Wahrscheinlich jubiliert der Betreiber einer ostbelgischen Online-Plattform: Wieder jemanden zur Strecke gebracht. Aber es geht nicht um Carlo Lejeune. Es geht um das systematische Vergiften des Zusammenlebens von 80.000 Menschen. Unter dem Deckmantel unabhängigen Journalismus bietet die erwähnte Plattform ihren Nutzern die Möglichkeit, ungehemmt und ohne Rücksicht auf Verluste zu verleumden, zu diffamieren und Unwahrheiten zu verbreiten. Mit Journalismus hat das Ganze genauso wenig zu tun wie mit Unabhängigkeit. Es spricht schlimmstenfalls die niedrigsten Gefühle seiner Nutzer an.
Die Hygienekonzepte standen und doch mussten sie schließen: Seit Ende Oktober wird in den ostbelgischen Fitnessstudios nicht mehr trainiert. Die Situation in der Branche ist prekär. Solidarität, Mut und Einfallsreichtum sind gefragt, um auch die zweite Schließung überleben zu können. Die Sorge ist groß, vergessen zu werden.
Bis zum Jahresende sind es zwar noch ein paar Wochen, doch wenn das Querfeldeingeschehen die Aktualität dominiert, dann ist im Radsport ist längst die Zeit des Bilanzierens angebrochen. Wie in anderen Disziplinen auch, war 2020 ein Jahr wie kein anderes. Nach unbefangenen und vielversprechenden Anfangswochen geriet auch der Radsport in die Fänge der sanitären Krise und der damit einhergehenden Hygienemaßnahmen. Echtes Rennflair stellte sich nur selten ein, da die Zuschauer zumeist mit Fernsehübertragungen vorlieb nehmen mussten.
Der belgische Außenhandel hat während des ersten Lockdowns einen schweren Rückschlag erlitten. Am schlimmsten erwischte es die Exporte des Automobilsektors
Das Plenum der Abgeordnetenkammer hat am Donnerstag das von der Regierung beschlossene Unterstützungspaket für den Horeca-Sektor und andere stillgelegte Sektoren verabschiedet.
Fußballnationalspieler Eden Hazard wurde negativ auf Coronavirus getestet, ebenso wie sein Teamkollege von Real Madrid, Eder Militao. Das berichtete die spanische Presse am Donnerstag.
Seit Kurzem gibt es im Centre Hospitalier Reine Astrid Malmedy (CHRAM) ein neues Angebot für das Pflegepersonal. Für die Personen, die in der zweiten Corona-Welle an vordester Front stehen, wurde ein Erholungsraum eingerichtet, wo sie vom Alltagsstress abschalten können.
Das im Koalitionsvertrag vorgesehene Schlupfloch für den Atomausstieg ist enger geworden, nachdem Engie Electrabel beschlossen hat, nicht mehr in eine längere Laufzeit der Kernkraftwerke zu investieren. Unbeantwortet ist nach wie vor die Frage, ob unser Land in der Lage sein wird, die Energielücke bis 2025 zu schließen.
Faire Milch und Milchprodukte unter dem Label Fairebel waren bisher das Aushängeschild der Genossenschaft Faircoop. Doch jetzt geht man neue Wege: Ab sofort sind auch Äpfel und Birnen unter demselben Fairebel-Label erhältlich. Zu Beginn des nächsten Jahres will man zudem in die Fleischvermarktung einsteigen.
Spanien, Frankreich und Italien: Wenn Nationaltrainer Roberto Martinez die Namen der Nations-League-Final-Four-Gegner aufzählt, gerät der Katalane ins Schwärmen.
Die für nachhaltige Entwicklung zuständige Föderalministern Zakia Khattabi (Ecolo) und das föderale Institut für nachhaltige Entwicklung suchen für das nächste Jahr sechs neue Botschafter/innen – die sogenannten SDG-Stimmen.
Bei der noch bis Samstag andauernden Judo-Europameisterschaft in Prag haben Jorre Verstraeten und Charline Van Snick am Donnerstag die Bronzemedaille gewonnen.
Die Nationallotterie hat ein neues Ziehungsspiel im Angebot: „Vikinglotto“. Mit einem Einsatz von 10 Euro ist es gleichzeitig das teuerste Spiel der Nationallotterie.
Der Generaldirektor der föderalen Polizei, André Desenfants, hat seine Arbeit wieder aufgenommen. Im Sommer hatte der gebürtige Elsenborner sein Amt ruhen lassen, nachdem Bilder über den Einsatz von Polizisten im Februar 2018 in einer Zelle des Flughafens Charleroi aufgetaucht waren.
Carlo Lejeune gibt dem Druck der von ihm bereits am Mittwoch gegenüber dem GrenzEcho angeprangerten Vorverurteilung in den ostbelgischen Sozialen Medien nach und tritt von seinem Posten als Leiter des Zentrums für Ostbelgische Geschichte zurück. Obwohl, wie es auch die Universität Trier in einer vom GrenzEcho angeforderten Stellungnahme bestätigt, „die Unschuldsvermutung“ gilt.