Als der Rummelplatz in St.Vith fehlte

Viele Familien in St.Vith werden es sich wohl trotzdem nicht nehmen lassen, an diesem Wochenende einige gemütliche Stunden zusammen zu verbringen, so wie es sich zu einer zünftigen Kirmes gehört. Was fehlt sind der Baum, der Gänsekönig und der Rummelplatz, wie er in früheren Zeiten genannt wurde.

Das Volksfest hat eine lange Tradition in St.Vith und gehört fest zur Geschichte der Stadt. „Die ‘Vegder Kirmes’ scheint in jenen Zeiten (18. Jahrhundert) schon ein sehr ‘bewegtes’ Fest gewesen zu sein, denn man kam endlich auf die Idee, die Kirmes, und mit ihr die hier hoch in Ehren gehaltene Fronleichnamsprozession auf den nach Fronleichnam fallenden Sonntag zu verlegen“, schrieb Hermann Doepgen im Mai 1921.

Freitag und Samstag „für die Arbeit retten“

Die Erklärung lieferte er gleich mit: „Wohl aus dem einfachen Grunde, weil die Jungburschen sowieso über den Sonntag hinaus feierten und so wenigstens der zwischen Fronleichnam und Kimessonntag liegende Freitag und Samstag für die Arbeit gerettet wurde.“

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