Im Rahmen des Internationalen Tages für die Rechte der Frauen ist am Montag ein sogenannter „Grévibus“ (zu Deutsch: „Streikbus“) durch Brüssel gerollt und hat verschiedene feministische Streikposten in der Hauptstadt verbunden. Hinter der Initiative steht das Kollektiv „8. März“, das auch in diesem Jahr zu Protestaktionen aufgerufen hatte. Das Motto der Mobilisierung lautete diesmal: „Aucune en guerre“.
Nachdem bei einer Kundgebung von identitären Aktivisten in Brüssel offenbar Hitlergrüße gezeigt wurden, will die Stadt Anzeige erstatten. Das kündigte der Brüsseler Bürgermeister Philippe Close (PS) am Sonntagabend in den sozialen Netzwerken an.
Der belgische Para-Skirennfahrer Maximilien Seeger hat bei den Paralympischen Winterspielen 2026 im italienischen Cortina d’Ampezzo im Super-G der sehbehinderten Athleten den neunten Platz belegt. Gemeinsam mit seinem Guide Jérémy Mestdagh erreichte er am Montag auf der Piste Olympia delle Tofane eine Zeit von 1:20,64 Minuten.
Nach zwei Rückholflügen am Sonntag ist am Montagmorgen bereits ein weiterer Flug mit belgischen Staatsbürgern aus dem Nahen Osten auf dem Landesflughafen in Zaventem, auch Brussels Airport genannt, gelandet. Im Laufe des Tages wird noch eine vierte Maschine erwartet. Das bestätigte Außenminister Maxime Prévot (Les Engagés) im VRT-Radioprogramm „De Ochtend“.
In Gent und Neu-Löwen fanden am Wochenende die belgischen Meisterschaften der Altersklassen Kadetten (Jahrgänge 2011 und 2012) bis Espoirs (U23) statt.
Das Wahlrecht für Frauen, die strafrechtliche Erfassung von Femiziden, das Verbot von Vergewaltigung in der Ehe. Ein eindrucksvoll gedeckter Tisch empfing die Besucher am Sonntag im Foyer des Jünglingshauses in Eupen anlässlich des internationalen Weltfrauentags.
Am vergangenen Wochenende hat die Polizeizone Eifel mehrere Verkehrsunfälle registriert. Dabei wurden einige Personen verletzt, Lebensgefahr bestand jedoch in keinem der Fälle.
Der Preis für Kartoffeln, die für die industrielle Verarbeitung bestimmt sind, ist auf einen historischen Tiefstand gefallen. Auf dem freien Markt werden derzeit nur noch zehn Euro pro Tonne gezahlt. Das bedeutet: 100 Kilogramm Kartoffeln sind kaum mehr als einen Euro wert. Darauf weist der Branchenverband Belgapom hin. Dessen Geschäftsführer Christophe Vermeulen fasst die Lage knapp zusammen: Für diese Kartoffeln gebe es derzeit praktisch keine Nachfrage.
Zulte Waregem zieht die Reißleine: Der Erstliga-Aufsteiger hat sich kurz nach der 0:1-Niederlage gegen Standard Lüttich von Cheftrainer Sven Vandenbroeck getrennt.
Der persönliche „Brandmanager“ des Vooruit-Vorsitzenden Conner Rousseau wird über das Budget des föderalen Parlaments bezahlt. Das berichtet die „Gazet van Antwerpen“ unter Berufung auf interne Dokumente.
Mehrere Einbrüche, ein Verkehrsunfall mit anschließendem Streit sowie neue Betrugsfälle im Internet haben am Wochenende die Beamten der Polizeizone Weser-Göhl beschäftigt.
Die Islamische Republik Iran hat einen neuen obersten Führer. Israel und die USA haben bereits Drohungen ausgesprochen. Derweil gehen die Angriffe im Iran weiter – wie auch Teherans Gegenschläge.
Während viele im Iran die israelisch-amerikanischen Luftschläge gegen ihre Regierung anfangs begrüßten, wächst der Frust über zivile Opfer und Attacken auf Infrastruktur. Stimmen aus dem Land.
Sollte der Ölpreis dauerhaft über 115 Dollar pro Barrel bleiben, könnte Europa in eine Rezession rutschen. Zu dieser Einschätzung kommt die BNP Paribas Fortis, die größte Bank Belgiens, nach der jüngsten Eskalation im Konflikt mit dem Iran.
Die Formel 1 hat nach der größten Regelreform ihrer Geschichte beim Grand Prix von Australien gerade einmal rund 300 Kilometer zurückgelegt. Doch von zwei Weltmeistern gibt es Gemecker.
Das Glücksgefühl der Menschen in Belgien ist erneut leicht gesunken. Das geht aus der neuesten Ausgabe der „Nationalen Glücksstudie“, die von der Universität Gent durchgeführt wird, hervor. Bereits im zweiten Jahr in Folge bewerten die Belgier ihre Lebenszufriedenheit schlechter als zuvor.
Ein Arzt aus Waterloo in der Provinz Wallonisch-Brabant soll die Sozialversicherung über Jahre hinweg um mehrere Millionen Euro betrogen haben. Obwohl die Behörden bereits seit 2020 Hinweise auf Unregelmäßigkeiten hatten, konnte der mutmaßliche Betrug offenbar lange Zeit nicht gestoppt werden. Das berichtet die flämische Zeitung "Het Laatste Nieuws". Die Justiz ermittelt inzwischen.
Auf der belgischen Schiene hat am Sonntagabend ein dreitägiger Streik begonnen. Der Arbeitsausstand startete um 22 Uhr und soll bis Mittwoch zur gleichen Zeit andauern. Aufgerufen dazu hat die sozialistische Gewerkschaft CGSP, die damit unter anderem gegen geplante Reformen bei der Personalverwaltung der Bahn sowie gegen Änderungen im Rentensystem protestiert.