Nach der Explosion vor der Synagoge in der Rue Léon Frédéricq in Lüttich in der Nacht auf Montag ermittelt die föderale Staatsanwaltschaft wegen möglicher Hinweise auf eine terroristische Straftat. Verletzt wurde niemand, doch die Detonation verursachte erhebliche Sachschäden an der Synagoge, an Fahrzeugen und an Wohnhäusern in der Umgebung.
Unter anderem aufgrund seines Verhaltens im Training stand Zakaria Atteri am Freitagabend gegen Jong Gent (4:0) nicht im Kader der AS Eupen. Wenngleich Trainer Bruno Pinheiro am Montag betonte, dass das Problem mit dem Stürmer „gelöst“ sei, ließ er offen, ob Atteri schon am Dienstagabend gegen Lierse (20 Uhr) wieder zum Aufgebot der Ostbelgier gehört.
Das Gegentor zur 1:2-Niederlage plus drei Platzverweise gegen Ben Neumann, Kapitän Chris Klöcker und Torhüter Vincent Rotheudt: Das erste der Walhorner Endspiele um den Klassenerhalt in der 2. Provinzklasse C gegen Harzé ist im Chaos geendet.
Die Stadt Eupen will ihr Spielplatznetz grundlegend umstrukturieren. Statt 23 Anlagen auf dem gesamten Stadtgebiet soll künftig eine kleinere Zahl an Standorten bestehen, die dafür moderner, sicherer und nachhaltiger unterhalten werden. Das geht aus einem Konzept hervor, das die zuständige Schöffin Joëlle Birnbaum-Köttgen (PFF) und Christian Collard, Leiter des städtischen Bauhofs, am Montagmorgen vorgestellt haben.
Mit der Premiere der Krimikomödie „Tod in Blackmoor Castle“ hat die Theatergruppe aus Emmels am Wochenende in ihrer neuen Spielstätte im Dorfsaal Neundorf eindrucksvoll gezeigt, dass engagiertes Amateurtheater für beste Unterhaltung sorgen kann. Unter der Regie von Peter Theiss und Daniela Schmitz verwandelte sich der Saal für einige Stunden in ein geheimnisvolles englisches Schloss, in dem Intrigen, Wortgefechte und ein Mord für reichlich Spannung und noch mehr Lacher sorgten.
Wie schon im Hinspiel gab es nicht viel fürs Auge, beide Teams lagen in Führung, am Ende gab es keinen Sieger – und doch fielen die Reaktionen auf das 2:2 zwischen Elsenborn und Lontzen auffällig unterschiedlich aus. Denn während die Hausherren die Punkteteilung mit offenen Armen begrüßten, war auf Gästeseite von Zufriedenheit keine Spur.
Die Föderalregierung will die Abwehr von Drohnen deutlich ausbauen und stellt dafür 1,1 Milliarden Euro bereit. Das berichten mehrere Medien am Montag.
Dank eines Doppelpacks von Laurent Lambertz gelang dem KFC Rocherath ein 2:1-Derbyerfolg gegen den Tabellenzweiten RFC St. Vith. Auch mit einer kämpferischen und äußerst disziplinierten Abwehrleistung brachten die Gastgeber die Büchelstädter zur Verzweiflung. Somit konnte St.Vith nicht vom Patzer Weywertz’ gegen Welkenraedt (0:1) profitieren.
Der vom McLaren-Förderprogramm unterstützte belgische Nachwuchsrennfahrer Dries Van Langendonck möchte auf den Spuren des amtierenden Formel1-Weltmeisters Lando Norris (GB) wandeln. Er bestreitet in dieser Saison die britische Formel4-Meisterschaft im Team Rodin Motorsport.
Freude bei Daniel Sproten aus St.Vith: Er ist der glückliche Gewinner eines Reisegutscheins im Rahmen eines GrenzEcho-Gewinnspiels. Überreicht wurde der Preis von GE-Media-Mitarbeiter Axel Halmes.
Im Rahmen des Internationalen Tages für die Rechte der Frauen ist am Montag ein sogenannter „Grévibus“ (zu Deutsch: „Streikbus“) durch Brüssel gerollt und hat verschiedene feministische Streikposten in der Hauptstadt verbunden. Hinter der Initiative steht das Kollektiv „8. März“, das auch in diesem Jahr zu Protestaktionen aufgerufen hatte. Das Motto der Mobilisierung lautete diesmal: „Aucune en guerre“.
Nachdem bei einer Kundgebung von identitären Aktivisten in Brüssel offenbar Hitlergrüße gezeigt wurden, will die Stadt Anzeige erstatten. Das kündigte der Brüsseler Bürgermeister Philippe Close (PS) am Sonntagabend in den sozialen Netzwerken an.
Das föderale Institut für Menschenrechte (IFDH) fordert eine Reform der kommunalen Verwaltungssanktionen. Diese müssten stärker mit den Grundrechten vereinbar sein. Anlass ist eine angekündigte Bewertung des entsprechenden Gesetzes. Die Institution appelliert deshalb an den Gesetzgeber, die Regelung zu überarbeiten.
Forscher der Universität Gent und des Gesundheitsinstituts Sciensano fordern ein vollständiges Verbot von Glücksspielwerbung und -sponsoring in Belgien. Glücksspiel müsse stärker als Problem der öffentlichen Gesundheit betrachtet werden. Zu diesem Schluss kommt das Abschlussdokument des dreijährigen Forschungsprojekts „Gamspon“, das den Einfluss von Werbung und Sponsoring auf Einstellungen und Verhalten der Bevölkerung untersucht hat.
Wenn Angreifer Kikas mit seinen drei Toren gegen Jong Gent der Eupener Batman war, dann übernahm Mark Müller die Rolle seines Helfers Robin. Mit zwei Vorlagen und einer physisch starken Leistung zeigte der Mittelfeldspieler sein bislang bestes Spiel im AS-Trikot. „Wir müssen jetzt weiter punkten“, fordert er vor dem Heimspiel gegen Lierse (heute, 20 Uhr).
In ihrer täglichen Arbeit begegnen Kerstin Sack (Psychologin und Psychotherapeutin), Vanessa Hardy (Psychologin), Aline Autmans (Gesundheitsberaterin und Fitnesstrainerin), Johanna Tumler (Sexualpädagogin und Sozialarbeiterin), Hanna Rampelbergh (Gynäkologin), Michaela Schumacher (Heilpraktikerin mit Schwerpunkt Phyto-, Gemmo- und Aromatherapie) und Katharina Bach (Psychologin) immer wieder Themen rund um die mentale Gesundheit von Frauen, die Perimenopause und Weiblichkeit im Allgemeinen.
Michael Scholl (PFF) zieht einen Schlussstrich unter seine politische Karriere. Wenige Wochen nach seinem 60. Geburtstag verkündet der langjährige Eupener Bauschöffe seinen Rückzug aus dem Stadtrat. Im Interview mit dem GrenzEcho erklärt er seine Beweggründe, zieht Bilanz und spricht von Vertrauen über Parteigrenzen hinweg.