Erste Schritte zur Normalität: Wie die Lockerungen das Eupener Josephsheim prägen
Coronakrise
Lesedauer: 11 min
Gelockert, aber nicht locker: So präsentiert sich aktuell die Situation im Eupener Josephsheim. Von der Corona-Epidemie wurde die Einrichtung am Rotenberg hart getroffen. 31 Bewohner starben innerhalb weniger Wochen an oder mit dem Virus. „Es war für alle Beteiligten keine einfache Zeit. Sie hat viel Kraft und Nerven, vor allem aber Menschenleben gekostet“, räumt ÖSHZ-Präsidentin Franziska Franzen ein. Hinter dem Personal und den Bewohnern liegen aufreibende Wochen. Zu Besuch in einem Haus, das von den jüngsten Ereignissen gezeichnet ist, wo man nun aber vorsichtig wieder den Blick nach vorne richten möchte.
Heimbewohnerin Irma Proess hat in der vergangenen Woche ihren 93. Geburtstag gefeiert. Ihr größtes Geschenk waren die ersten Lockerung im Haus. „Endlich das Zimmer verlassen zu dürfen, im Park spazieren zu gehen und wieder mit anderen zusammen essen zu können, das ist wirklich schön. Es ist fast wieder so wie früher“, verrät sie.
Heimbewohnerin Irma Proess hat in der vergangenen Woche ihren 93. Geburtstag gefeiert. Ihr größtes Geschenk waren die ersten Lockerung im Haus. „Endlich das Zimmer verlassen zu dürfen, im Park spazieren zu gehen und wieder mit anderen zusammen essen zu können, das ist wirklich schön. Es ist fast wieder so wie früher“, verrät sie.
Blick in den Quarantänetrakt des Josephsheims, wo die neu eingezogenen Bewohner des Hauses vorübergehend untergebracht werden.
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