Nicht Fleisch, nicht Fisch oder, noch treffender, zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel – so und leider nicht anders muss man die Ergebnisse des Konzertierungsausschusses vom Freitag werten. Die Kernbotschaft: Die aktuellen Maßnahmen werden bis 1. April verlängert. Alles anderes ist billiges Beiwerk, das das Zeug nicht hat, die Motivation der Menschen zu verbessern, keine Perspektive bietet und an der Epidemiefront bestenfalls den Status quo zementieren wird.
Mit dem Spiel bei AA Gent wartet eine ebenso schwere wie wichtige Aufgabe auf die AS Eupen. „Sie spielen vielleicht nicht ihre beste Saison, haben aber immer noch eine starke Mannschaft und einen sehr erfahrenen Trainer“, so AS-Cheftrainer Benat San José. Mit der Rückkehr von Kapitän Jordi Amat in den Kader legen sich seine Personalsorgen langsam wieder.
Mit einem 20-minütigen Kurzeinsatz gegen Mouscron gab Aleksandar Boljevic vor einer Woche sein Debüt für die AS Eupen. In Gent könnte der von Standard Lüttich ausgeliehene Flügelspieler zum ersten Mal in der Startelf stehen.
Aus „Pandas“ wurden in den letzten Jahren „Buffalos“: Mit Alessio Castro-Montes und Sulayman Marreh stehen zwei ehemalige Spieler der AS Eupen bei AA Gent unter Vertrag. Während es für den einen kaum besser laufen könnte, blüht der andere unter Cheftrainer Hein Vanhaezebrouck immer mehr auf.
Passanten dürften es bereits bemerkt haben: Im Bereich des E42-Autobahnzubringers St.Vith-Süd (Mailust) wurden in dieser Woche an den Ausfahrten Stop-Schilder aufgestellt.
Der Umbau des ehemaligen Seniorenwohnheims „St. Elisabeth“ in Weismes zu Serviceresidenzen ging damit einher, eine neue Bleibe für die örtliche Bibliothek zu finden. Diese konnte nun ihre neuen Räumlichkeiten beziehen.
Wegen der weiterhin starken Corona-Beschränkungen hat der Fußball-Weltverband FIFA die Regularien für die Abstellungen für Länderspiele weiter modifiziert.
Der KV Kortrijk hat im ersten Spiel unter Cheftrainer Luka Elsner, unter der Woche als Nachfolger für Yves Vanderhaeghe verpflichtet, den ersten Sieg eingefahren.
Der FC Bayern München hat sich vor seiner Abreise zur Club-WM in Katar mit einem Sieg aus der Fußball-Bundesliga verabschiedet. Der deutsche Rekordmeister und Tabellenführer setzte sich am Freitag zum Auftakt des 20. Spieltages mit 1:0 bei Hertha BSC durch.
„Die Lage ist seit Anfang Dezember stabil, aber wir müssen auf der Hut bleiben“, fasste Premierminister Alexander De Croo (Open VLD) nach der Sitzung des Konzertierungsausschusses knapp die aktuelle Situation an der belgischen Corona-Front zusammen. Für die unmittelbare Zukunft fügte er hinzu: „Wir werden nicht einen Tag länger als nötig die strengen Regeln aufrechterhalten.“ Ein schwacher Trost für Gastwirte, Kulturschaffende und Veranstalter, die am Freitag abermals enttäuscht wurden und weiter auf eine Perspektive warten müssen.
Nicht in Brüssel, sondern am späten Freitagnachmittag in Eupen war DG-Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) nach dem Ende der Sitzung des Konzertierungsausschusses zu erreichen. Denn: Die Vertreter der Föderalregierung und der Teilstaaten tagten diesmal in virtueller Runde und berieten dabei über das weitere Vorgehen in der anhaltenden Coronakrise.
85 Vertreter des ostbelgischen Horeca- und Eventsektors sowie ihre Zulieferer haben am Freitag auf dem Bütgenbacher Marktplatz eine baldige Wiedereröffnung ihrer Betriebe gefordert. „Betrieb zu übergeben – commerce à remettre“ lautete das vielsagende Motto der stillen Protestaktion, die zeitgleich in 35 Städten und Gemeinden der Wallonie und in Brüssel stattfand.
Nach ihrem Rauswurf aus mehreren Ausschüssen des US-Kongresses hat sich die umstrittene republikanische Abgeordnete Marjorie Taylor Greene höchst angriffslustig gezeigt.
Bei Angriffen in der schottischen Stadt Kilmarnock sind drei Menschen ums Leben gekommen. Zwei Frauen starben an Verletzungen, teils durch Stiche, ein Mann bei einem Autounfall, wie die Polizei am Freitag mitteilte.
Vier Monate und sieben Tage vor dem EM-Auftakt gegen Russland steht Roberto Martinez vor seiner vielleicht größten Aufgabe als Trainer der Roten Teufel. Während Eden Hazard wohl kaum in Bestform zum Turnier reisen wird, droht dem Spanier mit Axel Witsel, eine wichtige – die wichtigste? – Säule wegzufallen. Wer kann den lockigen Mittelfeldstabilisator ersetzen?
Die Zapfhähne sind dicht, in den Küchen wird auf Sparflamme für den sporadischen Lieferservice gekocht und vor der Tür scharren die Kunden mit den Hufen: Das Hotel- und Gaststättengewerbe ächzt unter der Coronakrise.