Zu ihnen gehört der ehemalige australische Finanzminister Mathias Cormann. Der gebürtige Raerener zählt zusammen mit EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström zur Kategorie der Kandidaten mit „starker Unterstützung“. Die drei übrigen Anwärter erfahren bislang eine „gute“ Unterstützung.
Mathias Cormann, der die Hälfte seines Lebens in Europa und die andere Hälfte im asiatisch-pazifischen Raum verbracht hat, ist somit der einzige nicht-europäische Kandidaten auf den Top-Posten in Paris. Der amerikanische Kandidat, der ehemalige stellvertretende Stabschef von Donald Trump, Chris Lidell, hatte sich vor der zweiten Phase zurückgezogen. In dieser Woche stiegen Kersti Kaljulaid (Estland) und Bill Morneau (Kanada) aus. Neben Cormann und Malmström sind noch Philipp Hildebrand (Schweiz), Anna Diamantopoulou (Griechenland) sowie Ulrik V. Knudsen (Dänemark) im Rennen.
Die Ergebnisse der dritten Runde werden am 10. Februar bekanntgegeben. Der OECD-Generalsekretär wird von den 38 Mitgliedsländern in einem Konsensverfahren für fünf Jahre bestimmt. Anfang März soll das Auswahlverfahren beendet sein. Am 1. Juni wird der neue Generalsekretär seine Arbeit aufnehmen. Cormann war von Australien für den Posten vorgeschlagen worden.

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