Seit Donnerstagabend bestehen im Raerener Gemeinderat nun auch offiziell neue Mehrheitsverhältnisse. Mit ihrem gemeinsam eingereichten Misstrauensantrag gegen die bisherige blau-grüne Koalition hatten Ecolo und CSL Erfolg, fortan bilden die beiden Fraktionen die neue Mehrheit in der Töpferkommune.
Am Mittwoch haben die belgischen Gesundheitsminister entschieden, den Impfstoff von Astrazeneca – entgegen der Empfehlung der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) – nur noch an Personen ab 56 Jahren zu verabreichen. Gegenüber dem GrenzEcho erklärt DG-Minister Antonios Antoniadis (SP) die Hintergründe der Entscheidung und blickt auf die ostbelgische Impfkampagne.
Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus hat im März mehr als doppelt so viele Flugzeuge ausgeliefert als im Februar. Im März stieg die Zahl auf 72 neue Maschinen, teilte der Konzern am Donnerstag in Toulouse mit.
Die Gemeinde Büllingen hat vor einigen Tagen tierischen Zuwachs bekommen. Wie der öffentlich-rechtliche Sender RTBF am Donnerstag berichtet, ist vor einigen Tagen im Oleftal eine Biber-Familie heimisch geworden.
Die ausgedehnten Wälder der Gemeinde Gouvy scheinen bei Windkraftbetreibern äußerst begehrt zu sein. Nicht weniger als drei Energiegesellschaften wollen insgesamt 30 Windräder errichten, jedoch reagiert die Gemeinde skeptisch bis zurückweisend.
Seit Donnerstag können landesweit rund 1,5 Millionen Risikopatienten auf der Website myhealthviewer.be überprüfen, ob sie auf der Liste für eine vorgezogene Corona-Impfung ab Ende April, Anfang Mai stehen.
Die Entscheidung, die Verabreichung des Impfstoffs von Astrazeneca an Personen unter 56 Jahren für die nächsten vier Wochen zu stoppen, werde nur eine geringe Auswirkung auf die Impfkampagne in Belgien haben, beteuert der föderale Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit).
Werden die Kinder nach den Osterferien wieder gemeinsam in der Schule lernen? Wenige Tage vor dem Ferienende hat Schulministerin Yvonne Gebauer die Entscheidung der Landesregierung verkündet. Demnach werden die meisten Schüler vorerst nur auf Distanz zuhause lernen.
Im Zuge der Lockdowns ist die Zahl der grenzüberschreitenden Einkäufe von Belgiern in Nachbarländern im Jahr 2020 um fast ein Drittel zurückgegangen. Dadurch konnte der Staat 40 Millionen Euro zusätzlich an Mehrwertsteuer und Akzisen einnehmen. Das hat der Verband der Lebensmittelindustrie (Fevia) errechnet.
Mit knapp 150.000 Toten ist Großbritannien noch immer eines der am schwersten von der Pandemie getroffenen Länder. Doch seit einigen Wochen scheint vieles richtig zu laufen. Eine Bestandsaufnahme aus einem Land, das seine Lektionen gelernt zu haben scheint.
Die flämische Regionalabgeordnete Sihame El Kaouakibi kehrt den Liberalen der Open VLD den Rücken. Wie die 34-Jährige am Donnerstag schriftlich bekannt gab, tritt sie unverzüglich aus der Partei aus.
Der Staatsrat hat die Entscheidung der Rennstreckengesellschaft Spa-Francorchamps, einen Teil der Arbeiten an das Konsortium Bodarwé-Wust-Serbi zu vergeben, in äußerster Dringlichkeit ausgesetzt.
Sicher ist es nicht, die Möglichkeit besteht aber: Benat San José könnte am Freitagabend sein letztes Heimspiel als Cheftrainer der AS Eupen bestreiten.
Die belgische Delegation wird mit sieben Medaillen von den Olympischen Sommerspielen in Tokio zurückkehren. Das ist zumindest das Ergebnis einer kürzlich durchgeführten Umfrage.
Bis Ende Mai leitet Interimsdirektor Ludwig Bastiaansen noch die Geschicke der St.Vither Klinik St. Josef. Der 61-Jährige hat es sich zum Ziel gesetzt, bis dahin die Zusammenarbeit zu verbessern und das Team zu stärken. Ein Problem, das der Flame in dieser kurzen Zeit nicht regeln kann, ist der Ärzte- und Pflegekräftemangel. In seinen Augen muss Ostbelgien in naher Zukunft alle möglichen Hebel in Bewegung setzen, um den Standort attraktiv zu gestalten. Dabei, sagt er, ist nicht nur das Krankenhaus, sondern auch die Regierung der DG gefragt.
In den letzten Wochen sind bei der Bankenaufsichtsbehörde FSMA wieder zahlreiche Meldungen von Verbrauchern eingegangen, weil sie von Betrügern kontaktiert wurden, die sich als Bank ausgaben und ihnen Sparprodukte mit außergewöhnlich hohen Renditen anboten. Die FSMA warnt abermals vor dieser Praxis.
Im Normal- und Bestfall würde die AS Eupen heute Abend (20.45 Uhr) gegen Standard Lüttich das „Spiel des Jahres“ absolvieren. Einen sportlichen Wert hat die Partie aber nur für die „Rouches“. Wobei die AS Eupen noch an eine Chance auf die Top 8 glaubt – so winzig sie auch sein mag.