In der ersten Coronaphase ging es – das konnte die Politik den Menschen auch glaubwürdig vermitteln – darum, Menschenleben zu retten.
Von wegen „Hurra hurra die Schule brennt“
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Kommentare
Es geht auch um den Schutz des Lebens der Kinder. Denn auch Kinder können sich infizieren und schwer erkranken. Aber das scheint dem Author unwesentlich zu sein. Es geht nur mit einer langsamen Öffnung mit ständiger Kontrolle des Ergebnisses.
Langsam aber sicher muss man sich fragen, welchen journalistisch-deontologischen Leitlinien Oswald Schröder bei der Ausübung seiner Funktion als Chefredakteur des Grenz-Echo folgt.
Die einer auf gesicherten Fakten beruhenden Analyse, Bewertung und Kommentierung offensichtlich nicht.
Um seine These, dass Kinder und Jugendliche „kaum gefährdet sind, sich mit Covid 19 zu infizieren und andere anzustecken“, zu untermauern, verweist er in einem Leitartikel u.a. auf eine Studie der Uni Heidelberg bzw. auf „einhellige“ wissenschaftliche Studien.
Den Hinweis, dass es weder einhellige Studienergebnisse noch überhaupt eine Studie der Uni Heidelberg gibt (!), die dies untermauern, lässt der Chefredakteur unbeantwortet.
Die Heidelberger Studie steht gerade erst in den Startlöchern, um zu prüfen, ob eine Isländische Erhebung zu dem Thema belastbar ist. Ergebnisse gibt es dazu keine. Fake-News!
Zwei chinesische Studien kommen zu abweichenden Ergebnissen.
Richtigstellung der Fehlinformation der GE-Leser? Fehlanzeige!
Der GE-Chefredakteur versteift sich stattdessen in diesem Kommentar auf seine Aussage indem er erneut behauptet, „dass Kinder nur ein geringes Risiko laufen, sich selbst - und damit auch andere - anzustecken“.
So sehr man auch hoffen kann, dass dies tatsächlich so ist, Artikel des Spiegel und der FAZ von gestern befassen sich näher mit dieser Frage und verdeutlichen, wie wenig belastbar die These des GE- Chefredakteurs ist.
Wer auf der einen Seite, vermeintliche Widersprüche in den Aussagen von Wissenschaftlern und eine schlechte Kommunikation der Politik in täglichen Kommentaren kritisiert, sollte einmal seine eigene „Komfort“-Zone prüfen, aus der heraus er seine Pfeile ins Diffuse abschießt.
Die Kritik an die Verantwortlichen des Unterrichtswesens in der DG auf falsche bzw. ungesicherte Informationen zu stützen ist weder seriös noch verantwortungsvoll.
Sorry!
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-bei-kindern-was-...
https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/sind-kinder-weniger-coro...
Beim Morgenkaffee drehe ich gerade meine erste Runde durchs Internet und stoße auf folgenden Artikel:
https://www.faz.net/aktuell/wissen/corona-kinder-sind-genauso-infektioes...
Es ist nicht die einzige Stimme, die davor warnt, das Infektionsrisiko durch Kinder zu unterschätzen.
Vielleicht bringt Herr Schröder eine überarbeitete Version seines Kommentars, der diesen neuen Fakten Rechnung trägt.
Es ist halt alles noch immer im Fluss.
Herr Leonard, ich hätte Ihren Artikel bis zum Ende lesen sollen, dann hätte ich gesehen, dass Sie denselben Artikel der FAZ meinten und ihn bereits verlinkt hatten.
Ich war wohl noch nicht ganz wach... Nichts für ungut!
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