Angesichts der verheerenden wirtschaftlichen Aussichten wächst in vielen Ländern die Ungeduld. Ausgabngsbeschränkungen und andere Schutzmaßnahmen sollen gelockert werden. Auch in stark von der Pandemie betroffenen Ländern.
Seit dem 13. März findet auch in der DG kein Unterricht mehr statt. Die jetzt angekündigte progressive Wiederinbetriebnahme der Schulen ist mit so vielen Wenns und Abers versehen, dass von einer geordneten Beendigung des Schuljahres keine Rede mehr sein kann. Dabei stipuliert Artikel 22bis der Verfassung: „Jedes Kind hat das Recht auf Maßnahmen und Dienste, die seine Entwicklung fördern. Das Wohl des Kindes ist in allen Entscheidungen, die es betreffen, vorrangig zu berücksichtigen.“
Am 11. Mai werden die Geschäfte voraussichtlich wieder ihre Pforten öffnen. Viele Einzelhändler haben die Durststrecke der letzten Wochen dazu genutzt, um sich mit weiteren Verkaufskanälen auseinanderzusetzen. Die Einkaufszentrale Ostbelgien bietet ihnen die Möglichkeit eines gemeinsamen Webshops an.
Auf den Tag genau vor 25 Jahren schafften die Raerener Handballer durch einen 27:18-Heimsieg gegen Le Centre erstmals den Sprung in die 2. Division. Einer der Höhepunkte in der Vereinsgeschichte des HC Raeren, der 2008 von der Bildfläche verschwinden sollte.
Das Zentrum Worriken hatte sich auf einen vielversprechenden Monat Mai eingestellt. Drei verlängerte Wochenenden und zahlreiche Buchungen waren die Gewissheit für einen erfolgreichen Start in die Sommersaison. Doch muss sich das Sport- und Freizeitzentrum seinem Schicksal fügen und die Türen bis auf Weiteres geschlossen halten.
Die Corona-Pandemie trifft die Fluggesellschaften hart. Bei der British-Airways-Mutter sind Tausende Arbeitsplätze in Gefahr. Auch Icelandair und die skandinavische SAS kündigen drastische Einschnitte an.
Es sind kleine Schritte in Richtung Freiheit, die Frankreich ab dem 11. Mai plant. Dann sollen die strengen Ausgangsbeschränkungen enden. Wer aber glaubte, dann werde es auch nur ansatzweise wieder so sein wie früher, hat sich getäuscht.
Die Öffnung der ersten Geschäfte brachte in Österreich keinen Rückschlag im Anti-Corona-Kampf. Deshalb setzt das Land seine Exit-Strategie nun weiter um und beendet die Ausgangsbeschränkungen. Dem Tourismus droht derweil ein Sprung zurück in die 1970er.
In Pflegeheimen herrscht Besuchsverbot und Enkel bleiben zuhause - Omis Gesundheit zuliebe. Während jüngere Menschen eine Infektion mit dem neuen Coronavirus oft kaum bemerken, kann es Ältere schwer treffen. Deshalb liegt der Schluss nahe: In Staaten mit vergleichsweise vielen Alten gibt es mehr Tote. Doch so einfach ist es nicht.
„Leider können wir nicht feiern“, erklärt Peter Ernst (*1946). Das Paar bedauert, dass es wegen der Coronakrise das Familienfest absagen musste: „Es ist wie damals. Der 2. Mai ist ein Samstag“, erinnert sich der gebürtige Lontzener.
Der Geschäftsführungsvertrag zwischen der DG-Regierung und der Autonomen Gemeinderegie „Kultur-, Konferenz-und Messezentrum St.Vith“ für Trägerschaft und Verwaltung des Triangels, mit dem sich das Parlament der DG am Montagabend beschäftigte, wäre eigentlich nicht mehr als eine Formübung. Doch der Ausbruch der Coronakrise hat die Lage auch für das St.Vither Zentrum auf den Kopf gestellt.
Der bereits verlegte Start der Tour de France am 29. August ist erneut in Gefahr. Premierminister Edouard Philippe sagte am Dienstag in einer Rede vor der Nationalversammlung, dass angesichts der Corona-Pandemie in Frankreich bis mindestens September keine Veranstaltung, bei der sich mehr als 5.000 Menschen versammeln, stattfinden dürfe.
Der belgische Radsportverband Belgian Cycling hat seine Entscheidung über die Durchführung der Radrennen in Belgien auf den 4. Mai verschoben. Man warte auf Einzelheiten zu den Bestimmungen des Nationalen Sicherheitsrates (NSR) für alle Sportveranstaltungen.
Langsam nimmt die Zahl der Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen im Land ab. Nicht schnell genug, heißt es, sodass nach wie vor die Gefahr besteht, dass sie rasch wieder voll laufen, sollte es irgendwann zu einem neuen Höhepunkt der Infektionswelle kommen.
Ein Team von Psychologen fordert die Föderalregierung auf, eine groß angelegte Motivationskampagne zur Förderung des psychosozialen Wohlergehens der Bevölkerung zu starten.
Am 24. April hat der Nationale Sicherheitsrat entschieden, den Unterricht ab dem 18. Mai in Belgien schrittweise wieder aufzunehmen. Gemeinsam mit Schulleitern und -trägern hat DG-Bildungsminister Harald Mollers (ProDG) festgelegt, wie die schrittweise Wiederaufnahme des Unterrichts in Ostbelgien erfolgen soll.