Seit dem 11. Juli gilt in Belgien eine Maskenpflicht. Spätestens seit diesem Zeitpunkt sind diese in allen Haushalten in Gebrauch. Doch was tun, wenn die wiederverwendbaren Masken im Laufe des Tages durch Nasensekret, beim Sprechen projizierte Speicheltropfen oder Umwelteinflüsse verschmutzt werden? Dazu hat sich das Team der Probiotic Group des Eupener Unternehmers Martin Schoonbroodt Gedanken gemacht und ein Hygienespray entwickelt.
Aus der Isolierstation ist wieder die chirurgische Abteilung geworden und in der Statistik taucht längst nicht mehr jede Woche ein Covid-19-Patient auf. Das Thema Corona ist in der Klinik St. Josef nicht mehr so präsent wie vor ein paar Wochen. Trotzdem ist das Krankenhaus noch in Habachtstellung.
Viele Athleten sind skeptisch, Japans Bevölkerung winkt schon ab – doch die Olympia-Macher geben im Wettlauf mit Corona nicht auf. Genau ein Jahr vor Beginn der verlegten Spiele von Tokio und einen Tag vor der ursprünglich angesetzten Eröffnungsfeier setzen die Organisatoren heute ein Zeichen der Hoffnung.
Ah-Young Betsch ist 30 Jahre alt und kommt aus Kettenis. Die junge Frau arbeitet als Grafikerin für das Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft und ist nebenberuflich selbstständig. Im Zuge der aktuellen Debatte um Rassismus und Fremdenfeindlichkeit führten wir mit ihr folgendes Gespräch.
Stratos Antoniadis ist 34 alt, kommt aus Eupen und ist Geschäftsführer von Vitafit in Simmerath und Aachen und arbeitet außerdem als Vertriebsmanager für das Münchner Unternehmen EGYM. Sein Vater war Dimitri Antoniadis, der bis zu seinem Tod 2018 das beliebte Restaurant „Le Palais de la Méditerrannée“ am Marktplatz führte. Sein Bruder ist der amtierende Gesundheitsminister der DG, Antonios Antoniadis (SP). Im Rahmen der GE-Serie über Fremdenfeindlichkeit in Ostbelgien führten mit Stratos Antoniadis folgendes Interview.
Die Debatte, die nach dem Tod des US-Amerikaners George Floyd geführt wird, ist vielschichtig, komplex und meist auch emotional aufgeladen. Es geht um Begrifflichkeiten wie Alltags- und institutionellem Rassismus, Xenophobie, Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung, Integration. Die Diskussion wird dabei viel zu oft auf einer Metaebene geführt. Was ist mit den Menschen, um die es geht? Um jene, die rassistische Bemerkungen bis hin zu Schlägen am eigenen Leib erfahren mussten. Wir haben mehrere von ihnen befragt.
Im Norden Luxemberg haben sich die Gemeinden Kiischpelt, Clerf, Weiswampach und Ulflingen zusammengeschlossen, um den „Vëlosummer 2020“ zu unterstützen, eine Kampagne des Tourismusministeriums. Bei der Initiative "VëloViaNorden" wird am Wochenende vom 1./2. August ein 30 km langer Straßenabschnitt für Radfahrer gesperrt.
Die Zahl der Coronavirus-Infektionen im Land nimmt weiter zu, der Trend bleibt ungebrochen. Das teilten das Krisenzentrum und das Sciensano-Institut für Volksgesundheit am Mittwochmorgen während einer Pressekonferenz mit. Mit Spannung werden nun die Entscheidungen des Nationalen Sicherheitsrates (NSR) erwartet, der am Donnerstag zu einer Sitzung zusammenkommt. Es zeichnet sich ab, dass dieser Verschärfungen der derzeit geltenden Maßnahmen beschließen wird. Antwerpens Bürgermeister Bart De Wever (N-VA) hat unterdessen die Zügel bereits angezogen.
Zufrieden, aber mit Einschränkungen kann man das Gefühl der Wirte beschreiben. Die Gäste kommen wieder, man hat gut zu tun, aber die Angst vor einer zweiten Welle sitzt tief im Nacken.
Toni Kroos kann die Kritik seines zurückgetretenen Nationalmannschaftskollegen André Schürrle an der Fußball-Branche nachvollziehen. Schürrle hatte in der Vorwoche im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ sein Karriereende erklärt. Zugleich hatte er bemängelt, dass Schwäche nicht gezeigt werden dürfe und Ehrlichkeit nicht gewünscht sei.
Es könnte alles so viel besser sein: Anfang der Woche erreichte New York nach erfolgreichem Kampf gegen Corona die vierte und letzte Öffnungsphase. Doch Lockerungen wurden gestoppt, Einschränkungen ausgeweitet – die Metropole sieht sich umzingelt von der Krise.
Nicht für Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo – und auch nicht für Kevin De Bruyne, Virgil Van Dijk, Sergio Ramos oder Robert Lewandowski: Erstmals in der Geschichte des Ballon d’Or wird in diesem Jahr wegen der Coronakrise kein Fußballer als bester Spieler der Welt ausgezeichnet.
Der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP-EVP) ist unzufrieden mit den Beschlüssen des EU-Gipfels. Auch wenn die „historische Dimension“ der Einigung darin bestehe, dass für die Finanzierung des Wiederaufbauplans („Next Generation EU“) erstmals eine gemeinsame Verschuldung vorgesehen werde, stehe er den Beschlüssen dennoch kritisch gegenüber.
Am Mittwoch hat Antwerpens Bürgermeister Bart de Wever (N-VA) eine Reihe zusätzlicher Maßnahmen angekündigt, die ab 25. Juli in der Stadt Antwerpen in Kraft treten werden, um die lokal steigende Zahl der Coronavirus-Infektionen einzudämmen.
Seit Februar dieses Jahres sitzt ein Algerier im Gefängnis von Huy in Untersuchungshaft. Am Mittwoch musste sich der 30-Jährige, der sich seit über drei Jahren an verschiedenen Orten illegal in Belgien aufhält, vor dem Eupener Strafgericht verantworten.
Die Staatsanwaltschaft Verviers beantragte am Mittwoch vor dem Strafgericht eine dreijährige Haftstrafe für einen 32-jährigen Mann aus Fléron (Provinz Lüttich) – wegen Exhibitionismus. Der 32-Jährige hatte am 21. Januar einer 15-jährigen Reiterin sein Geschlechtsteil gezeigt.
Der ehemalige FIFA-Vizepräsident Juan Angel Napout bleibt in den USA in Haft. Das Bundesgericht in New York lehnte am Dienstag den Antrag des 62-Jährigen ab, den Rest seiner Strafe unter Hausarrest zu verbüßen.
Sportstars wie Serena Williams und Mia Hamm wollen zusammen mit mehreren prominenten Hollywood-Schauspielerinnen einen Fußballklub gründen, der ab 2022 in der US-Frauenliga mitmischen soll