Die Erhöhung der belgischen Verteidigungsausgaben auf das NATO-Ziel von zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegt auf dem Tisch der Arizona-Parteien bei den Verhandlungen über eine neue Föderalregierung. Ein kürzlich veröffentlichtes Dokument des Verteidigungsministeriums zeigt: Das Erreichen dieser Vorgabe bis 2030 würde nicht nur die nationale Sicherheit stärken, sondern auch massive positive Rückflusseffekte für die belgische Wirtschaft generieren.
Laut dem Wirtschaftsministerium haben drei von vier Belgiern im Jahr 2023 ein Produkt oder eine Dienstleistung online gekauft. Vor allem Kleidung (45 % der Belgier), Tickets für Veranstaltungen (27 %) und Unterkünfte (25 %) wurden häufig gekauft. Für viele bietet Online-Shopping eine bequeme und sichere Möglichkeit, ihre Einkäufe zu tätigen. Aber was, wenn nicht alles nach Plan verläuft? Und dann auch noch kurz vor Weihnachten. Das Wirtschaftsministerium beantwortet Fragen von Verbrauchern.
Für seine erste „richtige“ Gemeinderatssitzung als Bürgermeister hätte Daniel Hilligsmann (Elan) sich wahrscheinlich deutlich angenehmere Themen vorstellen können. Stattdessen gab es für den neuen Gemeinderat in Kelmis am Montagabend eine mehr als zweistündige, knallharte Haushaltsdebatte.
Laut einer Studie der sozialistischen Krankenkasse Solidaris haben im Jahr 2024 rund 41 Prozent der französischsprachigen Belgier auf Gesundheitsleistungen verzichtet.
Die geplanten Sparmaßnahmen der DG-Regierung werfen auf kommunaler Ebene ihre Schatten voraus. So beschäftigte sich der Eupener Stadtrat am Montagabend mit der Frage, welche Folgen der an der Klötzerbahn angekündigte Kurs für die Stadt haben könnte. Finanzschöffe Fabrice Paulus (CSP) skizzierte ein alarmierendes Bild und richtete einen Appell an die übergeordnete Behörde, ihre Pläne zu überdenken.
Der Immobilienmarkt in Belgien bleibt in Bewegung. Laut aktuellen Daten von Statbel stieg der Medianpreis für freistehende Häuser (vier Fassaden) in der Wallonie im dritten Quartal 2024 bei 310.000 Euro. Das entspricht einem Anstieg von 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Das Brüsseler Atomium präsentiert ab Mittwoch eine neue digitale Kunstinstallation. Unter dem Titel „Echoes of Distant Lights“ (dt.: „Echos ferner Lichter“) lädt der Künstler Antoine Goldschmidt die Besucher zu einer immersiven Reise „ins Herz des Kosmos“ ein.
Der Online-Gigant Amazon hat auf seiner belgischen Website einen neuen Service für gebrauchte Artikel gestartet. Die Plattform „Amazon Used“ ermöglicht es Verkäufern, zurückgesendete und gebrauchte Produkte zu vergünstigten Preisen anzubieten.
Mehrere Ehrungen hat Thierry Neuville nach seiner Rallye-Weltmeisterschaft schon eingeheimst, am 12. Januar könnte die größte folgen: Der St.Vither ist einer von drei Nominierten für die Wahl zum belgischen Sportler des Jahres. Als Favorit geht jedoch ein Anderer ins Rennen.
Immobilien bleiben für die Belgier das wertvollste Gut: Laut einem Bericht der Belgischen Nationalbank (BNB) wird der Gesamtwert des belgischen Immobilienvermögens – bestehend aus Grundstücken und Gebäuden – für das Jahr 2023 auf beeindruckende 1.949 Milliarden Euro geschätzt. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von 3,8 Prozent.
Die Zahl der sogenannten Flexi-Jobs in Belgien wächst weiter rasant. Laut den aktuellen Zahlen des Landesamtes für Soziale Sicherheit (LSS) wurden im zweiten Quartal 2024 insgesamt 172.254 Flexi-Jobs gezählt. Dies entspricht einem Volumen von 26.809 Vollzeitstellen (VZÄ).
Die monatlichen Mietkosten für ein „Kot“ (Studentenzimmer) in Belgien belaufen sich mittlerweile durchschnittlich auf 575 Euro. Laut der jährlichen Kotkompas-Studie von Stadim und Diggit Studentlife sind vor allem die gestiegenen Energiekosten für den sprunghaften Anstieg verantwortlich.
In Flandern steht eine ganze Branche vor dem Aus: Binnen fünf Jahren ist fast jeder fünfte Zeitungsladen verschwunden. Die Zahl der Geschäfte schrumpfte von über 1.600 im Jahr 2018 auf nur noch 1.288 Ende 2023. Auch in der Wallonie ist die Lage dramatisch: Hier ging die Zahl der Zeitungskioske um rund 20 Prozent zurück. In Brüssel fiel der Rückgang mit 11,5 Prozent etwas geringer aus.
Von Donald Trump hängt maßgeblich ab, wie es mit dem Krieg in der Ukraine weitergeht. Seine bisherigen Ankündigungen sind nebulös. Russlands Zerstörungen vergleicht er mit eigenen Abrissprojekten.
Ein entscheidender Schlag gegen die organisierte Kriminalität: In mehreren Städten Flanderns hat die föderale Polizei kürzlich umfangreiche Razzien durchgeführt. Dabei wurden insgesamt neun Personen festgenommen, von denen bereits drei per Haftbefehl in Untersuchungshaft sitzen.
Jahrzehntelang war A23a nach seinem Abbrechen vom antarktischen Festland in der Antarktis gefangen. Nun driftet der Eisberg in Richtung Norden und seinem Schicksal entgegen.
Wegen der laxen Regeln und schieren Menge haben selbst Kinder und Jugendliche in den USA häufig einfachen Zugang zu Schusswaffen. Schon wieder wird eine Schule zum Tatort.
Ab dem 31. Dezember 2024 treten in Belgien umfangreiche gesetzliche Änderungen zum Tabakkonsum in Kraft. Die neuen Regelungen sehen vor, das Rauchen in weiteren öffentlichen Bereichen zu verbieten, um den Schutz von Kindern, Jugendlichen und vulnerablen Gruppen zu verbessern und das Rauchen stärker zu „entnormalisieren“. Gleichzeitig sollen der Verkauf von Tabakprodukten eingeschränkt und neue Kontrollen verstärkt umgesetzt werden.