Mit einem symbolischen Druck auf den grünen Knopf hat Prinzessin Astrid am Dienstag in der wallonischen Gemeinde Lessen (Hennegau) ein innovatives Kraftwerk eröffnet: die erste Vortex-Wasserkraftanlage Belgiens. Die kompakte Turbine, installiert auf einer kleinen Insel in der Dender, nutzt ein geringes Gefälle und die natürliche Bildung eines Strudels zur Energiegewinnung – eine Premiere in Belgien.
Die traditionsreiche belgische Brauerei Duvel Moortgat hat Ende 2024 begonnen, ihr beliebtes Bier La Chouffe auch in den Vereinigten Staaten zu brauen. Das bestätigte das Unternehmen am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur Belga. Die Produktion erfolgt in der Boulevard Brewing Company in Kansas City (Missouri) und ist ausschließlich für den amerikanischen Markt bestimmt.
Par Sebastian Kunigkeit, Ansgar Haase und Michael Fischer
Nach der Abreise Trumps kann es bei G7 keine Durchbrüche mehr geben. Trotzdem hat Gastgeber Kanada etwas vorzuweisen. Eine Bilanz des Gipfels, bei dem der Zusammenhalt des Westens auf dem Spiel stand.
Par Maxime Ortmans
und Von Raza Tafilaj und Maxime Ortmans
An dieser Stelle beleuchtet die GrenzEcho-Redaktion das aktuelle Zeitgeschehen aus zwei gegensätzlichen Blickwinkeln. Im Mittelpunkt steht diesmal die Frage, ob E-Zigaretten und Vapes in Belgien künftig grundsätzlich verboten werden sollen. Während GE-Redakteurin Raza Tafilaj ein solches Verbot für notwendig und längst überfällig hält, warnt ihr Kollege Maxime Ortmans vor vorschnellen Schlüssen und sieht darin den falschen Weg.
Der JGV „St. Michael“ Weywertz setzt sich am kommenden Wochenende im Rahmen seiner Feierlichkeiten zum 60. Geburtstag für ein drogenfreies Umfeld ein. Die Polizeizone Eifel, die Gemeinde Bütgenbach und die Arbeitsgemeinschaft für Suchtvorbeugung und Lebensbewältigung (ASL) unterstützen die Initiative.
Mit der Veröffentlichung ihres Geschäftsberichts 2024 blickt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ostbelgien (WFG) auf ein arbeitsintensives Jahr mit zahlreichen Projekten, neuen Kooperationen und einer gezielten Weiterentwicklung ihres Portfolios zurück – wie die WFG mitteilt. Der Bericht dokumentiert die vielfältigen Aktivitäten und zentralen Initiativen der WFG, die allesamt darauf abzielten, die wirtschaftliche Entwicklung in Ostbelgien zu fördern, regionale Potenziale zu entfalten und nachhaltige Impulse für die Zukunft zu setzen.
In der jüngsten Regierungskontrolle im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft (PDG) drehte sich erneut alles um den Haushalt und die Verschuldung der DG. Vivant-Fraktionssprecher Michael Balter bleibt bei seiner Kritik und wirft Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) vor, die finanzielle Lage zu verharmlosen. Der Regierungschef weist das entschieden zurück.
In den letzten Wochen wurde an der Montzener Straße in Lontzen an den Strommasten gearbeitet. Die Baustelle sei dabei recht chaotisch verlaufen, wusste Roger Franssen (Union) zu berichten.
Die legendäre US-Rockband Linkin Park kehrt zurück nach Belgien – und zwar als Headliner des brandneuen Tagesfestivals Werchter Parklife. Am Sonntag, 28. Juni 2026, werden die Musiker das legendäre Festivalgelände in der Gemeinde Rotselaar (Provinz Flämisch-Brabant) zum Beben bringen.
Das belgische BMW-Team WRT und sein Fahrer Ugo de Wilde dürfen bei den diesjährigen 24 Stunden von Spa-Francorchamps (28./29. Juni) hohen Besuch empfangen: Prinzessin Louise von Belgien wird gemeinsam mit ihren Zwillingsbrüdern Prinz Aymeric und Prinz Nicolas an der Rennstrecke erwartet.
Borussia Dortmund hat einen äußerst holprigen Start in die Klub-WM hingelegt. Gegen das brasilianische Spitzenteam Fluminense kam die Mannschaft von Trainer Niko Kovac nur zu einem 0:0 und blieb im Duell mit dem wohl stärksten Gegner der Gruppe F vieles schuldig. Angesichts des Spielverlaufs war der Punktgewinn für den BVB gar ein kleiner Erfolg.
In Wallerode wurde am vergangenen Wochenende wieder zünftig Kirmes gefeiert. Den Anfang machte das Aufrichten des Kirmesbaums im Dorfzentrum, das traditionell vom Junggesellenverein ohne maschinelle Hilfe durchgeführt wird.
König Philippe hat am Dienstagabend auf eindrucksvolle Weise den direkten Draht zu seinen Bürgerinnen und Bürgern gesucht – und gefunden. In einer rund 40-minütigen Videobotschaft, die seit 18 Uhr auf dem offiziellen YouTube-Kanal der belgischen Monarchie verfügbar ist, beantwortet das Staatsoberhaupt 38 Fragen, die ihm Menschen aus dem ganzen Land gestellt haben. Dabei erlaubte er einen seltenen Einblick in sein Privatleben – jedoch ohne sich zu politischen oder gesellschaftlich heiklen Themen zu äußern.
Der US-Amerikaner Quinn Simmons hat die dritte Etappe der Schweiz-Rundfahrt gewonnen. Der Fahrer des Teams Lidl-Trek belohnte sich auf der 195,6 Kilometer langen Etappe von Aarau nach Heiden als Ausreißer für seinen Mut.
Stabwechsel in Westerlo: Issame Charaï übernimmt das Traineramt von Ex-Nationalspieler Timmy Simons, das gab der Erstdivisionär am frühen Dienstagabend bekannt.
Die weibliche B-Jugend des HC Eynatten-Raeren surft weiter auf ihrer Erfolgswelle: Zwei Wochen nach der belgischen Landesmeisterschaft hat sich die U16-Mannschaft zum zweiten Mal in Folge für die deutsche Nordrheinliga qualifiziert.
Mit dem Blick klar auf den Titel gerichtet, ist Rita Zinnen am Sonntag bei den Straßenrad-Europameisterschaften an den Start gegangen. Doch von Beginn an lief so ziemlich alles schief, was schief laufen konnte. Etwas Trost spendete immerhin die Bronzemedaille – wenn auch nach einer Verkettung unglücklicher Umstände auf einem leeren Podium.
Am Sonntagabend fand in Mürringen ein besonderes Konzert statt. Die Abschlussprüfung von Matthias Verniers im Fach Orchesterleitung war dabei Hauptteil des Programms, die er mit Bravour meisterte.
Belgien stellt sich nicht länger gegen die neue NATO-Vorgabe, künftig fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigung auszugeben. Das bestätigte Premierminister Bart De Wever (N-VA) am Dienstag im föderalen Parlament. „Die Fünf-Prozent-Marke ist nicht vom Himmel gefallen. Sich gegen diese Norm zu stemmen, ist zwecklos“, sagte De Wever mit Blick auf den NATO-Gipfel kommende Woche.
Der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP-EVP) hat die am Dienstag in Straßburg vom EU-Parlament angenommene Position unterstützt, nach der Kindesmissbrauch in Zukunft europaweit keiner Verjährungsfrist mehr unterliegen sollte.