Das Topduell zwischen dem dominierenden Team von Crelel 10 aus Lüttich und dem ärgsten Verfolger SK78 St.Vith ist mit einem 2:2-Unentschieden geendet. Damit hält der Tabellenführer die Konkurrenz auf Abstand und steuert schnurstracks auf den Aufstieg zu.
Wer dieser Tage in Wirtzfeld unterwegs ist, wird vermutlich einer Filmcrew begegnen. Im und um das Hotel Drosson läuft derzeit die dritte und voraussichtlich letzte Drehphase des Kinofilms „F+Agnès“. Die Low-Budget-Produktion um den belgischen Regisseur Frédéric Brival hat sich bewusst für das urige Gasthaus als Drehort entschieden.
Die ostbelgischen Leichtathleten haben am Wochenende sowohl beim letzten Crosslauf der Wintersaison in Oreye als auch bei den Walloniemeisterschaften in Nivelles Erfolge gesammelt.
Mit einer außergewöhnlichen Aktion hat die belgische Tierschutzorganisation GAIA am Dienstagmorgen in Brüssel gegen die anhaltende Verwendung von Pelz durch das Luxusunternehmen LVMH protestiert. Vor der Louis Vuitton-Boutique in der Brüsseler Innenstadt inszenierte die Organisation eine symbolische Beerdigungszeremonie für die Pelzindustrie – samt Urne, Trauermarsch und „Aschenausstreuung“.
Unbekannte haben in der Nacht von Sonntag auf Montag Nazi-Parolen und Hakenkreuze vor dem Tesla-Standort in Awans – kurz hinter Lüttich – hinterlassen. Wie Bürgermeister Thibaud Smolders am Dienstagmorgen bestätigte, wurden unter anderem die Unternehmensfahnen mit Hakenkreuzen besprüht.
Maastricht bekommt ein neues architektonisches Highlight: Drei markante Wohntürme mit luxuriösen Apartments, Studentenwohnungen und Kulturräumen sollen ab kommendem Jahr im Sphinxkwartier entstehen. Es handelt sich um das größte Bauprojekt der Stadt seit Jahrzehnten – mit einer Investitionssumme von über 100 Millionen Euro. Das berichtet die Tageszeitung „Het Belang Van Limburg“
Die Vivant-Fraktion im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft (PDG) möchte für die Nutzung von sozialen Medien ein Mindestalter von 16 Jahren einführen und hat in diesem Sinne einen Resolutionsvorschlag hinterlegt – zum „konsequenten Schutz für Kinder und Jugendliche“, wie die Fraktion dazu schreibt.
Mit zwei recht unterschiedlich gelagerten Verfahren hat sich das Eupener Strafgericht am Montagmorgen beschäftigt. Im Detail ging es um Betrugsdelikte einerseits und eine Schlägerei andererseits.
Die PFAS-Belastung rund um die Fabrik des Chemiekonzerns 3M in Zwijndrecht (Provinz Antwerpen) bleibt besorgniserregend. Bei fast 48 Prozent der getesteten Jugendlichen und Erwachsenen wurden zu hohe Werte der sogenannten Ewigkeitschemikalien festgestellt. Das geht aus einem groß angelegten Blutuntersuchungsprogramm hervor, dessen Ergebnisse am Dienstag vom flämischen Gesundheitsministerium präsentiert wurden.
Die Konflikte im belgischen Bahnsektor spitzen sich weiter zu. Die autonome Lokführergewerkschaft SACT hat für die kommenden Monate eine intensive Streikwelle angekündigt. Ab April sollen zunächst sechs Streiktage stattfinden, bevor ab Mai der Eisenbahnverkehr an zwei Wochen pro Monat lahmgelegt wird.
Mit den steigenden Temperaturen kehren auch die Mücken zurück – und mit ihnen das Risiko für gefährliche Tierseuchen. Besonders betroffen ist die Blauzungenkrankheit (BT), die durch winzige Mücken auf Rinder, Schafe und andere Wiederkäuer übertragen wird. Die föderale Agentur für die Sicherheit der Nahrungsmittelkette (Fasnk/Afsca) hat nun erneut auf die verpflichtende Impfung gegen drei gefährliche Tierkrankheiten hingewiesen.
Wo einst Stahl produziert wurde, entsteht nun ein pulsierendes Stadtviertel. Die Ateliers Centraux in Seraing (Provinz Lüttich), einst Herzstück der lokalen Stahlindustrie, werden in den kommenden Jahren umgestaltet und neu belebt.
Trotz vieler kritischer Stimmen in den sozialen Medien gehört Verviers zu den glücklichsten Städten Belgiens. Das zeigt eine aktuelle Studie des Versicherers NN und der Universität Gent, die sich mit der Lebenszufriedenheit der Belgier befasst. Mit einer Bewertung von 6,87 von 10 Punkten belegt Verviers einen Platz in den Top 5 der glücklichsten Städte des Landes – und ist in der Wallonie sogar auf Platz zwei, direkt hinter Lüttich.
Die Gastronomie- und Hotelleriebranche in Belgien will ihr Image aufpolieren und sich als moderner, zukunftsfähiger und attraktiver Arbeitssektor präsentieren. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde am Montag das Manifest „Be Different, Choose Horeca“ unterzeichnet – eine Initiative, die sich für bessere Arbeitsbedingungen, höhere Qualitätsstandards und mehr Wertschätzung für den Sektor einsetzt.
Belgien hat im Kampf gegen Tuberkulose (TB) noch viel Arbeit vor sich, um die Ziele der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu erreichen. 869 neue Fälle wurden im Jahr 2023 registriert – zu viele, um die angestrebte 80-prozentige Reduzierung zwischen 2015 und 2030 zu realisieren. Die belgische Organisation Fares, die sich mit Atemwegserkrankungen befasst, fordert dringend mehr Maßnahmen.
Der 24-stündige Streik im belgischen Bahnsektor, der am Sonntagabend um 22 Uhr begann und am Montagabend endete, hat eine breite Unterstützung gefunden. Laut den Gewerkschaften CGSP Cheminots und CSC-Transcom, die den Streik initiierten, war die Beteiligung „besonders hoch“ – über alle Berufsgruppen hinweg.
Hat Toby Alderweireld bereits sein letztes Profispiel bestritten? Der Kapitän von Royal Antwerp verletzte sich am Sonntag in der Schlussphase des Spiels gegen Standard Lüttich schwer am Oberschenkel und droht den Rest der Saison zu verpassen. Dabei hatte der 36-Jährige erst im November angekündigt, nach dieser Saison seine Fußballschuhe an den Nagel zu hängen.
Belgiens Straßen sind 2024 etwas sicherer geworden – zumindest auf den ersten Blick. Laut dem neuesten Verkehrssicherheitsbarometer des Instituts VIAS ist die Zahl der Unfälle mit Verletzten oder Toten im vergangenen Jahr um knapp 3 % gesunken. Insgesamt wurden 35.540 solcher Unfälle registriert, was durchschnittlich rund 100 pro Tag bedeutet. Auch die Zahl der Verletzten ging um 2,9 % zurück und lag bei 43.228.
Die WRC-Piloten erwartet in dieser Woche mit dem dritten Lauf in Kenia (19. bis 23. März) die härteste und längste WM-Rallye des Jahres. Auch wenn Weltmeister Thierry Neuville (Hyundai) nie bei der Safari-Rallye, die zum 71. Mal ausgetragen wird, glänzen konnte, will er in Afrika seinen momentanen Rückstand auf die Spitze verkürzen.