Immer mehr Belgier sind für eine allgemeine Impfpflicht

<p>Sieben von zehn Belgiern sind für eine allgemeine Impfpflicht.</p>
Sieben von zehn Belgiern sind für eine allgemeine Impfpflicht. | Illustrationsfoto: afp

Das „Große Barometer“, das in einem dreimonatigen Rhythmus die Meinung der Belgier zu politischen und gesellschaftlichen Themen hinterfragt, legt in der jüngst veröffentlichten Dezemberausgabe einen deutlichen Trend dar.

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Kommentare

  • Auf meine Anfrage hat Sciensano mir mitgeteilt, dass bis zum 6.12.2021 insgesamt 1.167.855 CST auf der Grundlage einer Genesung (herstelcertificaten) ausgestellt wurden. Also sind in Belgien insgesamt rund 9.9 Millionen gegen Covid-19 immunisiert( 8.7 Millionen Geimpfte + 1.2 Millionen Genesene), sprich 86% der Gesamtbevölkerung, wobei die Dunkelziffer noch nicht berücksichtigt ist.

    Wenn nun dennoch eine Impfpflicht bzw. die Einschränkung von Ungeimpften erforderlich sind, um eine Überlastung des Gesundheitssystems durch Covid-19 zu verhindern, ist entweder die Impfung bei weitem nicht so wirksam wie gehofft, oder das Gesundheitssystem wurde in katastrophalem Umfang von der Politik „verschlankt“ oder die Pandemie wird erheblich dramatisiert, was sich übrigens an der fehlenden Übersterblichkeit seit einem Jahr andeutet. Wie dem auch sei, keine dieser aufgeführten Ursachen rechtfertigt eine Impfpflicht bzw. eine ausgrenzende „Sonderbehandlung“ der Ungeimpften.

    Des Weiteren geht aus dem jüngsten RAG-Bericht hervor, dass im Zeitraum 22.11. bis 5.12.2021 von 100.000 Flamen 6,9, von 100.000 Brüsselern 5,1 und von 100.000 Wallonen 4,6 als Covid-Patienten auf die Intensivstation landeten. Also kann man nicht behaupten, dass eine hohe Impfquote die Krankenhäuser entlasten würde.

    https://covid-19.sciensano.be/sites/default/files/Covid19/RAG_Derni%C3%A...

  • Liebe Mitleser, bitte lassen Sie sich nicht verwirren von der nicht endenden Dauerdesinformationskampagne, den hochtrabenden Zahlenzaubereien und verqueren "Schlussfolgerungen" des Herrn G. S. ... Er hat schlichtweg keine Ahnung, wovon er spricht, denn er ist weder Arzt noch Virologe noch verfügt er irgendeine gesundheitlich relevante Qualifikation. Man sollte sich hüten, von solchen Kommentatoren im Internet auch nur den geringsten "Rat" zur eigenen Gesundheit Ernst zu nehmen - Ihr Hausarzt, Virologen, Epidemiologen und Gesundheitsexperten sind diejenigen, die Bescheid wissen.
    Die Impfung schützt, wirkt und ist sicher - nachweislich - und gepaart mit den bekannten Schutzmaßnahmen ist DAS alles unsere beste Waffe gegen die Pandemie - nicht das verquere Geschreibsel von erleuchteten Dauerkommentatoren. Bleiben Sie alle gesund.

  • Was für eine sinnlose Umfrage. Wenn über 70% geimpft sind wird die Mehrheit nicht gegen Impfpflicht sein. Was die Wirksamkeit der Impfung angeht könnte man wie in der Schule sagen "Setzen 6".

  • Sehr geehrter Herr Hezel,

    Sie schreiben, dass „Ihr Hausarzt, Virologen, Epidemiologen und Gesundheitsexperten diejenigen sind, die Bescheid wissen.“ Nur, was wenn diese Fachleute unterschiedlicher Meinung sind, wie z.B. in dem interessanten Zwiegespräch zwischen dem Arzt Stefan Schmidt-Troschke und dem Epidemiologen Timo Ulrichs, die diametral entgegengesetzte Positionen vertreten?

    Siehe Sendung auf Servus TV „KLARTEXT: Ihr Kinderlein kommet – aber bitte geimpft?!“ (auf Youtube zu finden)

  • Sehr geehrter Herr Leonard,

    Was hätten Ihrer Meinung nach denn die Flamen tun sollen? Durchimpfen und Einschränkungen beibehalten bis … , ja bis wann eigentlich?

    Dann weisen Sie daraufhin, dass in Texas und in Schweden die Inzidenzen „kontinuierlich steigen“. Stimmt, aber im US-Bundesstaat New York (mit höherer Impfquote als Texas) steigen sie deutlich schneller. Das Gleiche gilt für Schweden, das mittlerweile im Vergleich zu seinen skandinavischen Nachbarn die mit Abstand besten Zahlen, inkl. allgemeine Sterblichkeitsrate aufweist. Es fällt auf, dass der wesentliche Unterschied hinsichtlich der Corona-Politik zwischen Schweden und seinen Nachbarn nicht so sehr in der Impfquote, sondern vor allen Dingen im Verzicht auf strenge Einschränkungen in der Vergangenheit besteht, so dass das Virus in Schweden insbesondere im Frühjahr und Sommer deutlich ungehinderter zirkulieren konnte als bei den Nachbarn.

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