Sobol wurde mit seiner Familie im Juni 1944 von den Nazis gefangen genommen und ins Konzentrationslager Auschwitz deportiert. Später musste Sobol an einem der sogenannten Todesmärsche von Auschwitz zu anderen Lagern teilnehmen. Während einer Bombardierung im April 1945 konnte er flüchten. Lediglich er und seine Schwester Betsy überlebten die Shoa - seine Eltern und sein Bruder wurden von den Nazis ermordet. Nach dem Krieg kehrte Sobol nach Brüssel zurück und setzte sich als Zeitzeuge mit jüngeren Menschen auseinander. Die jüdische Gemeinde in Belgien sprach der Familie Sobol ihr tiefstes Beileid aus. „Sein Erbe und sein Zeugnis werden unsere Schritte leiten.“ (belga)
Paul Sobol im Alter von 94 Jahren gestorben
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