der Coronakrise zu retten. Das Haushaltsdefizit steigt auf 35 Milliarden. Dies geht aus dem Entwurf des Stabilitätsprogramms hervor, den die Regierung Wilmès in Kürze der EU-Kommission vorlegen wird.
Seit dem 14. März 2020 bis zum 30. Juni 2020 einschließlich findet kein Teilzeit-Kunstunterricht statt. Die Kurse der Musikakademie in Präsenzform werden bis zum Schuljahresende ausgesetzt. Online-Kurse finden weiterhin statt. Bis auf wenige Ausnahmen legen die Instrumentalschüler im Schuljahr 2019-2020 keine Prüfungen ab.
Auch während der Coronakrise geht die Tätigkeit des Grenz-Echo Verlags (GEV) weiter: Jetzt sind vier neue Publikationen erschienen, die im Webshop des Verlages auf www.gev.be erworben werden können.
Der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP-EVP) hat sich in einem Schreiben an Premierministerin Sophie Wilmès (MR) und Innenminister Pieter De Crem (CD&V) gerichtet, um erneut eine schnellstmögliche Öffnung der Grenzen einzufordern.
Der Fußball-Weltverband FIFA hat die Einstellung des Verfahrens im sogenannten Sommermärchen-Prozess bedauert und weitere interne Ermittlungen angekündigt. „Für die FIFA ist dieser Fall sicherlich noch nicht abgeschlossen, da wir nicht akzeptieren können und werden, dass eine Zahlung von 10 Millionen Schweizer Franken von FIFA-Konten ohne triftigen Grund erfolgt“, hieß es in einer Mitteilung am Dienstagabend.
Der Kammer wird ein Gesetzentwurf vorgelegt, der die Entwicklung einer App zur Ermittlung der Kontaktpersonen von Corona-Infizierten regeln wird. Das Kabinett von Minister Philippe De Backer (Open VLD) gab dies im Justizausschuss bekannt.
Michel D'Hooghe, beim Weltverband FIFA Vorsitzender der medizinischen Kommission, sieht einen baldigen Restart in den Fußball-Ligen während der Coronavirus-Pandemie kritisch.