Am Samstag (20.15 Uhr) steht für die Damenmannschaft der KTSV Eupen das nächste Heimspiel auf dem Programm. Zu Gast am Stockbergerweg ist diesmal der HC Sprimont. Die Lütticherinnen gehören seit zwei Jahren zur belgischen Handballelite und wollen sich auch in dieser Saison in der höchsten Spielklasse behaupten.
„Wir sind jetzt erst so richtig in der Liga angekommen“, sagt HCER-Trainer Bruno Thevissen. Zuletzt kassierte seine Mannschaft zwei Niederlagen gegen Meeuwen und Izegem – wobei vor allem die Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Izegem schmerzte.
Am kommenden Samstag bestreitet die KTSV Eupen ihr drittes Heimspiel der Saison. Am Stockbergerweg sind die Weserstädter bislang ungeschlagen. Erst am vergangenen Wochenende sorgte die Mannschaft von Thomas Cauwenberghs mit einem überraschenden 28:24-Erfolg gegen Volendam für Aufsehen. Mit Aalsmeer wartet nun allerdings der nächste Hochkaräter auf die KTSV. Die Niederländer belegen derzeit den vierten Tabellenplatz in der Super Handball League.
Auf der Suche nach zehn Milliarden Euro nimmt die Föderalregierung auch die Mehrwertsteuer ins Visier. Die ermäßigten Sätze von sechs und zwölf Prozent könnten zu neun Prozent verschmolzen werden, der Regelsatz von 21 auf 22 Prozent steigen. Das brächte brutto 4,5 Milliarden Euro im Jahr: 1,5 Milliarden durch den höheren Regelsatz und drei Milliarden durch die Vereinheitlichung. Nach Abzug geplanter Ausnahmen und weiterer Kosten blieben laut „Het Laatste Nieuws“ allerdings nur rund 2,5 Milliarden Euro.
Aggressionen gegen Beschäftigte der Bahngesellschaft SNCB haben im vergangenen Jahr zu 95.336 Ausfallstunden geführt – mehr als doppelt so vielen wie 2024. Das entspricht rechnerisch 261 verlorenen Arbeitsstunden täglich. Dies geht aus Zahlen hervor, die Mobilitätsminister Jean-Luc Crucke (Les Engagés) vorgelegt hat.
Es müssen nicht immer die großen Ereignisse sein: Ein gutes Buch, ein Gedicht oder eine blühende Sommerwiese können ebenso für besondere Momente sorgen. Unter dem Motto „Sieh, das Gute liegt so nah“ widmen die Königlichen Theaterfreunde Eupen ihren diesjährigen literarischen Abend den kleinen Kostbarkeiten des Lebens.
Der Wasserstand der Eupener Wesertalsperre ist aktuell ungewöhnlich niedrig. Die nutzbare Reserve beträgt derzeit rund 8,5 Millionen Kubikmeter, das Defizit mehr als 1,5 Millionen. Verschärft wurde die Lage zuletzt durch die Brände im Hohen Venn, nach denen wichtige Zuflüsse vorsorglich geschlossen wurden. Im GrenzEcho-Interview erklärt Sarah Pierre, wie ernst die Situation ist. Sie ist Pressesprecherin des Öffentlichen Dienstes der Wallonie (ÖDW).
Vogelschuss, Sommerfeste, Prozessionen durchs Dorf: Das sind wohl die ersten Bilder, die vielen in den Sinn kommen, wenn sie an Schützenvereine denken. Doch in den vergangenen Jahrzehnten hat sich das Schützenbrauchtum stetig gewandelt. Das zeigt sich nicht zuletzt am Beispiel der Sankt Sebastianus-Schützen in Kettenis.
Mit der Ankündigung, im nächsten Jahr „ein neues Kapitel zu beginnen“, hat das Hotel zur Post in St.Vith für Aufsehen gesorgt. Eric und Carina Pankert möchten sich keinen Zwängen mehr unterwerfen und ihren Gästen ein „persönliches, entspanntes und zugängliches Erlebnis“ bieten. Zu viel möchte das Paar noch nicht verraten. Sicher ist jedoch, dass die preisgekrönte Weinkarte neben dem neugestalteten Speisenangebot weiterhin eine zentrale Rolle spielen wird.
Im ostbelgischen Volleyball steht am Wochenende ein Derby an: In der 2. Provinzklasse der Herren gastiert der VBC Calaminia in Lommersweiler. Trainer Eric Trost blickt selbstbewusst auf das Heimspiel.
Die fortschreitende Digitalisierung dürfe nicht dazu führen, dass Menschen von wichtigen Dienstleistungen ausgeschlossen werden. Das betonte DG-Medienminister Gregor Freches (PFF) am Dienstag im Parlament.
Auch wer keinem Verein angehört, profitiert im Alltag von der Arbeit der VoGs. Wie eng diese Organisationen mit dem Leben in Ostbelgien verwoben sind, bleibt zeitweise wenig sichtbar. Die Arbeitgeberverbände AnikoS und AGV329 wollen das ändern und stellen zugleich die Frage, was der Sektor selbst braucht.
Die steigenden Zinsen verschärfen die ohnehin angespannte Lage des Staatshaushalts. Nach Berechnungen der Nationalbank und der Schuldenagentur dürften die Zinsausgaben des Föderalstaats 2029 rund 20,4 Milliarden Euro erreichen. Noch im Juni waren beide Institutionen von 18,6 Milliarden Euro ausgegangen. Damit fällt das Defizit allein aufgrund der höheren Finanzierungskosten um 1,8 Milliarden Euro größer aus.
Letzter Akt im Titelkampf 2026 der DTM: Der Hockenheimring ist am Wochenende (9. bis 11. Oktober) Schauplatz der Meisterschaftsentscheidung. Sechs Fahrer von fünf Herstellern kämpfen auf dem Traditionskurs um die Krone.
Nach den Ausschreitungen bei den Schülerprotesten in Lüttich haben Innenminister Bernard Quintin (MR) und Justizministerin Annelies Verlinden (CD&V) ein konsequentes Vorgehen gegen Gewalttäter angekündigt. Wer öffentliche oder private Einrichtungen beschädige, müsse dafür geradestehen, erklärten beide am Donnerstag während der Fragestunde in der Abgeordnetenkammer. Zugleich nahmen sie Eltern und Lehrkräfte in die Verantwortung.
Nach der Entlassung aus der Psychiatrie bleibt eine zeitnahe medizinische Nachsorge bei der großen Mehrheit der Patienten aus. Nur 17,3 Prozent suchen innerhalb von sieben Tagen ihren Hausarzt auf. Das geht aus einer Studie der Freien Krankenkassen hervor, für die 20.559 psychiatrische Einweisungen aus den Jahren 2022 und 2023 ausgewertet wurden.
Unter dem Motto „Your Turn“ („Du bist dran“) veranstaltet der Automobilsport-Landesverband RACB jetzt im Herbst seinen nächsten Talentwettbewerb für junge Rallyefahrerinnen. Der Sichtungswettbewerb richtet sich an Belgierinnen unter 29 Jahren, die in den Rallyesport einsteigen möchten.
Die Rallye-WM 2027 steht im Zeichen des Umbruchs. Ein neues Regelwerk („WRC27“) tritt in Kraft. Außerdem gibt es einen wichtigen Wechsel an der Spitze des Ausrichters der WRC. Und nicht zuletzt erfährt der Kalender entscheidende Veränderungen.
Ein kurzer Blick auf eine Nachricht, schnell eine Antwort lesen oder während der Fahrt telefonieren: Viele Radfahrer und Nutzer von E-Scootern lassen sich im Straßenverkehr von ihrem Smartphone ablenken. Dabei kann schon ein kurzer Moment der Unaufmerksamkeit gefährliche Folgen haben. Das zeigt eine neue Umfrage des Versicherers Baloise und des Verkehrssicherheitsinstituts Vias unter 1.542 Menschen in Belgien.
Rund 8.000 Kilometer, sieben Wochen und ein Auto, von dem Melanie Simons selbst sagt, dass es fast auseinanderfällt. Viel mehr braucht die 29-jährige Reisejournalistin aus Hergenrath offenbar nicht für ihr nächstes Abenteuer. Gemeinsam mit ihrem Freund will sie Richtung Osten fahren, möglichst bis nach China. Ob die beiden dort tatsächlich ankommen, ist offen.