Klinkenberg: „Schulschließung kommt für DG nicht in Frage“

<p>Lydia Klinkenberg</p>
Lydia Klinkenberg | Foto: David Hagemann

Nach mehreren Treffen gestern und heute in Brüssel einigten sich indes Premierminister und Ministerpräsidenten auf eine vorgezogene Sitzung des Konzertierungsausschusses am Freitag (15 Uhr). Wenngleich die Infektionslage im Land sich zunehmend verschlechtert habe, „kommt es aus Sicht der Deutschsprachigen Gemeinschaft zum jetzigen Zeitpunkt weder in Frage, die Schulen vollständig zu schließen noch die Osterferien zu verlängern“, so Lydia Klinkenberg.

In den nationalen Medien war in den letzten Tagen über mögliche Schulschließungen spekuliert worden. Das müsse unbedingt vermieden werden. „Es war stets unser oberstes Ziel, die Schulen so lange wie eben möglich offen zu halten, um den Schülerinnen und Schülern möglichst viel Präsenzunterricht zu ermöglichen.“ Über die Ergebnisse der Treffen und die sich daraus ergebenden Handlungsempfehlungen für das Unterrichtswesen wird Lydia Klinkenberg morgen mit den Schulträgern, Schulleitern, Schulschöffen und Gewerkschaften beraten. „Der Dialog mit den Schulgemeinschaften ist mir sehr wichtig - gerade in Krisenzeiten“, sagte die Bildungsministerin.

Noch am Donnerstagabend würden Ministerpräsident Oliver Paasch und (ProDG) seine drei Ministerkollegen die Vorsitzenden aller im Parlament der DG vertretenen Fraktionen über den Stand der Dinge informieren, hieß es. (red/sc)

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