Junge Opfer suchen nach Straftaten oft keine Hilfe
Kriminalität
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Fast sieben von zehn minderjährigen Opfer von Straftaten suchen nach dem Erlebten keine Hilfe. Das zeigt eine aktuelle Studie der KU Löwen. Viele Jugendliche geben an, keinen Unterstützungsbedarf zu verspüren. Wer Hilfe benötigen würde, stößt jedoch häufig auf Hürden. Grundlage ist eine Auswertung des jüngsten großstädtischen Monitors der Jugendplattform JOP. Befragt wurden 4.264 Schüler der Sekundarstufe aus Antwerpen, Gent und Brüssel zu Kriminalitätserfahrungen und Wohlbefinden. Analysiert wurde unter anderem, ob Jugendliche nach einer Straftat Hilfe suchten, abhängig von Deliktart, Resilienz, sozialen Merkmalen und möglichen Überschneidungen zwischen Täter- und Opferrollen.
Illustrationsfoto: picture alliance
Ein zentrales Ergebnis betrifft die Resilienz. Jugendliche mit höherer Widerstandsfähigkeit suchen seltener Hilfe.
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