Erstmals könnten zwei Bischöfe wegen des Missbrausskandals in der katholischen Kirche ihr Amt verlieren. Der Hamburger Erzbischof Heße und der Kölner Weihbischof Schwaderlapp haben ihren Amtsverzicht angeboten. Das letzte Wort muss nun in Rom gesprochen werden.
Wer im Jahr 2020 vorübergehend arbeitslos war, riskiert eine unangenehme Steuerüberraschung. Davor warnt die sozialistische Gewerkschaft ABVV am Freitag in der Zeitung „Le Soir“. Mindestens 600.000 Steuerzahler sind davon betroffen.
Was für ein politisches Versagen, was für ein Debakel. Doch zunächst die guten Nachrichten. Die erste: Die EMA bestätigt nach eingehender Prüfung ihre positive Einschätzung des Astrazenca-Impfstoffs. Dabei kann man sich vorstellen, unter welchem Druck die Behörde stand, nachdem in zahlreichen europäischen Staaten der Daumen für den Impfstoff nach unten ging, den der schwedisch-britische Pharmakonzern gemeinsam mit den Forschern der renommierten Universität Oxford entwickelt hat. Die zweite gute Nachricht: In Belgien haben Wissenschaft und Politik der allgemeinen Hysterie widerstanden.
Angesichts der rapide zunehmenden Corona-Neuinfektionen und Krankenhauseinweisungen hat Premierminister Alexander De Croo am Donnerstag mitgeteilt, dass eine (Video-)Sitzung des Konzertierungsausschusses auf heute vorverlegt wird. Ursprünglich sollte das Gremium erst am kommenden Freitag zusammenkommen. Es wird damit gerechnet, dass die Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung verschärft werden. Schulen und Gaststätten sollen jedoch weiterhin auf Lockerungen im Rahmen des Phasenplans hoffen können.
Im zuständigen Parlamentsausschuss wurden am Mittwochnachmittag bei der öffentlichen Regierungskontrolle ebenfalls die Lockerungen der Corona-Maßnahmen in den Wohn- und Pflegezentren (WPZS) in der DG thematisiert. Der SP-Abgeordneten Céline Kever war aufgefallen, dass die Kommunikation der Eifeler Interkommunalen Vivias „nicht deckungsgleich“ mit einer Pressemitteilung des Ministeriums gewesen sei.
Kreativ sein unter den besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie, das sollte eine Ausnahme für den Sommer 2020 bleiben. Doch alle Zeichen stehen derzeit auf Vorsicht und so wird auch der Sommer 2021 von der Krise geprägt sein. Das Atelier Neundorf hat sich schon darauf eingestellt und bietet Abwechslung für den Sommer daheim. „So früh war das Programm selten fertig“, sagt Animatorin Zita Hansen.
Während es um seine Weggefährten still geworden ist, schlägt sich „Captain Kirk“-Darsteller William Shatner auch im hohen Alter auf Twitter mit Trollen oder trifft sich auf der Brücke vom Raumschiff Enterprise mit „Star Trek“-Fans. Von einem, der es nicht lassen kann.
Bierbrauen hat hierzulande eine lange Tradition. Zu einem verstaubten Biermuseum ist Belgien über die Jahre aber nicht verkommen – auch dank des „Brussels Beer Project“ (kurz BBP). Aus der Hauptstadt heraus mischt das junge Kollektiv die weltweite Craft-Bier-Bewegung mächtig auf.
Den Rahmen der karnevalistischen Übertragung „Jecke Tön für Doheem“ hatte die Autonome Gemeinderegie Triangel (AGR) mit einer Spendenaktion zugunsten des Schwimmmarathons verknüpft.
Nach Lionel Messi und Cristiano Ronaldo hat sich am Donnerstagabend ein weiterer Superstar von der internationalen Bühne dieser Saison verabschiedet: Zlatan Ibrahimovic hat mit dem AC Milan den Sprung ins Viertelfinale der Europa League nicht geschafft. Manchester United zog mit einem unspektakulären 1:0-Sieg in die nächste Runde ein. Gefeiert wurde auch in Zagreb, das Tottenham Hotspur dank Mislav Orsic eliminierte.
Wie erwartet findet das Spiel der 1. Division zwischen Beerschot und Charleroi nicht am kommenden Wochenende statt. Das hat auch Folgen für das Heimspiel der AS Eupen gegen Kortrijk, das später angepfiffen wird.
Das Landesamt für Arbeitsbeschaffung (LfA) hat im Corona-Jahr 2020 Zulagen in Höhe von 10,9 Milliarden Euro ausbezahlt: ein absoluter Rekord. 2019 waren es zum Beispiel 6,5 Milliarden Euro. Dies geht aus dem Jahresbericht des Dienstes hervor.
In den USA ist der Einsatz von Bodycams bereits weit verbreitet, jetzt erhalten auch die Polizisten der Zone Brüssel-Hauptstadt 231 Videokameras, die sie am Körper tragen werden.
„John Cockerill ist eine Lokomotive. Wenn es ihr gut geht, geht es auch vielen Waggons gut.“ Dies sagte Jean-Luc Maurange, Geschäftsführer des erfolgreichen Maschinen- und Anlagebaukonzerns aus Seraing, bei der Vorstellung der Jahresbilanz am Donnerstag. Auch industrielle Marktführer sollten von Unterstützungs- und Konjunkturprogrammen profitieren können, meint der CEO.
Die Wege scheiden sich. Die Vize-Vorsitzende der ungarischen Fidesz-Partei sagt zum Abschied „Tschüss!“. Die Europäische Volkspartei, der auch Ostbelgiens EU-Parlamentarier Pascal Arimont angehört, ist um ein – wenn auch problematisches – Mitglied ärmer.
Im November 2019 feierte die Polizeizone Eifel einen Ermittlungserfolg: Sie war nach zahlreichen Einbruchsdiebstählen einer rumänischen Tätergruppe auf die Schliche gekommen, die für einen Schaden in Höhe von 500.000 Euro gesorgt hatte. Am Donnerstag begann das Verfahren vor dem Eupener Strafgericht. Zehn Personen sind angeklagt. Ihnen werden 138 Straftaten vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft fordert insgesamt 42 Jahre Haft.
Anfangs waren es eher Komödien wie „Good Bye, Lenin!“ und „Sonnenallee“, die sich nach dem Mauerfall und der Wiedervereinigung mit der DDR auseinandersetzten. Erst später gab es einen Kinofilm, der sich ernsthafter mit der Stasi-Vergangenheit beschäftigte – und schnell zu einem internationalen Erfolg wurde: „Das Leben der Anderen“ kam vor 15 Jahren, am 23. März 2006, in die Kinos und gewann zahlreiche Auszeichnungen, darunter einen Oscar.
Knapp vier Stunden wurde am Mittwoch bei der öffentlichen Regierungskontrolle im Gesundheitsausschuss des Parlamentes der DG (PDG) diskutiert. In erster Linie ging es wieder einmal um die anhaltende Coronakrise. Im Mittelpunkt stand dabei die Impfkampagne, für die sich fast alle Parlamentsfraktionen mit unterschiedlichen Nuancen aussprachen. Vivant brachte dagegen erneut deutliche Kritik zum Ausdruck. Einigkeit bestand darin, dass es keine Impfpflicht geben darf.
DG-Bildungsministerin Lydia Klinkenberg (ProDG) traf heute am Amtssitz von Premierminister Alexander De Croo mit den anderen Unterrichtsministern des Landes, führenden Gesundheitsexperten und Corona-Kommissar Pedro Facon zusammen, um die aktuelle epidemiologische Lage aus der Perspektive des Unterrichtswesens zu beleuchten.