Vor dreieinhalb Jahren stießen die Ermittlungsbehörden auf eine Cannabisplantage in Oudler. Nach langwierigen Untersuchungen mussten sich fünf Angeklagte am Montag vor dem Eupener Strafgericht verantworten. Keiner von ihnen erschien, vier ließen sich anwaltlich vertreten. Ihnen drohen Haftstrafen zwischen 28 und 36 Monaten, eine Mindestgeldstrafe von je 8.000 Euro sowie die Einziehung des illegalen Gewinns von 172.800 Euro.
Der Kreis der Kandidaten, der sich Hoffnungen auf den Posten als Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) machen kann, hat sich weiter verkleinert. Zehn Bewerber gab es auf die Nachfolge von Amtsinhaber Angel Gurría, lediglich fünf von ihnen gehen in die dritte Runde des Auswahlverfahrens.
Mit der Bankkarte eines Rentners aus Raeren hatte ein Mann aus Brüssel insgesamt fast 12.000 Euro abgehoben. 63 Transaktionen hatte der Angeklagte ausgeführt. Die Staatsanwaltschaft warf dem 41-Jährigen daher in ihrer Vorladung Diebstahl und Informatikbetrug vor.
Wegen versuchten Totschlags musste sich in dieser Woche ein Kelmiser vor dem Eupener Strafgericht verantworten. Der Angeklagte war 2019 in einen Vorfall in der Kelmiser Klothstraße verwickelt, für den die Staatsanwaltschaft den 36-Jährigen vier Jahre in Haft sehen will.
Der dritte Stern für das Restaurant „Zilte“ in Antwerpen überschattete in der vergangenen Woche die nationale Berichterstattung über den neuen Guide Michelin. Zu den 137 aufgeführten Sternerestaurants gehören auch die St.Vither Top-Adressen „Zur Post“ und „Quadras“, was weder in dem einen noch in dem anderen Fall eine Überraschung ist. Und was tat sich in Ostbelgien? Das GrenzEcho blickte in den „roten Führer“ und hörte sich um.
Die Chancen von Mathias Cormann, Anfang Juni als Generalsekretär an die Spitze der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris zu rücken, stehen nach übereinstimmenden Medienberichten nicht schlecht.
Einem Mann aus der Gemeinde Büllingen droht eine langjährige Haftstrafe. Vor der fünften Kammer des Gerichts Erster Instanz in Eupen musste sich der 35-Jährige am Mittwoch wegen einer Vielzahl von Beschuldigungen verantworten. Insgesamt geht es um 388 Straftaten. Das Gesetz sieht bei diesen Verstößen eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren vor, wenn das Gericht die Vorwürfe als erwiesen ansieht.
Am Mittwoch hatte die Polizei die Bevölkerung noch einmal an die verschiedenen geltenden Maßnahmen für die bevorstehende Silvesternacht erinnert. Und dann wurde in der Polizeizone Weser-Göhl ein auffallend ruhiger Jahreswechsel mitten in der Coronakrise gefeiert. Mit einer einzigen Ausnahme: In Kelmis fielen Schüsse.
Zu einem lebenslänglichen Freiheitsentzug war Kathrin Hilpert im September im ersten Assisenprozess in der Deutschsprachigen Gemeinschaft verurteilt worden. Noch nicht einmal drei Monate nach dem Entscheid ist die deutsche Staatsbürgerin tot.
Nach einem Beitrag in einem Internetforum hatte der PDB-Mitgründer und ehemalige St.Vither Schöffe, Lorenz Paasch, vor anderthalb Jahren Klage gegen den Herausgeber der Literaturzeitschrift Krautgarten, Bruno Kartheuser, eingereicht.