44 Tage ohne Alkohol – freiwillig, bewusst und gemeinsam: Mit dem Aschermittwoch am 18. Februar 2026 startet in Ostbelgien erneut die Aktion „Heute nicht“. Ziel der Challenge ist es, bewusst auf Alkohol zu verzichten, den eigenen Konsum zu reflektieren und gemeinsam Alkoholeinheiten einzusparen.
Voller Zuversicht empfangen die Damen der KTSV Eupen am Samstag den Tabellenzweiten aus Sprimont. Obwohl die Mannschaft um Eupens Ex-Spielerin Céline Clermont das Hinspiel knapp für sich entschied (23:25), glaubt KTSV-Trainer Philipp Reinertz an die nächsten zwei Punkte in eigener Halle.
Nach anderthalbmonatiger Winterpause kehrt die KTSV Eupen am Samstagabend wieder in den Ligaalltag zurück. Dabei ist „Alltag“ keinesfalls das beste Wort, um das kommende Duell gegen den belgischen Aufsteiger Houthalen zu beschreiben. Im Kampf um den Klassenerhalt und der Mittelfeldplätze ist dieses Spiel von großer Wichtigkeit und für die Weserstädter ist der Sieg absolute Pflicht.
Vor zwei Jahren bestritt Noah Reinartz seinen ersten offiziellen Wettkampf, in einem Monat fährt er zur Powerlifting Europameisterschaft vom 15. bis 22. März nach Malta. Der 24-Jährige aus Wallerode hat sein Leistungsniveau in kurzer Zeit deutlich gesteigert und bewegt inzwischen nahezu das Neunfache seines Körpergewichts. Eine Entwicklung, die im Powerlifting alles andere als selbstverständlich ist.
Die Leitstelle des Flussvertrags Amel-Rur ist seit Anfang Januar in der Rue Nicolas Lambercy 2 in Aywaille untergebracht. „Wir mussten unsere Räumlichkeiten in Stavelot räumen. Uns wurde gekündigt, und wir hatten bis März Zeit, die Büros zu verlassen“, erklärt Leiterin Christine Heinesch.
Der belgische Hypothekenmarkt hat 2025 deutlich an Fahrt aufgenommen. Davon profitiert auch Marktführer BNP Paribas Fortis: Das Finanzinstitut verzeichnete im Vergleich zu 2024 ein Plus von 14 Prozent beim Volumen der vergebenen Hypothekarkredite. Zugleich stiegen die durchschnittlichen Kreditbeträge kräftig an.
An diesem Samstag wird Batibouw 2026 in Brüssel eröffnet. Nach den pandemiebedingten Einschnitten der vergangenen Jahre zeigt Belgiens wichtigste Bau- und Renovierungsmesse deutliche Zeichen der Erholung. Die Ausgabe 2026 steht für eine langsame, aber stabile Rückkehr zu Wachstum – trotz anhaltender Schwierigkeiten im Bausektor.
Mit dem Jobday der deutschsprachigen Polizeidienste wollen die Polizeizonen Weser-Göhl und Eifel sowie die Föderale Polizei Eupen am Samstag, 7. Februar, einen realistischen Einblick in den Polizeiberuf geben.
Fast sieben von zehn minderjährigen Opfer von Straftaten suchen nach dem Erlebten keine Hilfe. Das zeigt eine aktuelle Studie der KU Löwen. Viele Jugendliche geben an, keinen Unterstützungsbedarf zu verspüren. Wer Hilfe benötigen würde, stößt jedoch häufig auf Hürden. Grundlage ist eine Auswertung des jüngsten großstädtischen Monitors der Jugendplattform JOP. Befragt wurden 4.264 Schüler der Sekundarstufe aus Antwerpen, Gent und Brüssel zu Kriminalitätserfahrungen und Wohlbefinden. Analysiert wurde unter anderem, ob Jugendliche nach einer Straftat Hilfe suchten, abhängig von Deliktart, Resilienz, sozialen Merkmalen und möglichen Überschneidungen zwischen Täter- und Opferrollen.
Antwerp hat sich im Rennen um den Finaleinzug im belgischen Fußballpokal eine günstige Ausgangsposition erarbeitet. Die „Great Old“ gewannen das Halbfinal-Hinspiel auswärts mit 1:0 bei Anderlecht. Die Brüsseler beendeten die Partie nach zwei Platzverweisen nur zu neunt. Das Rückspiel steigt kommende Woche auf der Bosuil.
Auf die Handballerinnen des HC Eynatten-Raeren wartet am Wochenende eine anspruchsvolle und richtungsweisende Aufgabe. Am Samstagabend (20.15 Uhr) gastieren die Schwarz-Roten beim Tabellenführer Hestia Bilzen.
In Belgien verkaufter Spielsand könnte möglicherweise mit Asbest verunreinigt sein. Obwohl bislang kein bestätigter Fall vorliegt, haben die föderalen Minister für Verbraucherschutz und Wirtschaft, Rob Beenders (Vooruit) und David Clarinval (MR), am Donnerstagabend vorsorglich vor der Nutzung gewarnt. Händler werden aufgefordert, die betroffenen Produkte vorübergehend aus dem Verkauf zu nehmen.
Die belgischen Bahnradfahrerinnen Lotte Kopecky und Shari Bossuyt haben bei den Europameisterschaften im türkischen Velodrom Gold im Zweiermannschaftsfahren gewonnen. Für das Duo war es der erste gemeinsame internationale Auftritt seit längerer Zeit – entsprechend emotional fiel die Reaktion nach dem Rennen aus.
Ähnlich wie das sagenumwobene Monster von Loch Ness taucht auch die Akte zur Umgestaltung des ehemaligen Malmedyer Kinos „Le Globe“ in unregelmäßigen Abständen wieder auf.
Der Waschbär breitet sich in der Wallonischen Region weiterhin rasant aus. Der Bestand wird inzwischen auf 70.000 bis 100.000 Tiere geschätzt. Trotz ihres niedlichen Äußeren stellen Waschbären eine ernsthafte Bedrohung für die heimische Artenvielfalt dar.
Als Bauarbeiter wollten die Mitglieder des Reuländer Gemeindekollegiums am dritten Fetten Donnerstag Tatendrang vortäuschen, jedoch war dieser Witz allzu durchschaubar: Wenn „Stellmännchen und Co.“ beim Möhnensturm ins Schwitzen gerieten, dann gewiss nicht durch körperliche Arbeit.
Der Favorit machte das Rennen: Wenig überraschend hat Remco Evenepoel am Donnerstag das Einzelzeitfahren (17 Kilometer) der Valencia-Rundfahrt für sich entschieden. Im Gesamtklassement hilft der Erfolg dem Belgier allerdings nicht.
Belgien steht nach Einschätzung des Branchenverbandes Embuild vor dem größten Bau- und Renovierungskraftakt seit dem Zweiten Weltkrieg. Um die europäischen Klimaziele zu erreichen, auf den demografischen Wandel zu reagieren und veraltete Infrastruktur zu modernisieren, müssten in den kommenden 25 Jahren Wohnungen, öffentliche Gebäude und Verkehrsnetze in bislang unbekanntem Ausmaß erneuert oder neu gebaut werden.
Die Weltordnung, wie Europa sie über Jahrzehnte kannte, gerät zunehmend ins Wanken. Kaum ein Tag vergeht ohne neue Krisen, geopolitische Grenzverschiebungen oder politische Tabubrüche. Vor diesem Hintergrund hat der ostbelgische Europaabgeordnete Pascal Arimont (CSP) am Mittwochabend ins Eupener Jünglingshaus zu einer Podiumsdiskussion über internationale Krisenherde und die Rolle Belgiens sowie der Europäischen Union eingeladen.