Heute ist der internationale Tag des Gins: die beste Gelegenheit für den Startschuss der GE-Serie „Ginfonie“. In loser Folge wird alles rund um das Kultgetränk beleuchtet. Den Anfang macht die Vorstellung des „Ginetical“ von Ludwig Lampaert. Er setzt auf eine besondere Zutat: Moor-Gagel aus der Gegend von Lommel. Außerdem hat der Spirituosenliebhaber einen alkoholfreien Gin entwickelt.
Polizisten der Zone Weser-Göhl stellten am Freitag gleich zwei Mal Autofahrer zur Rede, deren Vehikel nicht die erforderliche Genehmigung des belgischen „TÜV hatten bzw. erhebliche Mängel aufwiesen. Die betroffenen Personen erhielten allerdings gleich mehrere Protokolle.
Erstmals seit vielen Wochen erlebt Peking wieder einen größeren Ausbruch des Coronavirus. Auf einem Großmarkt der chinesischen Hauptstadt wurden bei anfangs 500 Tests schon 45 Infektionen entdeckt.
Die Wallonische Region lehnt die von der föderalen Agentur für radioaktive Abfälle (Ondraf/Neras) vorgeschlagenen Pläne für die geologische Einlagerung von Atommüll ab. Das teilte das Kabinett der wallonischen Umweltministerin Céline Tellier (Ecolo) am Samstag mit.
Im ersten Spiel nach der langen Corona-Pause hat Italiens Fußball-Rekordmeister Juventus Turin mit großer Mühe das Pokal-Endspiel erreicht. Juventus genügte im Halbfinal-Rückspiel gegen den AC Mailand am Freitagabend daheim vor leeren Rängen ein 0:0.
Frankreichs Touristen-Hochburgen bereiten sich auf Urlauber aus dem Ausland vor. Ab Montag dürfen EU-Reisende wieder ohne Beschränkungen ins Land. Im ostfranzösischen Grenzgebiet Grand Est zu Deutschland hofft man wieder auf mehr Besuch aus dem Nachbarland. Und ab dem 1. Juli dürfen auch Touristen außerhalb des Schengen-Raums wieder einreisen.
Am späten Freitagabend hat der „Superkern“, also die Föderalregierung und neun von zehn Parteien, die die Sondervollmachten zur Bekämpfung von Covid-19 unterstützen, eine Einigung über neue sozioökonomische Maßnahmen erzielt. Der Text wurde von der N-VA nicht angenommen. Die flämischen Nationalisten haben das kurz vor 22 Uhr versandte gemeinsame Kommuniqué nicht unterzeichnet.
Letzten Sonntag erklärte Oliver Paasch (ProDG) bei RTL-TVi auf die Frage, ob er sich als Wallone fühle, „Nein, nicht im Geringsten“. Christine Mauel, die für die Liberalen im wallonischen Regionalparlament sitzt, wollte das so nicht stehen lassen: Sie fühle sich als Deutschsprachige und als Wallonin, ließ sie in „Le Vif“ wissen und stellte gleichzeitig die Notwendigkeit des Ausbaus der DG-Autonomie infrage. Die öffentliche Reaktion von PFF-Präsidentin Kattrin Jadin ließ nicht auf sich warten. Jetzt ist Feuer im Gebälk.
Gelockert, aber nicht locker: So präsentiert sich aktuell die Situation im Eupener Josephsheim. Von der Corona-Epidemie wurde die Einrichtung am Rotenberg hart getroffen. 31 Bewohner starben innerhalb weniger Wochen an oder mit dem Virus. „Es war für alle Beteiligten keine einfache Zeit. Sie hat viel Kraft und Nerven, vor allem aber Menschenleben gekostet“, räumt ÖSHZ-Präsidentin Franziska Franzen ein. Hinter dem Personal und den Bewohnern liegen aufreibende Wochen. Zu Besuch in einem Haus, das von den jüngsten Ereignissen gezeichnet ist, wo man nun aber vorsichtig wieder den Blick nach vorne richten möchte.
„Ewell os et Kirmes“: Mit diesem Ausruf wurde in früheren Jahrzehnten bzw. Jahrhunderten am Sonntag nach Fronleichnam in St.Vith die Kirmes eröffnet. Auch an diesem Wochenende wäre in St.Vith gefeiert worden - wäre nicht die Corona-Pandemie dazwischen gekommen. Ein kleiner Rückblick auf die Geschichte des Volksfestes, bei dem auch vor fast 100 Jahren schon mal die Karussells gefehlt haben.
Mit drei Mannschaften, die auch in der kommenden Saison in der Promotion (fünfthöchste Klasse) aufspielen werden, spielen die Vereine aus dem Einzugsbereich des Regionalen Volleyballverbands (RVV) schon lange nicht mehr jene herausragende Rolle, die sie rund drei Jahrzehnte lang inne hatten.
Am Freitagnachmittag sind in Brüssel erneut die zehn Parteien, die zum sogenannten Superkernkabinett gehören, zusammengekommen. Entscheidungen lagen bis Redaktionsschluss noch nicht vor, allerdings hatten Beobachter zunächst auch keine neuen strukturellen Maßnahmen im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise erwartet. Auf dem Tisch lag allerdings eine mögliche Verlängerung der Corona-Kurzarbeit.
Die Stadt Eupen möchte den schwer gebeutelten Einzelhändlern und Gastronomen unter die Arme greifen. Eine Reihe von Maßnahmen soll das Geschäft ankurbeln, die Innenstadt beleben und sie „einmal mehr als touristisches Ziel hervorheben“. Einige befürchten, das genaue Gegenteil könnte eintreten.
Um die Qualität der ostbelgischen Badeseen ist es nach wie vor sehr gut bestellt. Dies geht aus dem aktuellen Bericht hervor, den die wallonische Umweltministerin Céline Tellier (Ecolo) jetzt vorgelegt hat.
Das belgische Finanzinstitut Belfius und der teilstaatliche Telekommunikationsanbieter Proximus haben im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz eine strategische Partnerschaft angekündigt. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht dabei die Gründung einer neuartigen Bank, die den Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung Rechnung tragen soll, erklärten die Geschäftsführer der Unternehmen, Marc Raisière (Belfius) und Guillaume Boutin (Proximus).
Nach Rekordergebnissen im letzten folgt für die belgische Lebensmittelindustrie im laufenden Jahr eine eiskalte Dusche: Die Corona-Pandemie lässt den Umsatz um ein Drittel schrumpfen. Ein Erholung sei möglich, aber dafür müssten einige Maßnahmen getroffen werden, sagt der Branchenverband Fevia.
Das wegen der Coronakrise abgesagte Festival „Rock am Ring“ (RAR) am Nürburgring und das parallel dazu terminierte „Rock im Park“ in Nürnberg warten im nächsten Jahr mit denselben Headlinern wie ursprünglich 2020 auf.
Die Pläne der föderalen Agentur für radioaktive Abfälle (Ondraf/Neras) zu einem möglichen Atommüllendlager sorgen weiterhin für Wirbel: Um dagegen zu protestieren, haben grüne Parteien aus Belgien, Deutschland, Luxemburg und den Niederlanden eine Petition gestartet und diese am Donnerstag in Brüssel der Agentur übergeben.
Ministerpräsident Oliver Paasch hat am Freitag den aus seiner Sicht „pauschalen Angriff“ der Vivant-Fraktion auf die Beschäftigten im öffentlichen Dienst „entschieden zurückgewiesen“. Er habe die schriftliche Frage der Vivant-Fraktion korrekt, ausführlich und fristgerecht beantwortet, teilte er in einer Pressemitteilung mit.