Dass mit Genk einer der Titelkandidaten an den Kehrweg kommt, ist für die AS Eupen fast das kleinere Übel. Der größte Gegner steckt aktuell in den Köpfen der Kohfeldt-Kicker. „Es ist fast eine Angst vor dem Gewinnen“, sagt der Trainer der „Pandas“.
Cyclocross ist vor allem eine flämische Angelegenheit – inklusive zahlreicher Zuschauer bei den Rennen, viel Bier und Liveübertragungen. Die Hauptfigur ist dabei der Westflame Eli Iserbyt. Gewinnt er nicht, ist zumindest ein Podestplatz praktisch Gewissheit. Wobei die Konkurrenz ab Samstag mit Wout van Aert oder später mit Tom Pidcock oder Mathieu van der Poel größer wird. Die „Big 3“ verdrängen die „echten“ Crossfahrer auf die Plätze hinter sich.
Nach drei Wochen ohne Provinzfußball soll an diesem Wochenende endlich wieder der Ball rollen. Die 2. Provinzklasse C hat am Samstagabend (19.30 Uhr) gleich wieder ein Highlight zu bieten: Der KFC Weywertz empfängt den FC Bütgenbach zum Gemeindederby. Die Favoritenrolle gehört dabei klar den Hausherren, doch die Gäste werden alles daransetzen, um sich für die Hinspielniederlage zu revanchieren.
Am 1. Januar wird Belgien für sechs Monate den Vorsitz der Europäischen Union übernehmen. Premierminister Alexander De Croo (Open VLD) und Außenministerin Hadja Lahbib (MR) stellten am Freitag die Prioritäten und das Programm dieser sechsmonatigen Präsidentschaft vor – unter dem Leitprinzip: Schützen, stärken, vorausschauen. An Voluntarismus fehlt es nicht, aber „uns stehen schwierige, arbeitsintensive Monate“ bevor, räumen De Croo und Lahbib ein.
Laut einer aktuellen Studie der flämischen Agentur für Innere Angelegenheiten („Agentschap Binnenlands Bestuur“) mit dem Titel „Zusammenleben in Diversität“ ist ein Migrationshintergrund kein Motivationshemmnis, bei den Kommunalwahlen im kommenden Jahr die Stimme abzugeben. Das berichtet die flämische Tageszeitung „De Standaard“ am Freitag.
Mund abwischen, weiter machen: Das stand bei der Union Kelmis in dieser Woche auf dem Programm. Nach dem bitteren 2:2 bei Verlaine galt es, den Schalter schnell umzulegen und die Partie gegen Binche bestmöglich vorzubereiten. Dabei geholfen hat unter anderem die Rückkehr zweier Stammkräfte. Dass der Tabellenzweite Binche nach Kelmis kommt hilft allerdings etwas weniger.
In Kelmis steht in der kommenden Woche eine besondere Ausstellung bevor, die die Geschichte und Errungenschaften der Deutschsprachigen Gemeinschaft und der Frauenliga beleuchten wird. Während die DG in diesem Jahr 50 wird, feiert die Frauenliga sogar schon ihren 92. Geburtstag und hofft darauf, auch noch 100 werden zu dürfen, wie Geschäftsführerin Hanan El-Khouri, die Ende des Jahres ihren Platz an der Spitze der Frauenliga räumen wird, erklärt.
Ein Derby oben, ein Derby unten: Nicht nur, dass nach drei Generalabsagen endlich wieder der Ball rollt, es knallt auch zweimal richtig. Walhorn und St.Vith stehen sich im Verfolgerduell gegenüber, der FC Eupen B und Lontzen benötigen im Kampf um den Klassenerhalt die drei Punkte.
Am Samstag, 16. Dezember, steht die ostbelgische Newcomer-Band D.M.I in Köln auf der Bühne: Im legendären MTC stehen die Halbfinals der SPH Music Masters auf dem Programm.
Der Abbau des ersten Containers im Rahmen des Glasfaserausbauprojekts „GOFiber - Glasfaser Ostbelgien“ in Hergenrath hat in der Öffentlichkeit für Verwirrung und reichlich Spekulationen über die Gründe des „lautlosen“ Verschwindens gesorgt. Insbesondere, da es jener Container war, der symbolträchtig und medienwirksam am 15. Mai diesen Jahres als Start des Großprojektes feierlich eröffnet wurde. Auf Nachfrage des GrenzEcho gab Max Munnix, Geschäftsführer von GOFiber, Auskunft über die Gründe für diesen Schritt, den Stand der Dinge im Glasfaserausbau und die allgemeine Kommunikationsstrategie des Unternehmens.
In der Frage des Kaufs des hinteren Teils der Solvent-Industriebrache in Verviers zeichnet sich eine Wende ab. Dem Vernehmen soll nicht die Stadt, sondern ein privater Investor das Gelände erwerben.
Die Unterstadt soll bis 2025 ein neues Gesicht bekommen, doch bis dahin ist es noch immer ein langer, steiniger Weg. Was seit der folgenschweren Flut-Nacht im Juli 2021 geschehen ist, was es noch zu tun gibt und welche Herausforderungen während des Wiederaufbaus in nächster Zeit auf Anwohner und Verkehrsteilnehmer zukommen, darüber sprechen Bürgermeisterin Claudia Niessen (Ecolo) und Bauschöffe Michael Scholl (PFF) bei einer Pressekonferenz zum Stand der Dinge in Eupens großem Wiederaufbau-Puzzle.
Am Sonntag findet im Parc de Laeken in Brüssel die 29. Auflage der Europameisterschaften im Crosslauf statt. Isaac Kimeli soll Belgien vor heimischem Publikum eine Medaille bescheren.
Die neu ernannte Interims-Cheftrainerin Ulla Koch (68) will Nina Derwael, die sich derzeit von einer schweren Schulterverletzung erholt, helfen, ein Ticket für die Olympischen Spiele im nächsten Sommer in Paris zu lösen.
Gemeinsam mit Borussia Mönchengladbach und dem FC Utrecht beteiligt sich die AS Eupen in dieser Saison erstmals am Euregio Cup für Erstligaclubs aus Belgien, Deutschland und den Niederlanden.
Unsere Geschichte verstehen, um zu verhindern, dass sie sich wiederholt. Das war die Motivation des Senats, als er die Aufarbeitung der Rolle der belgischen Eisenbahngesellschaft (SNCB) bei der Deportation von Juden während der Besatzungszeit zu einer Priorität machte. Neue Recherchen untermauern nun den Verdacht: Die SNCB hat Geld erhalten, um die planmäßige Vernichtung der Juden durch Nazi-Deutschland logistisch zu unterstützen.
„Hallo? Hallo? Hören Sie mich noch?” – So oder so ähnlich klangen in den letzten Tagen scheinbar nicht wenige Telefongespräche im Eupener Land. In den sozialen Netzwerken häufen sich Beschwerden über Probleme mit der Telefonverbindung. Eine Rechtsanwältin gibt Tipps für Betroffene.
Einen Tag, nachdem das öffentliche Leitungswasser in weiten Teilen der Ortschaft Ligneuville wegen einer bakteriellen Verunreinigung für ungenießbar erklärt wurde, tappen die Behörden bei der Ursachenforschung noch im Dunkeln.
Eine mögliche Neugestaltung des Schuljahresrhythmus und die damit verbundenen Herausforderungen standen am Donnerstag im Fokus einer Themendebatte im Parlament der DG (PDG). Vertreter aller Fraktionen sowie Bildungsministerin Lydia Klinkenberg (ProDG) brachten ihre Sichtweisen und Bedenken zu diesem Thema zum Ausdruck. Tenor: Zurzeit gibt es wichtigere Probleme.