Conings bleibt unauffindbar – Zwei Stunden vor der Tür von Marc Van Ranst
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Kommentare
Was für ein Aufwand. Hätte er nur einen normalen Bürger bedroht, dann hätten Polizei und Militär keinen Finger krumm gemacht. Armes Belgien.....
Man sollte man schauen, warum ist der Mann so geworden. Heute ist man ja schon ein Nazi, wenn man diverse Sachen in Frage stellt, oder eine andere Meinung hat.
Tja, warum ist der Mann wohl so geworden?
Vielleicht weil „mit den Grundrechten und Freiheiten der Menschen in der Pandemie nach Belieben, völlig unverhältnismäßig und willfährig gespielt wurde“, wie in einem Leitartikel dieser Zeitung postuliert wurde?
Und was bedeutet Ihre Frage für die Absicht des Flüchtigen, Menschen töten zu wollen? Was genau im Werdegang des Ex-Soldaten könnte dies rechtfertigen?
Würden Sie das auch bei einem islamistischen Terroristen fordern?
Nein, man ist kein Nazi, wenn man eine andere Meinung hat oder Sachen infrage stellt, sondern wenn man rechtsextreme, menschenverachtende, rassischtische Meinungen vertritt und rechtsextreme Gewaltverbrecher schützt und deren Handlungen verteidigt.
Dies geschieht z.Z. erschreckenderweise tausendfach im Internet und auch in einem ostbelgischen Forum, ohne dass der Herausgeber sich in der Verantwortung sieht, dies zu unterbinden.
Sollten auch Sie in irgendeiner Form Sympathie für diesen Menschen haben, der unumwunden gedroht hat Menschen zu töten, sollten Sie einmal prüfen, ob Sie noch mit beiden Beinen auf dem rechtsstaatlichen Fundament dieses Landes stehen.
Herr Hoffmann, Sie verwechseln da was: Todesdrohungen, Beschimpfungen und Hetze sind kein "Infragestellen".
Hass ist keine Meinung.
Ich denke der Fall Conings wirft viele Fragen auf.
Scheinbar hat der Herrn Conings im Sommer 2020 Drohungen (Morddrohungen?) gegen Marc Van Ranst ausgesprochen. Fakt ist jedenfalls das er wohl deshalb polizeilich verhört wurde und die Staatsanwaltschaft keinen Grund sah Herr Conings deshalb strafrechtlich zu verfolgen. Ihm deshalb im Mai 2021 daraus einen Strick zu drehen ist wohl nicht ganz „rechtsstaatlich“. Die Armee beendete diesen Vorfall augenscheinlich mit einem „einfachen Arrest“. Punkt.
Fakt ist wohl auch, dass Herr Conings nicht strafversetzt wurde, sondern sich freiwillig für einen offenen Posten in der Kaserne in Leopoldsburg bewarb und, dank seiner Qualifikation, mit Kusshänden aufgenommen wurde. Im Gegensatz was viele Medien, auch ostbelgische, trotz besseren Wissens behaupteten.
Unwahrscheinlich ist wohl auch, dass Herr Conings, als erfahrender Soldat, Waffenmeister und Scharfschütze, mit 4 Panzerabwehrraketen im Auto, wohl 2 Stunden vor dem Haus des Herrn Van Ranst „gelauert“ hätte, hätte er diesen töten wollen.
Fakt ist wohl auch, dass Herr Conings 4 Panzerabwehrwaffen aus der Kaserne entwendet hat, welche dann in seinem Auto wiedergefunden wurden.
Fakt ist wohl auch, dass er einen oder mehrere Abschiedsbriefe schrieb in denen er seine Wut gegen die Coronamaßnahmen, die Virologen und gegen die Regierung, für die er auf vielen Kriegsschauplätzen dieser Welt seinen Kopf hingehalten hat, äußerte.
Es waren wohl diese Briefe, die wohl augenscheinlich keine direkten Drohungen enthalten, die die Staatsanwaltschaft auf den Plan rief und die eine in Belgien bisher ungesehene Menschenjagd auslösten. Menschenjagd die in eine Blamage für Staatsanwaltschaft, Polizei und Armee endete.
Fakt ist jedenfalls dass Herr Conings als „potentiell gefährlich“ eingestuft und auf eine internationale Fahndungsliste gesetzt wurde.
Fakt ist wohl jedenfalls auch, das Herr Conings bisher noch niemanden angegriffen, verletzt oder getötet hat und man noch nicht mal mit Sicherheit weis ob er bewaffnet ist oder nicht.
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